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Posts Tagged ‘Verlangen’

Du bist meine blaue Stunde

Traum zwischen Tag und Nacht

Dein Duft flutet meine Gedanken

Deine Augen halten meinen Blick

Deine Hände legen Feuer auf meine Haut

 

Du bist meine blaue Stunde

Lässt meine Fantasien blühen

Niemand wird es wissen

Es ist nur ein bittersüßer Traum

Der meine Nächte ausweitet

 

Du bist meine blaue Stunde

Geboren in ungezählten Stunden

Aus Einsamkeit und Sehnsucht

Deine Worte wurden mein Verlangen

Löschten alles andere aus

 

Du bist meine blaue Stunde

Bist mein und doch nie mein

Ich darf dir nicht gehören

Doch mein Herz besitzt du schon

So wird es immer sein

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Ich liege im Dunkel

Mit geschlossenen Augen

Lausche den Worten nach

Die du in mein Herz streust

 

Ich liege im Dunkel

Höre Lust in deiner Stimme

Gießt sie aus

In meine hungrige Seele

 

Ich liege im Dunkel

Fühle deine Fingerspitzen

In Ekstase tanzen

Auf meiner sehnsüchtigen Haut

 

Ich liege im Dunkel

Spür dein offensichtliches Verlangen

Tief eingeprägt vermischt

Mit meinem begierigen Körper

 

Ich liege im Dunkel

Trinke deinen Atem

Herzschlag auf Herzschlag

Im Rhythmus mit deinem

 

Ich liege im Dunkel

Komm lieb mich halt mich

Lass uns nichts versäumen

Die Nacht gehört uns

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Nichts bleibt

Von den Kämpfen

Gewonnen und verloren

Am Ende versinken

Sie im Nebel

Der Zeiten

 

Meine Sehnsucht

Lässt nicht los

Das wildes Tier

In meinem Innern

Zerreißt die Fesseln

Für eine Nacht mit dir

 

Liebe kennt kein Nein

Zahlt jeden Preis

Ohne Gedanken

An ein Morgen

Vernunft verbrannt

Von maßlosem Verlangen

 

Ich breche alle Regeln

Für die Liebe

Ein Rausch

Der in den Abgrund führt

Und die Welt

Verschwindet im Nichts

 

Dunkelheit hüllt mich ein

Alles geben

Alles verlieren

Nichts bereuen

Nur die Tränen

Die ich um uns weine

Das Lied, dass mir ins Ohr ging, ist von Emmelie De Forest  „Only Teardrops“.

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…dann kommt DAS dabei heraus. Es war ein sonnigen Tage, alles war so leicht, so luftig … und ich ging meiner Arbeit nach. Wahrscheinlich hatte ich zuviel Zeit zu träumen. Ich ließ mich in diese besondere vertraute und kribbelnde Nähe fallen, die ich erlebte. Er war keine Schotte, aber er könnte es sein. Tja und dann, nichts wie nach Hause und das Gefühl, das Aufreizende der Situation in den PC getippt. Aus allem wird Geschichte … wenn die Fantasie Blüten treibt:

Der Schotte

Verstohlen sehe ich ihn von der Seite an. Der rotbraune Dreitagebart unterstreicht sein kerniges Äußeres. Eine ein Meter 85 große, geballte Ladung Männlichkeit aus Muskeln, Sehnen und festem Fleisch. Große, wohlgeformte Hände, kastanienfarbiges Haar, das sich im Nacken kräuselt. Ein kräftiger Körper, mit starken Armen, bedeckt mit Härchen, die in der Sonne, die durch die Frontscheibe des Autos fällt, golden schimmern. Dazu klare blaue Augen mit langen Wimpern in einem gut geschnittenen Gesicht. Ein Mund, den ich gerne küssen würde. Ich verspüre unbändiges Verlangen meine Finger in seinen Haaren zu vergraben. Ganz zu schweigen von dem Wunsch, dass mich seine forschen Hände packen, mir die wenigen Kleidungsstücke von meinem erhitzten Körper reißen und meine Wollust befriedigen.

Ich wende mich der Landschaft zu und versuche meine Gedanken unter Kontrolle zu bringen. Himmel, was ist los mit mir! Ok, ich habe lange keinen Sex gehabt, aber deswegen würde ich mich einem Fremden normalerweise nicht sofort vor die Füße werfen. Nur gut, dass er meine Gedanken nicht lesen kann. Als er vor einer halben Stunde anhielt, meine Koffer aus meinem Pannenauto in seinen Range Rover warf, als hätten sie kein Gewicht, hielt ich den Atem an. So habe ich mir einen echten Schotten vorgestellt. Ein Gentleman, doch auf eine gewisse Weise rau und wild. Nicht wie die degenerierten, gelackten Typen in den Städten. Er hielt mir die Beifahrertür auf. Ich nahm seinen betörenden Duft nach Wind, Wasser und Gras wahr. Samtig, dunkel, rauchig wie ein guter Whiskey lief er mir die Kehle hinunter und ich hatte das Gefühl einen Schwips zu bekommen.

Liam, so hat er sich vorgestellt, fährt die schmale gewundene Straße zu dem imposanten Herrenhaus entlang. Gleich bin ich am Ziel meiner Reise und bedauere es jetzt schon, weil sich unsere Wege trennen müssen. Ich will diesen Mann. Begehrte ihn in der ersten Sekunde, als ich ihn sah und kann an nichts anderes denken. Liam hält vor dem Haus und öffnet mir die Autotür.

„Wir sind da. Ich hoffe, es gefällt ihnen.“

„Es ist wundervoll.“

Ich empfinde es tatsächlich so, aber mein Enthusiasmus wird von dem Gedanken gebremst, dass er sich gleich verabschieden wird.

„John“, ruft er laut, „Miss Kent ist da!“

Die Tür wird geöffnet. Ein Mann Mitte fünfzig kommt heraus.

„Wie schön“, John lächelt mich freundlich an, „wir haben noch gar nicht mit ihnen gerechnet. Nicht wahr, Master Liam.“

„Stimmt“, Liam lacht über mein überraschtes Gesicht, „ich habe unseren Gast kurz hinter Galway aufgegabelt. Autopanne. Veranlasse doch bitte alles Nötige.“

Donnernder Herzschlag presst mein kochendes Blut durch meine Adern und treibt mir die Röte ins Gesicht. Liam O`Flaherty ist der Laird von Connacht. Das Clanoberhaupt, dessen Ahnenreihe ich dokumentieren soll. Ich muss zugeben, er entspricht dem Bild, dass man sich von einem Highlander macht ohne wenn und aber.

„Nun, Miss Kent, entspreche ich ihrem Bild eines Clanchefs“, fragt er mit einem spöttischen Zug um den Mund.

„Voll und ganz“, sage ich und denke, mehr als du dir vorstellen kannst.

….Fortsetzung folgt….und wie!

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John

Ich steh im Schatten verborgen, sehe zu, wie John zum Fenster geht. Höre seinen festen Schritt, seinen Atem. Er blickt auf die erleuchtete Stadt. Seinen Kopf leicht geneigt, die Hände in den Taschen. Tausende Lichter glitzern, gerade so als wären sie ihr eigener Sternenhimmel. Mein Herz schlägt wie verrückt. Ich bin ihm so nah. Kann seine Wärme spüren. Verborgen im Schatten. Ich kann seine Augen in der Dämmerung nicht sehen, aber ich weiß, sie sind so tief wie der Ozean und wenn er mich ansieht ertrinke ich.

„John!“, flehe ich lautlos.

„Komm her“, flüstert er unerwartet.

Ich zucke zusammen. Unfähig mich zu bewegen.

„Komm zu mir!“

Fordert er eindringlicher und seine Stimme macht mich schwach. Ich verlasse die Schatten. Gehe zu ihm.

„Ich wusste du bist hier.“

Seine Hände legen sich sanft um mein Gesicht. Es ist soweit. Ich muss tief Luft holen. Meine Lunge füllt sich mit Sauerstoff. Er legt seinen Mund auf meinen. Die Zeit bleibt stehen, vergeht, hält an. Alles gleitet. Nichts ist wie es war. Ich vergehe. Ich erstehe. John ist mein Schöpfer. Seine Lippen, seine Hände, seine Zunge erschaffen einen neuen Menschen. Mein Körper ist nicht nur Hülle, sondern ein Gefäß. Mein Verstand wird nicht nur lernen, sondern wissen. Meine Gefühle sind keine Illusion, sondern Wirklichkeit. John muss mich verwandeln mit loderndem Feuer und sengender Hitze. Mit donnerndem Strom und plätscherndem Regen. Mit lieblicher Brise und brüllendem Sturm. Dem Atem der Wüste und der kalten Stille des Eises. Mein Körper schreit vor Gier und Verlangen. Mein Geist ist versunken in der Lautlosigkeit seiner Anbetung. John lässt das Meer für mich wogen. Hoch aufgepeitscht, zusammenbrechend, mich unter sich begraben. Er entfesselt Stürme, die mich zerfetzen und mich neu zusammen setzen. Reißt mich in den Abgrund seiner Sinnlichkeit, bis ich im Rausch jeden Halt verliere. John nimmt mir meine Sehnsüchte und ersetzt sie durch seine. „John!“

„Ich bin hier.“

Seine Stimme zeigt mir den Weg. Ich ringe nach Luft.

„Du gehörst mir. Ich bin dein Meister.“

Seine sanfte Stimme dringt bis in mein Blut.

„Ja, ich weiß“, ergebe ich mich.

„Ich habe es immer gewusst.“ John lacht leise.

Ich schließe die Augen, hole tief Luft und er zieht mich in den nächsten Strudel.

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