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Posts Tagged ‘Wahre Liebe’

In einer fernen Vergangenheit lebten zwei Menschen, Peewee und Serafina, sie waren auf der Suche nach der wahren Liebe. Peewee hatte sein Leben in den felsigen Klüften mit einigen Gefährten verbracht. Je länger er in der Einöde wohnte, umso intensiver wurde der Wunsch sesshaft zu werden und einen Menschen an seiner Seite zu haben, mit dem er den Rest seines Lebens verbringen konnte. Serafina hatte versucht sich das Leben im Schutz ihres Clans einzurichten, so gut es ihr möglich war. Aber das war zum Scheitern verurteil. Eines Tages machte sich Serafina auf den Weg, um sich einen neuen Platz in der Welt zu suchen, an dem sie die sein konnte, die sie war und an dem die Grenzen nicht hinter der Dorfmauer aufhörten.

Beide, Peewee und Serafina, suchten das weite Land, den Himmel und den unendlichen Horizont. Auf ihrer langen Wanderung begegneten sie einigen Menschen, die sie am Weiterreisen hindern wollten. Sie boten ihnen Nahrung, Obdach und Sex, aber sie merkten schnell, dass es nicht das war, was sie wirklich suchten und reisten bald weiter. Sie suchten die Person, mit der sie ganz und gar eins sein konnten. Es lauerten Gefahren und Ablenkungen auf ihrem Weg, aber unbeirrt gingen sie weiter.

Auf ihrer Reise von Norden nach Süden und von Süden nach Norden begegneten sie sich eines Tages auf einer wunderbaren Blumenwiese. Die Sonne sendete die letzten Strahlen auf die Welt und Peewee und Serafina erkannten sich. Sie sahen sich in die Augen und ohne Worte wussten sie, dass sie gefunden hatten, wonach sie solange gesucht hatten. Sie schlossen sich in die Arme und spürten, dass sie am Ende ihres Weges angelangt waren.

Während sie sich in den Armen hielten, verging die Zeit. Die Sonne versank am Horizont. Der Mond ging auf und unter. Sterne wanderten über den nächtlichen Himmel. Sternschnuppen fielen. Die Sonne stieg über den Rand der Welt hinauf und zog ihre Bahn, bis zum Abend. So verging Tag für Tag, Nacht für Nacht. Regen fiel, Sonne schien, Schnee hüllte sie ein, Winde wehten. Peewee und Serafina standen auf der Wiese und hielten sich in den Armen.

Zeit um Zeit verging und Peewee und Serafina schlugen Wurzeln in der fruchtbaren Erde des neuen Landes, das sie gefunden hatten. Ihre Wurzeln fasten tief in die Erde. Ranken umschlungen sie unzertrennlich. Eine mächtige Baumkrone wuchs aus ihnen empor, streckte sich in den Himmel und diente ihnen als Schutz. Sie mussten nicht sprechen. Ihre Gefühle waren ihre Verständigung. Mehr brauchte es nicht, um diese große Liebe am Leben zu erhalten. Aus ihnen erwuchs der Weltenbaum, Amrasil, der Baum der Liebenden. Um ihn zu finden, muss man weite Wege gehen. Er ist nicht leicht zu finden, ebenso wie die wahre Liebe. Aber die Suche lohnt sich und so wird es immer sein.

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Wir sind es! Die neue Frauengeneration. Zwischen 30 und 40. Alleinerziehend, mit Kindern, Haushalt, Beruf. Taff vom gestylten Haar, bis zum lackierten Zeh (wenn wir nicht gerade unser Bad putzen). Stark und selbstständig. Wir kriegen alles auf die Reihe und nur kein Neid, wir fühlen uns auch noch wohl dabei.

Obwohl, da war doch noch, was. Ach ja, jetzt erinnere ich mich! Die interessante Spezies Mann. Aber wer braucht schon Männer? Wo wir doch selbst so leistungsfähig und widerstandsfähig sind. Wir erziehen unsere Töchter zu selbstbewussten Frauen, die sich von keinem Typen die Butter vom Brot nehmen lassen! Das dachte ich jedenfalls. Aber nun hat meine Älteste schon seit einem Jahr einen festen Freund und sobald er einen Fuß über unsere Schwelle setzt, wird aus der taffen Gymnasiastin ( „Wenn er nicht erkennt, wie toll du bist, mach Schluss und quäl dich nicht rum.“ Ihr O-Ton, als ich einem Mann hinterher heulte.) eine Hausfrau. Habe ich das beabsichtigt? Nein, niemals!

Wie war das nochmal mit der allseits herauf beschworenen Vorbildfunktion? Tja; Mutter, fass dich an deine eigene Nase! Da findet mich (und nur fürs Protokoll: ER findet mich, ohne dass ich ihn suchte. Immens wichtiges Detail, da wir doch angeblich immer so krampfhaft nach Mister Right suchen.) endlich der Mann meines Lebens. Alles passte. Ich  blühte auf, erlebte den Frühling im Winter, glaubte wieder an „immer und ewig“ und da passiert es. Einfach so, aus und vorbei! Kein Streit, keine Meinungsverschiedenheiten, keine warnenden Vorzeichen, die es an angekündigt hätten.

Und ich? Statt cool zu sein: neuer Anfang – neuer Mann, folgte der Sturz ins Bodenlose. Wo sind denn nun Netz und doppelter Boden? Hatte ich mir nicht geschworen: „Beim nächsten Mann wird alles anders?“ Aber als ER auftauchte gab es kein Halten mehr, nur noch dieses unglaubliche Glücksgefühl. Das war alles. An ein Danach verschwendete ich keinen Gedanken. Wieso auch? Liebe war es was ich wollte und als sie endlich bekam, war doch alles klar!?

Da saß ich nun zu Hause, mit einer Flasche Bier (ganz cool, Mutter betäubt sich) und heulte Rotz und Wasser. Es fühlte sich genauso schrecklich an, wie damals, als die erste große Liebe vorüber war und ich ein halbes Jahr kaum etwas essen konnte, danach hatte ich endlich mein Idealgewicht. Und es tat genauso weh, wie vor 1 1/2 Jahren, als es für meine Ehe keine Basis mehr gab (wiedermal Idealgewicht erreicht). So habe ich allen guten Vorsätzen zum Trotz mein ganzes Herz gegeben, das ich jetzt Stück für Stück wieder zusammensetzen muss, aus Tausend kleinen Teilen.

Lieben geht eben nicht halb. Ganz oder gar nicht, das ist die Devise. So sind wir nun mal, die starken coolen Frauen. Was wir tun, tun wir richtig. Mit ganzem Herzen und ganzer Seele. Das ist es auch, was uns so Besonders und Einzigartig macht, dass wir bei all dem Cool- sein lieben können. Glaubt mir, Schwestern, wir haben es uns verdient, die Liebe zu finden und zwar die ganz Große, ohne wenn und aber! Und ob wir suchen oder gefunden werden, aufgeben gilt nicht! Denn dazu sind wir viel zu cool!!!

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