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Posts Tagged ‘Schrei’

Worte,

Tausend Tausende.

Orkan in meinem Kopf.

Der Schrei so laut,

Den niemand hört.

 

Warum?

Nur ein paar Blicke.

Ein paar Worte.

Wahr, erdichtet.

Niemand weiß es.

 

Nicht du.

Nicht ich.

Gefühle sind.

Du gingst vorbei.

Ich sehe dir nach.

 

Muss ich nun schweigen?

Worte setzen nach Verstand?

Sind wir entfernte Freunde?

Ist heute nicht,

Was gestern war?

 

Zwei Seelen im Einklang.

Außerhalb von Zeit und Raum.

Müssen sich finden,

In einem Leben.

Kann Liebe zeitlos sein?

 

Mein Herz ist offen.

Dankbar für dich.

Meine Hände ausgestreckt.

Lass uns wir sein.

Liebe kann alles.

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Ein Lagerfeuer, ein Schrei und eine Lüge, die immer größer wird

Sandra sprang auf und schrie:

„Ich glaube dir nicht, Scheißkerl! Du hast mit der kleinen Schlampe von Rezeptionistin gebumst!“

Ihre schrille Stimme hallte weit in die Stille der Nacht hinein. Die anderen Mitglieder der Gruppe sahen schweigend in die Flammen des Lagerfeuers. Seit sie das Hotel zu der Wanderung durch den Nationalpark verlassen hatten, steigerte sich Sandra immer weiter in ihre Vermutungen hinein.

Andy zuckte mit den Schultern.

„Glaub, was du willst. Warum bist du überhaupt mitgekommen, wenn du denkst, ich bespringe jede Frau, die nicht bei drei auf dem Baum ist?“, er lachte hämisch und der Sarkasmus troff aus seiner Stimme, „aber du hattest schon immer einen Hang zum Masochismus.“

Das Maß war voll. Sandra stürzte sich wie eine Furie auf Andy. Er kippte vom Baumstamm nach hinten, sie legte ihre Hände um seinen Hals und drückte zu. Martin und Klaus sprangen auf. Sie mussten alle Kräfte aufbieten, die strampelnde, um sich schlagende Sandra von ihrem Mann herunterzuziehen.

 

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Die Nacht gehört uns

Die Sonne versink langsam hinter den Hügeln. Es wird nicht mehr lange dauern und die Verwandlung beginnt. Ich kann es fühlen, jede Zelle meines Körpers ist in Aufruhr. Es ist das erste Mal und es wird nicht angenehm sein. Marian hat mich gewarnt, aber ich musste es tun. Es ist die einzige Chance dem Kommenden zu entgehen, auch wenn ich nie mehr dieselbe sein werde.

Die Schatten werden immer länger, ich hocke mich auf den Boden und atme tief durch. Marian sagte, versuch dich in einen tranceartigen Zustand zu versetzen, lass es durch dich hindurch fließen wehr dich nicht gegen die Umwandlung, dann tut es nicht so weh.

Nun bin ich von der Finsternis umgeben. Ich warte auf den Schmerz, doch er kommt nicht. Ich höre tief in mich hinein. Wo bist du? Plötzlich höre ich einen markerschütternden Schrei. Er kommt aus meiner Kehle. Feuer schießt durch meine Adern. Es beginnt.

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Mitternacht meiner Seele

Dunkelster Abgrund

Starrt zu mir hinauf

Tiefster Fall

Nicht aufzuhalten

Mein Schrei ohrenbetäubend

Zerschmettert jeder Knochen

Zermahlen alle Gedanken

An dich

 

Du rufst

Ich bin stumm

Du siehst

Mein Blick ist leer

Du berührst

Ich bin kalt

Du küsst

Blutlose Lippen

 

Nichts ist übrig

Atem vergeht

Zeit verrinnt

Unaufhörlich

Wandelt sich alles

Dünung des Lebens

Nur eins bleibt

Ruheloses Sehnen

Nach Liebe

Mitternacht der Seele – siehe „Ein Versuch“ …

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