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Posts Tagged ‘vergessen’

Lassen sie sich nicht mit Wespen ein …

…hatte die alte Vettel gesagt. Simon schüttelte verständnislos den Kopf. Was sollte das bedeuten? Er hatte nichts gegen Wespen, aber er liebte sie auch nicht. Simon ging ihnen aus dem Weg. So vermied er es mit ihnen aneinander zu geraten und sich schmerzhafte Stiche einzufangen.

Simon ging seiner Wege und vergaß die Warnung. So verflossen die Tage. Wochen wurden zu Monaten und als Simon das aufgeregte Summen einer Wespe dicht neben seinem Ohr hörte, schlug er nach ihr, ohne zu ahnen welche schrecklichen Ereignisse, sein Reaktion zur Folge haben würde.

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Max würde nie den Sommer vergessen, in dem er wie durch Zufall die Magie entdeckte.

Es war einer der wenigen Regentage dieses weit entfernt liegenden Sommers, an dem Max seine lebensverändernde Begegnung hatte. Danach war nichts mehr wie es war, oder wie es hätte sein sollen. Max verlor alles, was ihm bis dahin wichtig gewesen war. Seine Familie, Freunde, sein Zuhause und das Mädchen, das er liebte.

Die Magie ist eine besitzergreifende Geliebte. Sie eröffnete Max eine neue Wunderwelt und darin eine weitere Welt und eine weitere dahinter. Max wusste, dass er nicht alt genug werden würde, um jede dieser Welten zu sehen, aber er konnte sich an den Schmerz erinnern, den er verspürte, als er bemerkte, dass es keinen Weg zurück gab und er nie wieder an sein altes Leben anknüpfen konnte. Dieser Schmerz würde niemals heilen.

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Irgendwo

 

Durch des Lebens Wüste irr ich glühend,

Und erstöhne unter meiner Last,

Aber irgendwo, vergessen fast,

Weiß ich schattige Gärten kühl und blühend.

 

Aber irgendwo in Traumesferne,

Weiß ich wartend eine Ruhestatt,

Wo die Seele wieder Heimat hat,

Weiß ich Schlummer warten, Nacht und Sterne.

 

Hermann Hesse

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Ich möchte so gern – von Monica Küchler

Ich möcht mich bekiffen
Ich möcht mich besaufen
Ich möcht über Wiesen laufen
Ich möcht dich verhauen
Ich möcht dir ne Nase drehen
Ich möcht mit dir leben
Ich möcht so gern
Ich will
Ich will so gern
Ne tanzende Puppe sein
Ausm Marionettentheater
Kapp mir nicht die Fäden
Lass mich leben
Lass mich nicht sitzen
Auf den Kirchturmspitzen
Die tun mir weh
Sag nie mehr: geh
– ich will dich haben.

Ich möcht mich vergessen
Ich möcht mich verlaufen
Ich möcht nen milden Regen
Ich möcht dich anschreien
Ich möcht dich schütteln
Ich möcht mit dir leben
Ich möcht so gern
Ich will
Ich will so gern
Ne tanzende Puppe sein
Ausm Marionettentheater
Kapp mir nicht die Fäden
Lass mich leben
Lass mich nicht sitzen
Auf den Kirchturmspitzen
Die tun mir weh
Sag nie mehr: geh
– ich will dich haben.

Ich weiß nicht warum – es hat mich einfach angesprochen 🙂 .

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Oh, Himmel – es ist wahr! Mit jedem Stück des Vergessens stirbt etwas in mir. Das kann, darf nicht sein! Ich will nicht vergessen, wie sich Liebe anfühlt. Verliebtsein – das alles mit sich reißt und dem nichts standhält.

Der Gedanke, der Traum von Liebe könnte dem Vergessen anheimfallen beunruhigte mich. Bis gestern. Aber ich habe nichts vergessen. Mein Körper, mein Kopf, mein Herz haben nichts von alledem vergessen.

Liebe ist das Schönste und das Schlimmste. Romeo und Julia, Paris und Helena, Kleopatra und Marc Anton – Liebe ohne Grenze überdauerte Jahrtausende, bis zu den einsamsten Sternen und zurück und doch fielen Reiche ihretwegen.

Ich habe nichts vergessen. Liebe ist selbstsüchtig, verrückt, überwältigend, leidenschaftlich, hinterlässt verbrannte Erde. Liebe ist sanft, rücksichtsvoll, selbstlos, inspirierend, erfüllend. Liebe ist alles und ohne sie, ist alles nichts.

Liebe erschafft. Liebe bewegt. Liebe hält allem stand. Nur die Liebe ist stärker, als das Schwert und das Wort. Ich glaube daran. Ich muss daran glauben. Denn ich will sie nie vergessen. Sonst wäre ich schon tot.

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Ich träumte von dir
Ohne zu fragen stößt du mich
Tiefer in den Wahnsinn Liebe
Schöpfer meiner Lust

Wo kamst du her
Nach so viel hohlen Stunden
Wo gingst du hin
Nachdem der Traum entschwunden

Du hast mein Herz gefasst
Bist leis gegangen
Und nahmst es mit
Ohne mir deins zu lassen

Bin leer
Wenn du nicht bei mir bist
So müde vom Sehnen
Der Berührung deiner Hand

Ausgegossen in die Einsamkeit
In die Wüste Einerlei
Kein Blick mich hält
In der Nacht endloser Stille

Ich unter dir eingeschlagen
Mit glühendem Eisen
Du in mich getrieben
Mit roher Kraft

Treibst das Räderwerk neu an
Das mich längst tausendfach zermahlen
Bis nichts mehr übrig war
Das deine Gier mästen konnte

Unerfülltes Begehren brennt Male
In meine stöhnende Seele
Haut an Haut geleimt
Mund an Mund gekettet

Hast mich von dir losgerissen
Blutend aus offenen Wunden
Die Zeit nicht heilen will
Flehe ich dich an

Hab ein Herz
Gib mir meins zurück
Bevor ich an Liebe sterbe
Die du längst vergessen hast

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