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Posts Tagged ‘Reise’

„Eine erstaunliche Erzählung finden sie nicht auch?“

Ich unterdrückte ein Seufzen.

„Wirklich erstaunlich“, erwiderte ich so enthusiastisch wie es mir unter den gegebenen Umständen möglich war.

Mein Chef hatte mich auserwählt mit ihm auf Geschäftsreise zu fahren. Ein besonderes Privileg, wie er es nannte. Meine Bezeichung für diesen Trip war „Schnapsidee“. Und am liebsten hätte ich mir einige gegönnt, um diese Reise auszuhalten. In Gedanken plünderte ich die Minibar, die ich im Hotel vorzufinden hoffte.

Seit dem Zeitpunkt, als wir uns auf dem Bahnhof trafen, redete Mister McDonald ununterbrochen. Er zählte eine Erfolgsstory, oder was er dafür hielt, nach der anderen auf. Das Dumme, ich kannte die Wahrheit. Jede seiner Geschichten war zum größten Teil erfunden und dort, wo sie nicht erfunden war, hatte jemand anders den Erfolg erziehlt. Mister McDonald pries sich in den höchsten Tönen und während ich lächelte und sporadisch nickte, dachte ich mir die ein oder andere perfide Methode aus, ihn in seinem Redefluss zu stoppen.

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Schreiben, schreiben, schreiben – den Kopf in Geschichten – nichts ist besser, als von den Musen geküsst zu werden und sich mit Leidenschaft in den Fluss zu werfen. Nicht verzweifelt rudern zu müssen, sondern sich dem Strom zu überlassen, mal hier hin, mal dorthin getrieben werden und alle Eidnrücke aufnehmen.

Schreiben ist meine Leidenschaft. Wie sehr ich es verfluche, wenn ich im ausgetrockeneten Flussbett stehe, so sehr liebe ich es wenn ich mit der Strömung ins Meer gezogen werde.

Kreativität lässt sich nicht zwingen, so wie Liebe sich nicht zwingen lässt – sie kommt herangeflattert und setzt sich nieder, wenn sie will – aber man kann einiges tun, um sie zu locken. Kleine süße Häppchen auslegen und abwarten, den Moment achten und sie sanft halten. Quetschen oder einfangen nicht erwünscht!

Es hat jetzt beinahe ein halbes Jahr gedauert, in dem ich nicht so schreiben konnte, wie ich es mir gewünscht habe. Ich musste andere Formen der Kreativität wiederentdecken, lernen Geduld zu üben und mich auch mit wenigen Sätzen zufrieden zu geben.

Ich habe ein 365 – Tage – Projekt gestartet, einen Fotoblog angelegt: https://schreiberlebensbilderbox.wordpress.com/ und hunderte Blätter Tagebuch geschrieben, mit einem befreundeten Schreiber eine Geschichte ausgedacht, zwei kleine Reisen unternommen, mich mit Schiller, Goethe und Weimar auseinandergesetzt und sehr oft laut Musik gehört. Für alles gibt es eine Zeit.

Jetzt kommt ein neuer Abschnitt. Ich habe Verträge für zwei Bücher unterschrieben. Einen Band mit erotischen Kurzgeschichten und einen erotischen Tagebuchroman. Das bedeutet schreiben, schreiben, schreiben und ist natürlich eine unglaubliche Motivation.

Schreiben ist meine Leidenschaft, egal wie lang oder kurz meine Texte sind – ob sie eine Person liest oder viele – und nichts ist mit dem Flow zu vergleichen, alles andere tritt dahinter zurück.

Ich wünsche euch allen ein wunderbares Wochenende. Lasst euch von den Musen küssen und genießt den Flow!

Eure Caro

 

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Die Hälfte des Weges ist vorüber

Was kommt kann niemand wissen

Ich werde es überleben

Bis meine Reise zu Ende ist

 

Mein Odem ausgehaucht

Füllt dann das Meer der vergangenen Zeit

Die verflossenen Jahre eilten dahin

Verwoben das Einerlei mit Glück

 

Die Treffen mit meinen Brüdern

Unser Blut dicker als Wasser

Die Gespräche mit meiner Oma

Ihre zeitlose Weisheit und Liebe

Die schöne Zeit mit den Kindern

Sie alle ein Geschenk des Lebens

 

Die Anwesenheit guter Freunde

Männer die ich geliebt habe

Männer die mich geliebt haben

Wahnsinns Sex

 

Inspirationen guter Bücher

Jedes Wort ein Glücksgefühl

Die Euphorie zu schreiben

Musen die mich geküsst haben

Liebe die niemals endet

Mein Geist in Ekstase

 

Das Geräusch der Brandung

Das Leuchten der Sterne

Der Geschmack von Vanilleeis

Der Duft von Lavendel und Schnee

Musik für jede Lebenslage

 

Pläne die wir schmiedeten

Pläne die wir ausführten

Träume die uns trugen

Träume die uns antrieben

Tränen lachen

Und unter Tränen lachen

 

Der höchste Punkt ist überschritten

Der Ausblick war fantastisch

Die Wanderung führt jetzt ins Tal

Zeit für die letzten Dinge

 

Mein Leben in meiner Hand

Nicht getrieben werden

Selbst bestimmen

Meine Muse über alles lieben

Hingabe mit meinem ganzen Sein

 

Meine Arbeit wollen

Überholtes aussortieren

Neues aufnehmen

Folgerichtig Handeln

Zeit nicht nutzlos vergeuden

 

Schwarze Löcher meiden

Auf der Milchstraße tanzen

Über mir die goldenen Erinnerungen

Als Sterne an meinem Himmel

Dem Fluss zu folgen bis zum Meer

Loslassen ohne Reue

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Allerdings war das nur ein Vorwand, um seiner verwirrenden Gesellschaft zu entkommen. Ich wollte nur weg, also lief ich hinüber in den Stall, um mit Brego auszureiten. Noch einmal die vertrauten Plätze besuchen und mir alles genau einprägen. Justin kam vom Haus herüber, als ich gerade vom Hof reiten wollte.

„Eliana! Wo wollen sie hin?“

„Ausreiten!“, antwortete ich einsilbig.

„Ich würde sie gerne begleiten, um mir ein Bild von dem Besitz meines Onkels zu machen. In zwei Minuten bin ich bei ihnen.“

Meine ablehnende Haltung störte ihn nicht, zumindest ließ er es sich nicht anmerken. Brego tänzelte und als Justin aus dem Stall kam, ließ ich die Zügel locker. Er schoss wie ein Blitz davon. Brego kannte den Weg zum See. Ich beugte mich dicht über seinen Hals und ließ ihn laufen. Justin preschte hinterher. Kurz bevor wir den See erreichten holte er mich ein. Brego blieb stehen. Justin sah mich anerkennend an.

„Sie sind nicht nur eine hervorragende Reiterin, sondern auch ausgesprochen waghalsig.“

„Danke!“ Ich lächelte ich ihn an und er erwiderte es. „Ich fasse dass als ein Kompliment von ihnen auf!“

„So war es auch gemeint. – Seien sie vorsichtig, dass sie sich nicht den Hals dabei brechen.“

„Sehen sie es doch so, Mylord, dann löst sich ein Problem von alleine.“

Neckte ich Justin. Bevor er etwas erwidern konnte, gab ich Brego durch  einen leichten Schenkeldruck zu verstehen, dass er weiter traben sollte. Justin folgte mir.

„Wollen sie nicht auch ihre Angelegenheiten regeln? Übermorgen werden wir reisen. Es lässt sich nicht aufschieben, ich habe auch Verpflichtungen auf meinem eigenen Besitz.“

„Das wichtigste nehme ich doch mit, mein Pferd und meinen Hund, alles andere ist ersetzbar.“

Wir hatten den See umrundet und fanden uns auf dem Rückweg zum Haus.

„Sie sind das merkwürdigste Mädchen, dass ich je kennen gelernt habe, Eliana.“

„Danke, für das Kompliment, Mylord.“

Unsere Blicke trafen sich. Der merkwürdig intensive Ausdruck, mit dem Justin in mich eindrang machte mir Angst. Ohne ein weiteres Wort gab ich Brego die Sporen. Erst als ich bemerkte, dass Justin mir nicht folgte, ließ ich ihn langsamer traben.

Himmel, was für ein widerspenstiges Geschöpf. Justin schüttelte den Kopf. Eliana ritt wie entfesselt. Sie betrachtete das Wort „merkwürdig“ im Zusammenhang mit sich, als Kompliment und führte Buch wie ein Mann. Justin hatte nicht die kleinste Unregelmäßigkeit entdeckt. Es wird nicht einfach sein, einen Mann zu finden, der ihr gewachsen ist, dachte er. Bei Anna war das  einfacher. Sie war gerade erst achtzehn und weicher in ihren Ansichten. Sie würde sich einem Mann sicher leichter anpassen. Eliana war fünfundzwanzig, wie er von Anna erfahren hatte. Seit dem Tod des Vaters und der Krankheit ihrerer Mutter, war sie als Familienhaupt eingesprungen. Bemerkenswert, dass sie diesen Zustand so lange durchgehalten hatte. Justin stellte fest, dass sie sehr sparsam gelebt hatten und Eliana das meiste Geld für Instandhaltungen ausgab. Das was er sah, war in gutem Zustand. Justin nahm sich vor Eliana bei nächster Gelegenheit zu loben. Er musste an ihre fröhlichen blauen Augen denken, als sie ihn bei dem Ritt zum See geschlagen hatte. Es machte ihr Spaß mit ihm im Wettstreit zu liegen, aber er spürte, dass es der Wettstreit mit jemand war, an dem sie sich messen konnte. Das hatte nichts Kokettes oder Unnatürliches ans sich. Eliana schien ihn nicht als Mann wahrzunehmen, sondern als Sparringspartner. Denn wenn er ihr nahe kam oder ihr tief in die Augen sah, wurde sie unsicher und senkte den Blick. Wirklich ein merkwürdiges Mädchen.

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Die Reise nach Stanford Park verlief, dank Justins vortrefflichen Vorkehrungen, ruhig und angenehm. Seine Mutter, Lady Amanda, empfing uns höflich. Trotzdem wurde ich das Gefühl nicht los, dass sie nicht sehr erfreut war zwei junge Mädchen um sich zu haben. Wahrscheinlich hatte sie Bedenken, wir könnten ihre Aktivitäten stören.

Die Hausdame  führte uns auf unsere Zimmer, damit wir uns erfrischen konnten. Anna war ziemlich erschöpft, sie wollte sich vor dem Dinner noch etwas hinlegen. Ich war viel zu aufgeregt um zu schlafen. Aufgeregt lief ich in meinem Zimmer auf und ab. Falk , mein Irish Setter sah mich mit schief gelegtem Kopf an.

„Komm Falk, wir wollen sehen wie es Brego geht!“

Er spitzte die Ohren und folgte mir. Stanford Park war ein riesiges Haus und ich befürchtete mich zu verlaufen. Ich ging die große Treppe hinunter, die wir gekommen waren, als ich aus einem Salon aufgeregte Stimmen hörte. Ich hielt inne und lauschte.

 „Das mir mein Bruder diese beiden Mädchen aufhalst! Als ob ich nicht genug zutun hätte“, hörte ich Tante Amanda.

„Mutter vergiss nicht, die Beiden können nichts dafür. Sicher hätten sie eine andere Lösung vorgezogen, aber sie konnten dort nicht alleine bleiben“, versuchte Justin seine Mutter zu beruhigen.

„Nur gut, dass beide gut betucht sind. Da werden sich schnell Ehemänner finden, die uns die Verantwortung abnehmen. Damit sich ihr Aufenthalt bei uns nicht unnötig in die Länge zieht.“

„Aber angemessene Verbindungen, keine Greise!“, warf Justin ein.

Seine Mutter lachte hysterisch.

„Justin, bitte! Seit wann bist du so sentimental!“

„Ich bin nicht sentimental. Ich bitte dich nur etwas Rücksicht zu nehmen, schließlich sind es deine Nichten“, erwiderte er gleichgültig.

„Nun gut. –  Ich werde sehen, was wir tun können. Aber bevor ich sie den passenden Herren vorstellen kann, muss ich erst noch meinen Frisör und meine Schneiderin kommen lassen. Sonst sieht jeder, dass die beiden frisch vom Land kommen.“

Im Lauf der Unterhaltung hatte sich Zorn und Trauer, wie eine Eisenhand um mein Herz gelegt. Tränen stiegen mir in die Augen. Plötzlich gab Falk ein leises Knurren von sich. Im Zimmer wurde es still.  Sofort setzte ich mich in Bewegung und eilte durch die große Halle, als ich Justin rufen hörte.

„Eliana! Einen Moment, bitte.“

Ahnte er etwas von meinem Lauschangriff? Kopf hoch und ruhig bleiben. Ich drehte mich um und sah ihn kühl an.

„Ja, Mylord?“

„Wohin so eilig? Haben sie sich verlaufen“, spottete er, „oder kundschaften sie das Terrain aus?“

Ich musste mich zusammenreißen, um die Nerven nicht zu verlieren. Konnte man nichts vor ihm geheim halten.

„Ich wollte zu den Ställen, um Brego zu besuchen“, antworte ich hoheitsvoll.

„Wäre es nicht besser, sie würden nach der langen Reise etwas ausruhen?“

Er zog eine Augenbraue hoch und grinste vielsagend. Die Grübchen auf seinen Wangen waren hinreißend.

„Vielleicht“, ich zuckte gleichmütig mit den Schultern, „aber ich bin zu aufgeregt und außerdem muss ich wissen, dass Brego gut untergebracht ist.“

„Trauen sie meinem Stallmeister etwa nicht?“, neckte er.

„Doch, natürlich. Aber selbst sie haben in Staverley Court nach Thunder gesehen“, gab ich zu bedenken.

„Da muss ich ihnen Recht geben. Gut, dann wollen wir gehen und nach Brego sehen! Ich werde ihnen den Weg zeigen.“

Galant bot er mir seinen Arm an.

„Nicht nötig, my Lord. Ich möchte euch nicht von wichtigeren Dingen abhalten, wenn ihr mir einen Diener mitgebt, würde das reichen.“

„Nicht doch. Ich möchte auch sehen, wie es ihrem Pferd geht. Von welchen wichtigen Dingen hörtet ihr denn, von denen ihr mich fern haltet.“

Ich wusste genau, was er meinte.

„Keine bestimmte, Mylord!“, stotterte ich.

Justin schaffte es mit Leichtigkeit mich aus dem Konzept zu bringen.

„Gut dann gehen wir“, sagte er und ich spürte, dass er keinen Widerspruch duldete.

Also nahm seinen Arm. Durch den Stoff seiner Jacke spürte ich seine Wärme. Alles in mir geriet in Aufruhr. Die Gedanken drehten sich und als wir den Stall betraten, war ich so durcheinander, dass ich über die Schwelle stolperte.  Justin konnte gerade noch verhindern, dass ich im Stroh landete. Er hielt mich fest an sich gedrückt, ein herber Duft nach Seife, Leinen, Leder und Justin überfiel meine Sinne. Ich fühlte das Spiel seiner Muskeln unter meinen Händen. Die Erregung ließ mich am ganzen Körper zittern. Ich fürchtete, dass mich mein rasendes Herz verraten würde und wollte ihn wegschieben, aber er ließ mich nicht los. Für einen atemlosen Moment standen wir eng aneinander geschmiegt da.

„Eliana, haben sie sich wehgetan?“, fragte Justin besorgt.

„Nein, alles in Ordnung. Danke, Mylord.“

Meine Stimme war nur ein Flüstern, trotzdem konnte ich meine Nervosität nicht verbergen. Da hörte ich Bregos leises Schnauben. Ich löste mich aus Justins Umarmung und lief hinüber zu seiner Box.

„Brego, Lieber! Wie schön dich zu sehen!“

Ich schlang meine Arme um ihn und drückte mein erhitztes Gesicht an seinen warmen Hals.

 „Nun, da sie gesehen haben, dass alles in Ordnung ist, sollten wir zurückgehen, damit sie sich noch etwas ausruhen können“, schlug Justin vor.

„Aber…“

 „Kein Aber! Ich trage die Verantwortung für sie. Ausreiten können sie morgen. Zum Dinner sollten sie ausgeruht sein.“

Justin klang so bestimmt, dass ich mir meinen Widerspruch sparte und ihm zurück ins Haus folgte.

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In einer fernen Vergangenheit lebten zwei Menschen, Peewee und Serafina, sie waren auf der Suche nach der wahren Liebe. Peewee hatte sein Leben in den felsigen Klüften mit einigen Gefährten verbracht. Je länger er in der Einöde wohnte, umso intensiver wurde der Wunsch sesshaft zu werden und einen Menschen an seiner Seite zu haben, mit dem er den Rest seines Lebens verbringen konnte. Serafina hatte versucht sich das Leben im Schutz ihres Clans einzurichten, so gut es ihr möglich war. Aber das war zum Scheitern verurteil. Eines Tages machte sich Serafina auf den Weg, um sich einen neuen Platz in der Welt zu suchen, an dem sie die sein konnte, die sie war und an dem die Grenzen nicht hinter der Dorfmauer aufhörten.

Beide, Peewee und Serafina, suchten das weite Land, den Himmel und den unendlichen Horizont. Auf ihrer langen Wanderung begegneten sie einigen Menschen, die sie am Weiterreisen hindern wollten. Sie boten ihnen Nahrung, Obdach und Sex, aber sie merkten schnell, dass es nicht das war, was sie wirklich suchten und reisten bald weiter. Sie suchten die Person, mit der sie ganz und gar eins sein konnten. Es lauerten Gefahren und Ablenkungen auf ihrem Weg, aber unbeirrt gingen sie weiter.

Auf ihrer Reise von Norden nach Süden und von Süden nach Norden begegneten sie sich eines Tages auf einer wunderbaren Blumenwiese. Die Sonne sendete die letzten Strahlen auf die Welt und Peewee und Serafina erkannten sich. Sie sahen sich in die Augen und ohne Worte wussten sie, dass sie gefunden hatten, wonach sie solange gesucht hatten. Sie schlossen sich in die Arme und spürten, dass sie am Ende ihres Weges angelangt waren.

Während sie sich in den Armen hielten, verging die Zeit. Die Sonne versank am Horizont. Der Mond ging auf und unter. Sterne wanderten über den nächtlichen Himmel. Sternschnuppen fielen. Die Sonne stieg über den Rand der Welt hinauf und zog ihre Bahn, bis zum Abend. So verging Tag für Tag, Nacht für Nacht. Regen fiel, Sonne schien, Schnee hüllte sie ein, Winde wehten. Peewee und Serafina standen auf der Wiese und hielten sich in den Armen.

Zeit um Zeit verging und Peewee und Serafina schlugen Wurzeln in der fruchtbaren Erde des neuen Landes, das sie gefunden hatten. Ihre Wurzeln fasten tief in die Erde. Ranken umschlungen sie unzertrennlich. Eine mächtige Baumkrone wuchs aus ihnen empor, streckte sich in den Himmel und diente ihnen als Schutz. Sie mussten nicht sprechen. Ihre Gefühle waren ihre Verständigung. Mehr brauchte es nicht, um diese große Liebe am Leben zu erhalten. Aus ihnen erwuchs der Weltenbaum, Amrasil, der Baum der Liebenden. Um ihn zu finden, muss man weite Wege gehen. Er ist nicht leicht zu finden, ebenso wie die wahre Liebe. Aber die Suche lohnt sich und so wird es immer sein.

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