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Posts Tagged ‘Raymond Chandler’

… wenn ich wenigstens eine Blockade hätte! Nein, ich habe so viel im Kopf, tausend Ideen und keine Zeit.

Ich habe eine Zeitblockade. Doch woher nehmen? Ich stehe um sechs auf, um vor der Arbeit an meinem Manuskript zu arbeiten, zwischendurch überarbeite ich noch ein größeres Märchen. Und wenn ich könnte, dann würde ich am liebsten mit meinem neuen Roman beginnen – für den ich recherchiere und Notizen mache.

Raymond Chandler schrieb:

„Wichtig ist vor allem eins: der Berufsschriftsteller sollte einen bestimmten Zeitraum haben, sagen wir mindestens vier Stunden am Tag, wo er nichts anderes tut als schreiben. Er muss nicht unbedingt schreiben, und wenn ihm nicht danach ist, dann sollte er`s auch nicht versuchen. Er kann aus dem Fenster schauen oder einen Kopfstand machen oder sich auf dem Fußboden schlängeln, aber er soll nichts anderes tun, soll nicht lesen, Briefe schreiben, in Zeitschriften blättern oder Schecks ausfüllen. Entweder schreiben oder gar nichts.“

Ich will das auch!!!

Gut, nicht unbedingt Kopfstand machen oder auf dem Boden schlängeln, wobei das bei mir vielleicht auch nicht wirklich ästhetisch aussieht 🙂 , aber auf meinem Trampolin hüpfen und um den Tisch tanzen wäre eine nette Nebenbeschäftigung.

Es würde mir auf jeden Fall sehr gefallen mindestens vier Stunden am Tag Zeit zu haben, um zu schreiben und sonst gar nichts. Und ganz ohne schlechtes Gewissen!

Leider bin ich keine Berufsschriftstellerin und muss für meine Brötchen noch außerhalb meines Schreibplatzes arbeiten. So ist die Zeit sehr knapp bemessen und fehlt an allen Ecken und Enden.

Aber ein bisschen träumen schadet nicht. Ich kann mir ja schon mal vorstellen, wie es wäre wenn ….

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