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Posts Tagged ‘Vampire’

Genau! Würde ich diese Überschrift sehen, würde ich mich ebenfalls fragen, was hat das miteinander zu tun?

Im Grunde nichts. Aber wenn man fantastische Romane schreibt, dann kann das eine Menge mit einander zu tun haben.

„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“ I.Kant

Eigentlich ein sehr passender Ausspruch. Besonders wenn man Romane schreibt.

„Alle seine Vorstellungen und Begriffe sind bloss seine Geschöpfe, der Mensch denkt mit seinem Verstand ursprünglich, und er schafft sich also seine Welt.“ I.Kant

Und so schaffe ich eine eigene Welt, in der es Vampir-Clans gibt, die aber bitte schön „Old School“ und böse sind – und die an sehr interessanten Orten agieren. Außerdem gibt es eine hübsche junge Frau, die Kant liest.

Seit Wochen lebe ich inzwischen mit meinen Charakteren. Sie sind mir vertraut, als wären sie wirklich. Mit jeder Zeile wird es spannender, was ihre Legende betrifft und ihre Zukunft.

Heute habe ich mir die Beweggründe meiner Figuren intensiver vorgenommen. Am Anfang schreibe ich für meine Hauptfiguren (und die wichtigsten Sidekicks) nicht nur eine Personenbeschreibung. Ich schreibe Charakterstudien – warum, wieso, weshalb sie tun, was sie tun.

Was treibt sie an? Was verändert sie? Wohin verändert es sie? Wie fühlen sie sich? Welche dunkle Seiten haben sie und warum? Was geschah in ihrer Vergangenheit? Welche Sehnsüchte haben sie? Werden sie sich erfüllen?

Dabei habe ich festgestellt, dass ein Teil meiner Figuren noch eine weitere Geschichte braucht. Ich konnte mir nicht vorstellen einen Fortsetzungsroman zu schreiben. Aber seitdem ich mich in den Sog des Romans gestürzt habe, kann ich mir vorstellen, ein weiteres Buch in diesem Universum zu schreiben.

Es wird eine neue Geschichte, in der einige Figuren aus der jetztigen Geschichte mitspielen, die aber neue Hauptfiguren hat – die es in dem jetzigen Roman nicht gibt, oder nur am Rande.

So, genug neue Welt geschaffen! Zurück zum jetzigen Roman. Immerhin ist erst nach dem Roman vor dem Roman. Und zur Zeit stecke ich mittendrin. Und das macht unglaublich viel Spaß!

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„Ich habe Angst, dass uns gleich alles um die Ohren fliegt!“

Skeptisch betrachtete Sabrina die Kabelkonstruktion, die Dean an der Tür angebracht hatte.

„Oh bitte! Wer ist hier der Profi?“

„Wenn du hören möchtest, dass du das bist, sorry, da muss ich passen.“

Sabrina sah Dean mit unschuldigem Blick an.

„Warum musst du eigentlich immer das letzte Wort haben?“

Über Deans Nase zeigte sich eine steile Zornesfalte. Sabrina grinste. Sie liebte es ihn aus der Fassung zu bringen und seine Selbstsicherheit schwinden zu sehen. Das gelang ihr nur zu gut.

„Weil ich es kann.“

Dean wollte den Streit gerade auf die nächst Ebene heben, als sie ein lautes Krachen hörten.

„Die Tür wird nicht mehr lange standhalten“, bemerkte Sabrina.

„Danke für die Info, das ist mir auch klar.“

„Bitte, ich wollte nur helfen, für den Fall, dass du es nicht bemerkt hast.“

In diesem Moment ertönte das Krachen erneut, Holz splitterte und flog durch den Raum.

„Jetzt!“, sagte Sabrina.

Aber Dean drückte nicht auf den Auslöser. Nur noch eine Sekunde, bis die Meute die Schwelle übertrat.

„Tu es!“

Er antwortete nicht, den Blick starr auf die Tür gerichtet. Jeder Muskel seines Körpers stand unter Spannung. Nur ein Zucken und der Knopf würde die Explosion auslösen. Stille trat ein. Sabrina hielt den Atem an. Sie hatte erwartet, dass die Bande sich sofort auf sie stürzen würde. Nichts geschah.

„Wo sind sie?“, wisperte Sabrina.

„Hier sind wir!“

Dean und Sabrina fuhren herum. Die Vampire hatten einen Halbkreis um die beiden gebildet.

„Lauf!“, brüllte Dean.

Er packte Sabrina am Handgelenkt und zog sie hinter sich her. Noch bevor sie die Schwelle erreichten, drückte Dean den Auslöser und zerrte Sabrina durch die einstürzenden Schuttmassen.

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