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Posts Tagged ‘Wange’

Die Tür fiel ins Schloss. Celia drehte sich zu Tom um und sah ihn ernst an.

„Ich habe Angst.“

„Wovor?“, fragte er und zog erstaunt die Augenbrauen hoch. „Du bist die mutigste Frau, die ich kenne.“

„Vor dir.“

Tom trat einen Schritt auf Celia zu. Ganz dicht stand er vor ihr. Sie fühlte seinen Atem auf ihrem Gesicht. Ihr Herz schlug schneller.

„Wieso?“

Tom legte Celia die Hand auf die Hüfte und zog sie näher zu sich. Das hatte er noch nie getan. Celia sog heftig die Luft ein. Celia wich zurück, bis sie die Wand im Rücken spürte, aber Tom ließ sie nicht entkommen. Er war beinahe zwei Meter groß, muskulös und seine Reflexe waren ihren weit überlegen.

„Fang einfach an.“

Er strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und zeichnete mit dem Zeigefinger die Linien ihres Gesichts nach. Celia erzitterte innerlich. Es kostete sie unglaubliche Selbstbeherrschung ihre Stimme im Zaum zu halten.

„Du bist anders.“

„Anders? Wenn du attraktiv, unwiderstehlich und erfolgreich meinst, das war ich schon immer“, er grinste.

„Stimmt.“

Tom beugte sich zu Celia herunter, seine Wange berührte ihre.

„Du riechst fantastisch“, flüsterte er.

„Tom. Ich wollte dir was sagen“, Celia drängte sich enger an die Wand. Tom lächelte verführerisch. „Du bist einer der besten Jäger, dass warst du immer. Vielleicht bist du jetzt noch besser, aber deine Freundlichkeit, dein Mitgefühl, die menschliche Seite an dir – wo sind sie?“

„Bedeutet dir das so viel?“

Tom hauchte Celia einen Kuss auf den Mundwinkel. Sie seufzte leise. Ihr Körper spielte verrückt. Seit sie Tom das erste Mal begegnete, träumte sie davon, dass er ihr so nah kam. Nun, da es endlich soweit war, stand Celia mit dem Rücken zur Wand und machte Small Talk, statt sich an seine breite Brust zu werfen und sich die Kleider vom Leib reißen zu lassen.

„Ja“, sagte sie leise, „du bedeutest mir etwas.“

Tom hob den Kopf und sah Celia interessiert an.

„Kannst du noch lieben?“, fragte sie.

Tränen stiegen Celia in die Augen. Tom konnte den Blick nicht von ihr wenden. Ihre Augen waren von einem tiefen Kornblumenblau, beinahe violett. Celias Lippen waren voll und rot. Toms Puls schoss nach oben. Er begehrte es sie zu küssen, ihre Zunge mit seiner zu necken, jeden Zentimeter ihres geschmeidigen Körpers zu berühren.

„Kannst du noch lieben?“, wiederholte Celia die Frage.

„Ich weiß es nicht.“ Lea hörte wie ratlos er war. „Aber ich will dich lieben – oder was immer es bedeutet mit dir Sex zu haben.“

Sie lächelte, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte Tom einen Kuss auf den Mund.

„Ich will dich auch lieben“, flüsterte Celia, „und das würde auch einschließen Sex mit dir zu haben.

„Bist du dir sicher?“, Toms Stimme klang nervös. In seinen schönen Bernsteinaugen konnte sie die Frage lesen. „ich habe Angst dir weh zu tun. Das könnte ich mir nicht verzeihen.“

„Das ist Liebe“, sagte Lea leise.

Für einen Moment hielten sie inne, dann riss Tom Celia in seine Arme und küsste sie so intensiv, als könne ihn nur das am Leben erhalten.

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