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Posts Tagged ‘Zustand’

„Ich habe das Gefühl, der Mann, auf dem Plakat an der Wand dort drüben, starrt mich an.“

Biene legte den Kopf schief und machte einen Schritt zurück.

„Ach Bienchen, aus dir spricht der Alkohol.“ Mary lachte und zog sie sanft am Arm hinter sich her. „Wir sind gleich beim Auto. Heute Nacht wirst du schlafen wie ein Stein.“

„Doch echt! Die Augen bewegen sich. Wirklich“, nuschtelte Biene.

Mary schüttelte den Kopf, warum müssen sich die Leute immer so volllaufen lassen. Sie seufzte. Manchmal wünschte sie sich, sie könnte den Reiz dahinter erkennen. Doch in Situationen, wie dieser, wusste sie, dass sie niemals in diesen Zustand kommen wollte. Gekonnt buxierte Mary die brabbelnde Biene auf den Beifahrersitz und schnallte sie sorgfältig an.

„Plakataugen, die einen anschauen“, murmelte sie und wendete sich vorsichtshalber noch einmal dem Plakat zu. Sie konnte nichts Auffälliges erkennen. „Nichts. Wie könnte es auch anders sein.“

Mary stieg ein und startete den Motor. Die Augen des Mannes auf dem Plakat registrierten jede ihrer Bewegungen.

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Nirgendwo, (liegt am) Ende der Wel:

Das fand der Forscher Professor Jang Egal heraus, als er den geheimnisvollsten Punkt des Planeten am 12.12.1212, nach dem großen Umbruch, erreichte. Er war der einzige der 12 Forscher, der die Reise unbeschadet überstand. Dass er von dort zurückkehrte kann nicht ausgeschlossen werden. Die einen sagen: ja, wir haben ihn gesehen. Die anderen: nein, davon haben wir nie gehört.

Da der Kartograph der Gruppe auf mysteriöse Weise ums Leben kam, stehen weiterhin keine genauen Karten zur Verfügung, welchem Zustand Prof. Jang durch die Exkursion abhelfen wollte. So sind wir weiterhin auf wage Informationen von Pilgern und Zugvögeln angewiesen.

Nur eins kann mit Sicherheit gesagt werden: Alle Wege führen nach Nirgendwo.

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„Oh, mein Gott! Kann ich nicht selber fahren?!“

Der Fahrgast dreht sich entsetzt weg und lässt mich stehen, nachdem ich mich als seine Fahrerin vorgestellt habe. Ich glaub, ich hör nicht richtig, aber ich lächele weiter. Arbeit ist Arbeit und Schnaps ist Schnaps.

Na, warte, dir werd ich es zeigen! Denke ich und fahre wie eine Eins. So elegant und flüssig, dass ich mir insgeheim selbst auf die Schulter klopfe. Als wir ankommen, steigt er aus und ich sage:

„Na,  haben sie sich mit mir im Auto sicher gefühlt.“

Seine Gesichtszüge entgleisen.

„Manchmal muss man eben einen Spruch machen.“

Er windet sich wie ein Aal. Zum Glück für bin ich die netteste Fahrerin diesseits des Rheins und lasse meine Faust da, wo sie ist.

Gibt es tatsächlich noch Männer, die so chauvinistische Ansichten haben? Ja, ok, es gibt sie! Aber ich dachte bis heute, das wären nur solche Prolltypen, die glauben, jede blonde Frau wäre gehirnamputiert.

Nur mal kurz für euch Jungs: Nein, blonde Frauen haben nicht nur Luft im Kopf. Sie haben eine Menge Grips und: Blond ist nur eine Haarfarbe und kein Zustand!!!! Leider haben sogar Männer dieses Vorurteil, die es besser wissen sollten … also die sogenannten Gebildeten, oder sind es Eingebildete?

Ich glaube schließlich auch nicht, dass Männer nicht zuhören können, nur weil es da so ein Buch gibt, das diese „populäre“ Ansicht verbreitet. Ich bin blond, aber nicht blöd. Ich weiß zum Glück, dass Männer sehr gut zuhören können und dass es Männer gibt, die wissen, dass Frauen ein Auto fahren und einparken können.

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