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Posts Tagged ‘Verlag’

…wird endlich gut. Zum xten Mal den Fantasy-Roman gelesen und korrigiert. Jetzt ist gut – das Manuskript liegt beim Verlag und ich nehme das erst wieder in die Hand, wenn der Text vom Lektorat zurückkommt.

Immerhin gibt es schon den nächsten Roman und der möchte jetzt zu Ende geschrieben werden! Immerhin hatte ich noch ein paar gute Einfälle zu dem neuen Roman, die mehr Licht ins dunkel der „Geschichte“ bringen. Darauf freue ich mich schon. Ich mag diese halben Sachen nicht – auch wenn ich sie manchmal selbst fabriziere.

Doch die angefangenen Sachen sind abgehakt, Freitag geht es zur Buchmesse in Leipzig, die Grippe ist hoffentlich auch überwunden, und wenn demnächst die Sonne noch etwas mehr scheint, wird alles wieder gut.

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„Jammere nicht – schreib!“

Wenn es immer so einfach wäre. Ist es leider nicht. Ich kann  nicht vom Schreiben leben und  muss den meisten Teil meiner Zeit mit einem Brotberuf zubringen. Der macht mir zugegebener Maßen Spaß (zum Glück), verhindert aber manchmal auch die Entfaltung meiner Kreativität, wenn meine Kopf entweder leergefegt oder proppenvoll ist.

Doch manchmal kommt der Motivationsschub aus einer unerwarteten Ecke. Meiner kam aus einer E-Mail in der mir mitgeteilt wurde, dass ich einen Presseausweis für die Buchmesse bekomme, weil ich Bloggerin bin. Gut, ich habe keinen Freudentanz um den Eßzimmertisch aufgeführt, aber ich habe mich riesig gefreut, weil ich nicht damit gerechnet habe. Tatsächlich habe ich gedacht, mein Blog wäre zu klein, um mit einem Presseausweis belohnt zu werden. Umso mehr freue ich mich darüber, dass ich einen bekommen habe.

Das ermöglicht mir zwei Dinge: 1. die Buchmesse überhaupt zu besuchen und 2. einen Termin bei meinem neuen Verlag wahrzunehmen. Außerdem ist es ein guter Grund fleißig zu sein und intensiv zu schreiben und zu tun, was Autoren tun sollten/wollen/können/müssen: SCHREIBEN.

 

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Ab heute gibt es die neue und erste Ausgabe der Literaturzeitschrift – Die Schreibmaschine – für die ich zwei Artikel geschrieben habe. Sie wird vom Charles Verlag herausgegeben und ist als Print-Ausgabe oder PDF – Download zu erwerben.  http://www.charlesverlag.de/schreibmaschine.html

Meine Beiträge sind ein Interview mit Eva Lirot einer Autorin aus Limburg, die sich dem Krimi-Genre verschrieben hat und die ich anlässlich einer Lesung kennenlernte. Außerdem einen Artikel über das Buchkontor Bad Nauheim – Buchhandlung mit Geschichte(n). Es war toll mit diesen interessanten Menschen zu tun zu haben und von ihnen etwas über ihr Schreiben, ihre Bücher und ihre Geschichte zu erfahren.

In den nächsten Ausgaben wird es ein Interview mit meiner Verlegerin Nicola Heubach vom blue panther books-Verlag geben, http://www.blue-panther-books.de/. Es sind weitere Autoreninterviews geplant 🙂 ! Ich bin schon sehr gespannt meine eigene Ausgabe in Händen zu halten.

 

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Ich bin platt! Echt! Richtig platt! Ich habe einen Band aus erotischen Gedichten und Kurzgeschichten (und schönen Zeichnungen) zusammengestellt – „In den Tiefen meiner Lust“ – und wollte ihn bei einem bekannten Selfpublishing-Verlag veröffentlichen lassen. Gestern kam die E-Mail: Aufgrund des Inhalts werden sie das Buch nicht verlegen. Also habe ich, brav, wie ich bin, angerufen, um zu erfragen, weswegen. Sind es die Bilder oder der Text? Antwort der genervten, unfreundlichen Frau am anderen Ende: alles. Aha!

Wenn es nicht so dämlich wäre, würde ich darüber lachen. Erstens: vermutlich hat niemand überhaupt hinein geschaut (Stichwort: Schlagwortsuche). Zweitens: ich habe einen erotischen Roman geschrieben, der ganz öffentlich über einen „normalen“ Verlag zu haben ist. Drittens: ich habe noch nicht einmal richtig hingelangt *ggg* und das ist jetzt tatsächlich zweideutig zu verstehen! Also nicht, dass die Texte und Gedichte nicht erotisch wären, aber gegen den Roman … ! Ich lass das mal so stehen.

Ich weiß nicht ob ich mich ärgern oder geschmeichtelt fühlen soll?! Schließlich bin ich nicht Henry Miller(ich habe seine Bücher gelesen, da kann „Shades of Grey“ einpacken). Andererseits – und das hat doch was – ich bin ein verbotener Schriftsteller. Und das in Zeiten, in denen dir nackte Brüste, Hintern und Penise, direkt ins Gesicht springen. Eine skurrile Geschichte. Ach, übrigens: ich lache darüber!

Dann muss es eben anders gehen. Ich will die Texte und die Gedichte. Ich will sie in einem Buch! Fallen ja, liegen bleiben nein.

PS.: Ich mag Henry Miller. Soweit dazu!

P.P.S.: Wen die Wörter: Penise, Brüste und Hintern entsetzen, möge sie bitte diskret überlesen. *ggg*

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(Oder das Monster in meinem Kopf)

Eine Frage, die ich mir so oft gestellt habe, dass ich sie gut sein und hinter mir lassen könnte. Und doch, ist da diese kleine fiese Stimme in meinem Kopf, die mich nervt.

Ich bin ein Schreiber. Ja. Aber bin ich ein Schriftsteller? Gut, ich habe einen Roman veröffentlicht, der sich ca. 5000 Mal verkauft hat.

Jetzt kommt das unvermeidliche ABER: unter Pseudonym und einen erotischen Roman. Das an besagt nichts und doch scheint es mir nicht zu reichen, um mich Schriftstellerin zu nennen. Ich stehe dazu, sehe mich aber in einer gewissen Rechtfertigungshaltung. Warum? Ist es, weil nicht mein eigener Name vorne draufsteht oder weil es in der Geschichte um Sex geht?

Barbara Cartland ist eine Bestsellerautorin. Auch wenn sie „Liebes-Schmonzetten“ geschrieben hat, hat sie sich damit eine goldene Nase verdient. Selbst Dan Brown bleibt bei seinem Erzählschema. Und jetzt mal ehrlich, in Shades of Grey geht’s doch auch nicht wirklich um die Story.

Ist es, dass ich einfach Spaß beim Schreiben haben will? Dass ich keine „Kunstbücher“ schreibe? Mein Motto ist: ich schreibe mir das Leben schön. Ist das zu leicht gedacht? Ist meine Idee: ich will mit meinen Geschichten unterhalten, zu anspruchslos? Ist man ein Schriftsteller, wenn man auf einer Liste steht oder, wenn man eine Botschaft hat?

Nicht, dass es in meinen Geschichten um nichts ginge. Es geht um etwas. Immer! Sonst wäre es langweilig. Allerdings gebe ich zu, dass meine Figuren nicht die Welt retten. Sie versuchen herauszufinden, wer sie sind und wozu sie in der Lage sind. Oder wie sie ihre Liebe finden.

Ich schreibe oft und viel über Liebe. Vielleicht weil sie mir alles bedeutet. Liebe bedeutet alles. Ohne Liebe sind wir verloren. Und doch verlieren meine Personen. Manchmal ist das Leben ungerecht. Da hilft es auch nicht, so sehr zu lieben, dass einem das Herz bricht. Am Ende bleibt oft die Sehnsucht, was wäre wenn…

Das ist etwas, dass ich früh in meinem Leben lernen musste. Einfach nur zu lieben, hält den Verlust nicht fern. Es macht ihn unerklärlich, aber er tritt trotz aller Gegenwehr ein.

Ich beneide die, die so selbstbewusst sind, sich ohne zu zögern Schriftsteller nennen. Komischerweise habe ich keine Probleme damit zu sagen, dass ich Kurse für kreatives Schreiben gebe. Bin ich zu zurückhaltend? Was kann ich tun, um das zu ändern? Selbstbewusster zu sein?

Gerade habe ich einen Durchhänger. Ich schreibe an einem neuen Roman. Die Geschichte bedeutet mir etwas. Es geht um Treue und Freundschaft, Rache, Tod und Leben, Schönheit und Vergänglichkeit. Ich will den Roman auf jeden Fall zu Ende schreiben. Um mich handwerklich zu verbessern (und meine Betriebsblindheit zu überlisten) habe ich einen Kurs bei der VHS besucht. Manuskriptvorbereitung. Eine kompetente, sehr nette Kursleiterin, und ein gutes Konzept. Ich konnte wichtige Aspekte mitnehmen. Und?

Bin total blockiert. Die Leichtigkeit und der Enthusiasmus sind weg. Ich betrachte meinen Text mit Argusaugen. Jedes Wort liegt auf der Goldwaage. Ich hinterfrage jeden Satz, jeden Absatz auf seinen Wert, statt einfach drauflos zu schreiben und mir die Kritik für später aufzuheben.

Oh, mein Gott, ich habe ein Monster geschaffen. Und damit meine ich nicht das Monster, das in meiner Geschichte vorkommt, sondern das, das hinter mir am Schreibtisch steht und mir dauernd einflüstert: „Du kriegst die Geschichte nie so hin, wie du es dir vorstellst. Wer will das schon lesen? Du findest sowieso keinen Verlag dafür. Hat beim letzen Mal auch nicht geklappt.“ Und was der noch alles raushaut, um mich umzuhauen.

Und so schleiche ich um meinen Roman herum, die Szene, die ich schreiben will genau im Kopf, und drücke mich(soll ich die Szene wirklich so schreiben?). Ich schreibe alles Mögliche: Blogbeiträge, überarbeite ältere Texte, schreibe Notizen aus meinem Arbeitsjournal ab, beschäftige mich mit Drehbuchschreiben und meinem Kurs, der erst in vier Wochen anfängt und für den ich das Konzept seit Monaten fertig habe. Ich putze, häkele, lese, gehe spazieren usw.

Ist ja nur`ne Phase! – Hahaha. Sage ich mir auch. Geholfen hat es noch nicht. Ich suche nach dem besten Mittel das Monster zu töten. Das hinter meinem Rücken. Das Miststück ist schlau. Es kämpft mit allen Tricks. Aber ich will nicht aufgeben und wenn ich auf dem Zahnfleisch kriechen muss. Was das betrifft, bin ich Schriftsteller, denn ich weiß, dass es den „richtigen“ Schriftstellern auch nicht besser geht. (Siehe Titus Müller, Federwelt Nr.109, Dez. 2014 – Wie ich es schaffe, trotz Selbstzweifeln produktiv zu sein)

Es ist nichts Ehrenrühriges ein Schreiber zu sein. Damit fängt es an. Bei jedem Schriftsteller. Also, gehe ich Monster jagen. Ich kriege es, früher oder später. Da wette ich drauf!

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Nachdem ich mich einige Tage durchs Internet wühlte, um zu sehen welche Möglichkeiten der Fortbildung es in Bezug auf das Schreiben gibt, und ich damit Freunden und Familie ziemlich auf die Nerven gefallen bin, möchte ich euch etwas an meinen Forschungen teilhaben lassen. (Auf Anraten einer Freundin, die meinte, wenn du dir schon die Arbeit machst, kannst du es auch weitergeben. Recht hat sie!)

Mir ist klar: Schreiben lernt man durch schreiben!

Aber vielleicht geht es einigen von euch wie mir. Du schreibst schon längere Zeit und hast wirklich Spaß daran. Gute Ideen zu Hauff und willst ein Buch schreiben(oder bist gerade dabei). Die Frage steht im Raum: wird es reichen? Spannung, Figuren, Konflikte, Prämisse, Plot, Erzählstränge, Anfang und Ende? (Ich schmeiße die Begriffe einfach mal wahllos dahin – ihr wisst, was ich meine.)

Mit „wird-es-reichen“ meine ich nicht, nur eine Geschichte fertig zu schreiben. Ich bin sicher du (und ich) kannst das! Mit „wird-es-reichen“ meine ich, eine Geschichte zu schreiben, die einen Verlag und von dort zum Leser findet.
Gründe sich der Kunst des Schreibens anzunehmen gibt es viele. Mögen sie am Anfang nach innen gerichtet sein, kommt irgendwann der Punkt, an dem wir uns anderen mitteilen wollen. Zuerst sind das meistens die Familie, Freunde, eine wohlwollende Schreibgruppe.

Mit der VHS (hier sei insbesondere die Frankfurter VHS erwähnt, da selbst getestet), Kulturprojekten (Schreibkurs bei Jannis Plastargias im Blauen Haus, Niederräder Ufer, Frankfurt, war sehr anregend) und privaten Initiativen(meine eigene *ggg* SchreibraumEigenSinn) habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Das Ausprobieren im geschützten Raum ist wichtig und gut! Es hilft uns Mut zu fassen, mit dem, was uns wichtig ist, nach Außen zu gehen, erste Erfahrungen zu sammeln und zu sehen wo Stärken und Schwächen liegen, welche Themen uns besonders am Herzen liegen.

Doch die meisten von uns haben die Erfahrung gemacht, so sehr wir uns auch einreden „nur-aus-Spaß“ zu schreiben, dass daraus zu einem bestimmten Zeitpunkt Ernst wird. Wir wollen unsere Worte nicht nur auf unserem PC/Blatt sehen, sondern gedruckt in einem Buch, auf dem unser Name steht.

Ein Schriftsteller sollte Spaß am Schreiben haben(!!!), aber wer einmal ein Buch, mit seinem Namen darauf und seinen Worten darin, in den Händen hatte, weiß, was für ein wahnsinnig euphorisierendes Gefühl das ist.

Jeder, der sich mit einer Buchveröffentlichung beschäftigt, weiß wie heiß umkämpft der Buchmarkt ist. Ein Manuskript bei einem Verlag unterzubringen ist schwieriger als im Lotto zu gewinnen und sagt noch nichts über die Qualität des Textes aus. Bücher sind, wie Kunst im Allgemeinen, Geschmacksache.

Es stellt sich also für jeden Schreiber irgendwann die Frage: Was fehlt mir (noch), um meine Texte so fit zu machen, dass der Lektor eines Verlages mich unbedingt haben will!?

(In meiner Fantasie spielt sich das etwa so ab: Mitten in der Nacht ruft mich der Lektor einer der größten Fantasy-Verlage an und fragt panisch:
„Sie haben hoffentlich noch keine Angebote von einem anderen Verlag? Mein Boss will sie! Unbedingt. Egal, was es kostet. Außerdem haben wir schon eine Filmfirma, die ihren Stoff verfilmen will.“
Ja, schon gut. Ich werde doch noch träumen dürfen! Kommentar meiner Tochter: Mama, das ist kein Traum, das ist ein Ziel! 🙂 )

Zurück zum Thema Fortbildung. Fernstudieninstitute, die Schreibkurse im Programm haben, sind breit gestreut. Z.B.: ils, sgd, Fernakademie f. Erwachsenenbildung, Hamburger Akademie für Fernstudien, Laudius, um nur einige zu nennen. Dort kann man sich Kataloge mit den Programmen schicken lassen oder sie als PDF-Dateien herunter laden. Die Dauer der Kurse und die Preise sind bei den bekanntesten Instituten in etwa identisch. Der günstigste Anbieter ist Laudius. Woran das liegt, kann ich leider nicht sagen, würde aber empfehlen, vor der Wahl des Instituts die Modalitäten: Preise, Kursdauer, Inhalte, Zusatzleistungen(für manche Kurse gibt es Lektoratsleistungen), Studienmaterial, genau zu prüfen. Beim Institut „Schule des Schreibens“ gibt es einen kostenlosen Lektoratsdienst, wenn man einen Kurs bucht, der Qualität und Marktreife prüft. Die Frage ist: Was brauche ich, was will ich und wo will ich hin?

http://www.bundesakademie.de/
Die Bundesakamdie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel möchte ich euch ebenfalls vorstellen, obwohl es dort nur Präsenzkurse gibt. Aber die Auswahl der Schreibkursthemen ist sehr vielseitig, preislich vernünftig, besonders wenn man die Leistungen bedenkt(!) und es kann sich sehr positiv auswirken einen Tapetenwechsel zu haben und Gleichgesinnte kennenzulernen. Schaut euch einfach mal auf der Seite um.

Bei meinen Forschungen bin ich auch auf einige Online-Kursinstitute gestoßen, die mir von Aufbau und Inhalt besonders zusagten. Einer davon wäre:
http://www.akademie-modernes-schreiben.de/
Es gibt Grundlagen-, Aufbau- und Fortschrittskurse. Außerdem eine Romanakademie, von der Idee zur Fertigstellung plus Lektorat für 250 Romanseiten. Was mir auf dieser Seite gefällt ist, dass es Genre-Kurse gibt(hat man einen Kurs absolviert und möchte einen weiteren belegen, wird der zweite Kurs günstiger!). Dazu Exposé-, Manuskriptcheck und Lektoratsleistungen verschiedener Preisklassen. Die Akademie Modernes Schreiben ist eines der größeren Institute. Informationen über die Kursleiter sind auf der Seite zu finden.

http://www.online-autorenkurse.de/
Der Autorenkurs geht über ein Jahr. (Zwei Mal im Jahr startet ein neuer Kurs.)Schaut euch das Programm an. Die Betreuung von Lea Korte scheint sehr persönlich zu sein, was sehr angenehm sein kann, wenn die Chemie zwischen Kursleiter und Schüler stimmt. Das gilt auch für die nächste Seite.
http://www.kreatives-schreiben.net/
Rainer Wekwerth bietet ein breites Spektrum von Kursen an, von Grundkurs bis Profikurs. Figuren entwickeln, Exposé, Manuskript, Coaching usw. Der Kontakt zum Kursleiter ist telefonisch möglich und bietet die Chance sich beraten zu lassen, welcher Kurs der „Richtige“ ist.

Für Drehbuchschreiber:
http://www.masterschool.de/drehbuch-schreiben
Reine Drehbuchkurse. Präsenz und Online.
http://www.skript-akademie.de/
Interessante Seite! Ein Kurs: Autor/Lektor/Dramaturg und einer: Drehbuch/Roman und besondere Themen, wie serielles Schreiben. Stöbert und falls ihr Fragen habt: anrufen und Leute löchern.

Extras(Exposé, Manuskriptchechs, Lektoratsleistungen, Foren, Schreibtipps per Newsletter usw.) bieten die meisten Online-Kursinstitute an. Bitte vorher genau über Preise informieren, auch was Kursdauer, Inhalte usw. betrifft. Hier gilt: sucht das persönliche Gespräch. Die meisten Kursleiter und Institute (egal ob Online oder Fernakademien) kann man telefonisch erreichen und alle offenen Fragen zum Programm stellen.

Anmerkung:
Ich konnte nur eine kleine persönliche Auswahl treffen. Es gibt sicher noch viele weitere gute Angebote. Ich habe die Auswahl aufgrund meiner Überlegungen, Bedürfnisse und finanziellen Verhältnisse getroffen. Zu einer endgültigen Entscheidung bin ich noch nicht gekommen, aber zwei Angebote haben es in die engere Auswahl geschafft.
Überlegt dir: Was willst du erreichen? Nur zum Spaß schreiben oder einen Schritt weiter gehen und veröffentlichen? Wo stehst du? (Bitte ehrlich sein.) Was brauchst du? (Resultiert aus der Frage vorher.)

Fazit:
Man muss keinen Fernlehrgang oder Onlinekurs machen. Schreiben kann man auch für sich allein oder in einem Schreibkurs. Eine Fortbildung für das Schreiben zu buchen ist keine Garantie ein Buch zu veröffentlichen. Wichtig ist schreiben, schreiben, schreiben.

Der Vorteil eines Fernstudien- oder Onlinekurses ist: du hast einen Lehrer nur für dich, der mit dir arbeitet und dein Ansprechpartner ist. Durch die enge Zusammenarbeit sind Schwachstellen besser zu erkennen. Der Fernlehrer ist objektiv und redet dir nicht nach dem Mund. Das muss du wissen und wollen. Es ist nicht so einfach, wenn sich jemand an deinem Text „vergreift“ und dir deine „Fehler“ aufzeigt. Bietet aber auch eine Chance sich besser einzuschätzen und an sich zu arbeiten. Außerdem kann man von Extraleistungen, zum Beispiel: Lektorat, profitieren.

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Das Brummen ist nervtötend. Der blöde Kühlschrank gibt langsam den Geist auf und ich habe kein Geld mir einen neuen zu kaufen. Er entwickelt mehr Hitze, als ein Kohleofen, und leider nicht nur außen, auch innen.

Ich starre auf mein Notebook und die ersten drei Zeilen meines Textes. „Sechs Wochen“ hat mir mein Verleger bei unserem letzten Telefonat ins Ohr gebrüllt. Sechs Wochen, um diesen verdammten Roman fertig zu schreiben und alles, was ich bis jetzt geschrieben habe, ist:

„Sie trug ein Nachthemd, das eher einem Nichts glich. Durchsichtig und zart wie ein Seidenkokon. Als sie die Tür öffnete, stieß sie sich heftig den Zeh.“

„Oh, Gott was für ein Schwachsinn!“, murmel ich und mein Kater sieht mich verständnislos an.

Ich löschte die Sätze. Zum zehnten Mal. Wenn mir nicht bald etwas Gutes, Tolles, Atemberaubendes, Außergewöhnliches einfällt, löscht mein Verleger mich. Aus seiner Liste. Aber wie konnte er bloß auf die bekloppte Idee kommen, mir den Vorschlag für einen Schnulzenroman mit dem Titel: Am Ende des Weges wartest du(?!) zu zusenden.

In meiner Karriere als Autorin, wenn man von Karriere sprechen kann, habe ich noch nie so einen Mist gehört. Vermutlich braucht er seichte Heftchenromane für die Gitterboxen in der Bahnhofsbuchhandlung. Mängelexemplar wird darauf stehen und die seriösen Verlage werden die Nasen rümpfen.

Es reicht! Ich stehe auf und holt mir eine lauwarme Cola aus dem Kühlmonster. Es ist an der Zeit die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Klischee hin, Klischee her. Soll er seine Schmonzette selbst schreiben, wenn es das ist, was er will. Ohne mich.

Ich schließe das Dokument und öffne ein neues frisches. Eins, auf dem ich noch keine Pixel hinterlassen habe. Weiß wie Schnee, blütenrein. Ich tippe die Überschrift meines neuen Romans: Blutkind. Mein Verleger muss sich warm anziehen und ich länger auf einen neuen Kühlschrank warten.

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