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Posts Tagged ‘Schlaf’

So ist es!

8:41 Uhr – Feiertag

Ich bin seit sechs Uhr auf, habe zwei Tassen Kaffee getrunken, geduscht, Blumengegossen, die Küche aufgeräumt und 746 Worte geschrieben! Yeah!

Ich bewundere meine Autorenkollegen, die sich nachts hinsetzen können und tausende Worte schreiben. Ich kann es leider nicht. Durch die Kinder und meine Arbeitszeiten ist meine innere Uhr auf früher Morgen programmiert. Natürlich kann ich auch Abends schreiben, aber das fällt mir viel schwerer.

Heute habe ich keine Termine, die Familie liegt in tiefem Schlaf und ich habe es mir mit meinem Laptop auf dem Balkon bequem gemacht. Die Aussicht ins Grüne und das vielstimmige Gezwitscher der Vögel sind eine zusätzliche Inspiration, besonders da meine Szene im Wald spielt.

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btr

Und nach dem Frühstück geht es dann mit der nächsten Szene weiter.

Ich freue mich schon auf morgen. Da ist Brückentag! Zeit für Lerchen zu schreiben!

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In meinen Träumen konnte ich mir alles vorstellen, aber gegen die Wirklichkeit konnte ich nichts unternehmen. Sie ist noch genauso kalt, grau und lebensfeindlich, wenn ich die Augen öffne. Wieso ausgerechnet ich den Super-Gau überlebt habe, ist mir ein Rätsel. Ich bin mir keines Vorteils gegenüber anderen Mitgliedern meiner Spezies bewusst. Nur eins ist sicher, nachdem ich aus einem tiefen Schlaf erwachte, bin ich allein.

Seitdem kämpfe ich jeden Tag ums Überleben. Die Suche nach anderen habe ich aufgegeben. Mein einziger Begleiter ist ein einäugiger Rabe. Und nur in meinen Träumen finde ich für kurze Zeit ein wenig Trost. Wie oft habe ich mir gewünscht, im Schlaf, während eines besonders schönen Traumes, zu sterben. Doch das Glück ist mir nicht vergönnt. Immer wieder erwache ich. Jeden Tag schlägt mein Herz aufs Neue und pumpt das Blut durch meine Adern.

Ich bin bereits auf den Gedanken verfallen, dass dieses graue Leben Traum und meine Träume die Realität sind. Andererseits fühlt es sich nicht so an. Immer wieder stellt sich die Frage: warum?

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Mit der Nacht und dem Schlaf kam der Traum.

Er fing harmlos an. Ich sah, wie ich im Bett lag und schlief. Ein sanfter Mond hing am Himmel vor meinem Fenster. Eine leichte Brise bewegte die dünnen Vorhänge aus Voile vor dem halbgeöffneten Fenster. Ich betrachtete die Szene aus einer Ecke meines Zimmers. Es war eine Weile still, dann hörte ich die Töne einer Melodie mit dem Wind ins Zimmer wehen. Ich lauschte. Eine gefällige kleine Weise, die mich an etwas erinnerte. Ich versuchte die Erinnerung auszugraben, aber es wollte mich nicht gelingen, das Bild zu erkennen, dass ich damit verband. Dann, ohne dass ich wusste welches der Anlass war, kippte mein Gefühl um. Eine dunkle Ahnung kroch mir den Rücken hinauf und klammerte sich wie eine Krallenhand in meinen Nacken. Ich wollte schreien. Mein schlafendes Ich warnen. Kein Ton kam über meine Lippen.

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Eine lichte Mitternacht

Dies ist deine Stunde, o Seele,

Dein freier Flug ins Wortlose

Weg von Büchern, weg von Künsten

Nach getilgtem Tag nach getaner Arbeit,

Dich ganz und weitfort hebend

Schweigend staunend sinnend

Über das, was Du am meisten liebst:

Nacht, Schlaf und die Sterne.

Walt Whitman

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