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Die Geschichte meines Namens

„Mein Name – Caroline – leitet sich von Karl – der Freie – her. Wiki sagt dazu: Es ist eine Verniedlichung/Verkleinerung des althochdeutschen Vornames Karla, weibliche Form von Karl – die Freie – bzw. romanischer Abstammung – Carol – die Geliebte.

Carol und Carole in englisch-französicher Form, walisisch Caryl oder Carolyn, italienisch Carola, deutsch Karola. Caroll ist eine weitere Variante. Dieser Name steht in Nähe zu Carolus. Die romanisch-englische Form wird aber in der Bedeutung – Geliebte/r – interpretiert. Zu Englisch Carol – Rundtanz, Freudenlied (wie in Dickens „A Christmas Carol“)

Als Namenstag wird der 28.Januar gefeier. Er geht auf Caroline Barbara Carre de Malberg zurück, die am 28.Januar 1891 starb. Außerdem gelten alle Heiligen namens Karl.“

Als Kind mochte ich meinen Namen nicht so gerne. Heute gefällt er mir sehr gut. Besonders seit ich um die schöne Bedeutung meines Namens weiß. Oder gibt es etwas Schöneres als eine freie Gebliebte zu sein?

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Name: Robert Cross
Alter: 39 Jahre
Größe: 1,85 m
Gewicht/Körperbau: 90 kg, kräftiges Muskelpaket
Geburtsort: Schottland, Edinburgh
Haare: dunkelbraun, kurz geschnitten
Augen: blaugrau
Körperliche Besonderheiten: Narbe über dem linken Auge, großes Tribal-Tattoo auf Schultern, Rücken und Brust
Bildung/Herkunft: Heimkind, Collegeabschluss, ehemaliger Elitesoldat, Sozialarbeiter
Sexualität: hetero
Bester Freund: sein ehemaliger Betreuer aus dem Heim
Beste Freundin: hat er nicht, im weitesten Sinn seine Sekretärin
Feinde: seine Herkunftsfamilie, alle denen er auf die Füße getreten ist
Familie: unbekannt – noch
Kernbedürfnis: Gerechtigkeit für Schwächere, sich selbst treu sein,
Macke: er „sammelt“ ausgesetzte und hilflose Tiere, er ist Vegetarier,
Ziel im Leben: ein guter Mensch werden/sein
Gang: geschmeidig, aufrecht
Stärkste Charaktereigenschaft: Mut, Ausdauer,
Schwächste Charaktereigenschaft: Selbstfürsorge
Lacht über: Mister Bean, Monty Pythons
Philosophie: Leben und Leben lassen, es sei denn, jemand ist unbelehrbar, dann muss er mit aller Härte „verfolgt“ werden.
Politische Einstellung: die da oben reden, ich handele, darum ist er aus der Armee ausgetreten/gegangen worden
Hobbys: tanzen
Was andere zuerst an ihm bemerken: seinen aufrechten Gang und seinen sehr aufmerksamen Blick
Was tut er, wenn er allein ist: hört laut Musik und tanzt
Die Leser mögen die Figur/mögen sie nicht weil: sie mögen ihn, weil er sich einsetzt und Mitleid mit Schwachen hat
Veränderung im Lauf des Romans: er muss lernen einem Menschen komplett zu vertrauen, den er nicht kennt, ohne zu wissen, ob die Person ihn ins Messer laufen lässt
Ereignis, das ist typisch für die Figur: er mischt sich ein, sobald er eine „Ungerechtigkeit“ bemerkt, egal bei wem und wer es ist, dadurch kommen Dinge ins rollen, die nicht vorhergesehen waren, dabei spielt Ansehen und Geld keine Rolle.
Ereignis, das die Figur prägte: sein bester Freund im Kinderheim wurde von anderen Jungs verprügelt und er war zu schwach, zu helfen, der Freund starb an den Folgen, das will er nie wieder erleben, egal was es ihn kostet.

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Ins Meer hinein, ins Meer,
in seine schwerelose Tiefe,
wo die Träume sich erfüllen,
und Zwei in einem Willen sich vereinen,
um zu stillen eine große Sehnsucht.

Ramón Sampedro

Das Meer ein Ort der Sehnsucht. Licht, Himmel, Wolken, die Ströme der Gezeiten. Es zieht uns unaufhaltsam an. Das Meer, das letzte Mysterium unseres Planeten, in dem Tiefen existieren, die unerforscht und für uns nicht zu erfassen sind.

Dort spüren wir die Unendlichkeit auf eine beinahe stoffliche Weise. Anders als bei einem Blick auf den nächtlichen Himmel, der uns Ehrfurcht abverlangt, liegt das Meer mit seinen Schätzen, Schönheiten und Gefahren direkt vor unseren Füßen.

Wir durchleben seine Auswirkungen ungefiltert an Körper und Geist. Den Wind, die Macht der Wellen, die sprühende Gischt auf der Haut, den Sand unter unseren Füßen. Weite, die wir sehen und dennoch nicht erfassen können. Eine tiefe Ruhe steigt in uns auf, selbst unter dem Brausen des Sturms, wissend danach wird alles wieder rein und klar vor uns liegen.

Doch das Meer ist mehr als ein Ort, den wir ersehnen. Es ist die Fülle, die Unendlichkeit in uns. Das Rollen der Wellen an die raue Küste gleicht dem Schlagen der Herzen unserer Mütter, als sie uns in sich trugen. Das Urmeer, das uns geborgen hielt und nährte, bis zum Tag der Geburt. Das Meer, Anfang und Erhalter allen Lebens.

Das Meer in uns besitzt eine Tiefe, die wir nicht ermessen, nicht durchmessen können. Wie das Menschenherz, dessen Wünsche und Obsessionen wir nicht einmal selbst verstehen. Wir blicken in dunkelste Abgründe, werden von hellstem Licht an die Oberfläche zurückgezogen, um erneut dem Rausch der Tiefe zu verfallen.

Das Meer in uns ist eine Sehnsucht so groß und weit, so zeit- und grenzenlos. Sie lässt uns niemals ruhen, treibt uns immer weiter an, auf der Suche nach der Fülle des Lebens. Sehnsucht nach dem Ganzen. Sehnsucht nach einer Liebe, die alle Fragen beantwortet. Sehnsucht nach Freiheit von Hektik und Zwängen. Sein um des Seins willen.

Immer wieder werden wir in den Sturm des Lebens gejagt, kämpfen, bezwingen ihn. Im beständigen Kreislauf der Gezeiten werden wir an den Strand unseres Selbst gespült und in uns zurückgeworfen. Gehen unter. Bis an den Rand des Todes und tauchen wieder auf. Sanft gewogen in den Armen unseres Sehnsuchtsmeeres.

Sehnsucht nach dem Meer. Sehnsucht nach mehr. Mehr Erfahrung, mehr Wissen, mehr Fülle, mehr Gefühl. Sehnsucht nach Unendlichkeit. Nach Unsterblichkeit. Das ist der Antrieb aller Bestrebungen, aller Kunst. Unser Name auf Stein gemeißelt, auf Leinwand gemalt, auf Papier gedruckt.

Wir stehen am Ufer unseres Lebens. Blicken auf den Horizont. Sehen die Sonne rot brennend versinken und fragen uns bange, was wird sein? Gibt es eine Antwort? Vielleicht die der Philosophen, der Religionslehrer – doch am Ende müssen sie die Antwort schuldig bleiben. Wir gehen in unbekannte Gefilde. Wie Ramón Sampedro es ausdrückte: in eine schwerelose Tiefe.

Eine namenlose Sehnsucht, die in uns schwingt, uns hält und uns zu unserem Ausgangspunkt zurückführt, dem Meer in uns.

Seit Beginn der Zeit brandet das Meer an die Gestade der Küsten und so wird es sein, wenn wir längst vergessen sind. Strebt das Meer in uns danach, sich an den Gestaden unseres Geistes zu brechen, werden wir ein Stück Unsterblichkeit erlangen.

Sehnsuchtsmeer
Tief in mir verborgen
Niemand kann es sehen
Niemand wissen
Niemand fühlen
So wie ich

Caroline Susemihl

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Ich weiß, ich weiß … Winter, Schnee usw – aber für ein paar warme Gedanken ist hiermit gesorgt. *g*

Es war ein heißer Julinachmittag. Die Straßen von Paris waren staubig, unangenehme Gerüche stiegen aus der Gosse und die Hitze drückte aufs Gemüt. Tagelang herrschte diese schwüle Hitze schon. In meiner kleinen Dachkammer war es kaum zum Aushalten, obwohl ich alle Fenster geöffnet hatte. Ich lag auf meiner alten Couch, nur mit einem dünnen Spitzenunterrock bekleidet und fächelte mir Luft zu. Einen Unterschied in meinem Befinden machte das nicht, aber das Fächeln gab mir wenigstens das Gefühl nicht untätig zu sein.

Eigentlich hätte ich an meinem Bild weiterarbeiten müssen, das halb fertig auf der Staffelei stand. Die Hitze trocknete meine Ölfarben ein und das verdunstende Terpentin machte das Atmen doppelt schwer. Mister Miller, der Auftraggeber des Bildes, wollte am Abend vorbei schauen, um den Fortschritt des Meisterwerkes zu begutachten. Das Geld konnte ich gut gebrauchen, ebenso die Folgeaufträge, die ein solch spektakuläres Gemälde nach sich zog. Doch ich konnte mich einfach nicht aufraffen zu malen.

Mister Miller wollte ich allerdings auch nicht treffen, also beschloss ich mich anzukleiden und den Abend nicht zu Haus zu verbringen. Träge suchte ich ein leichtes Leinenkleid aus meinem Schrank, zog es an, suchte nach meinen Sandalen, meinem Sonnenschirm und machte mich auf den Weg zum Fluss.

Bei der Hitze war es entschieden zu weit, den Weg vom Montmatre bis an die Seine zu Fuß zurückzulegen. Ich winkte einer Mietdroschke, die vorbei fuhr, lächelte den Kutscher mit aller Liebenswürdigkeit an, zu der ich fähig war. Er beförderte mich zu einem Sonderpreis an mein Ziel. Zu dieser Jahreszeit, in der jeder, der es sich leisten konnte aufs Land flüchtete, waren schlechte Zeiten für Droschkenkutscher.

Der Fluss floss genauso träge dahin, wie ich mich selbst bewegte. Einige Boote mit weißen Segeln trieben auf der Strömung dahin, unter den Brücken lagen einige Bettler und schliefen, während Weindünste von ihnen aufstiegen, die ich sogar riechen konnte, obwohl ich in gebührendem Abstand vorüberging.

Mein Weg führte mich immer weiter am Ufer entlang, hinaus aus der Stadt. Unmerklich veränderte sich die Landschaft. Aus den großen Häusern wurden kleinere, Trauerweiden hingen über die Böschung am Ufer in den Fluss hinab und an einer flachen Stelle sah ich einen Fischreiher reglos auf Beute warten. Ich setzte mich unter einen Baum und wartete mit ihm, als er plötzlich zustieß und eine silbrige Forelle im Schnabel hielt. Er flog davon. Ich setzte meinen Weg fort, bis zu dem kleinen Bootssteg gegenüber der Kapelle Saint Jean. Von hier hatte ich einen guten Ausblick über die Weizenfelder und grünen Wiesen, auf einige Weingärten und den baumbewachsenen Friedhof, neben der Kapelle.

Auch hier lag eine große Hitze auf dem Land, die aber von einer leichten Brise hin und her bewegt wurde. Ich setzte mich auf den Steg, zog meine Sandalen aus, ließ meine Füße im Wasser baumeln und genoss das kühle Nass. Nachdem ich dort eine Weile selbstvergessen gesessen hatte, beschloss ich etwas weiter zu gehen und eine versteckte Stelle unter einer Trauerweide zu suchen, an der ich ohne gesehen zu werden ungestört baden konnte.

Unter einer großen Trauerweide, die weit über die Uferböschung hinaus ragte, streifte ich mein Kleid und meinen Unterrock ab und ließ mich ins Wasser gleiten. Meine erhitzte Haut sog die angenehme Kühle des Wassers auf. Ich schloss meine Augen und stellte mir vor, jeden Wassertropfen auf meinem nackten Körper zu spüren, wie Finger die mich sanft streichelten.
Plötzlich umfingen mich zwei starke Arme. Ich zuckte zusammen, wollte mich wehren, als eine sanfte dunkle Stimme sagte:

„Bitte wehr dich nicht, ich will dir nicht wehtun.“

Wie in Trance ließ ich ihn gewähren.

„Schließ die Augen, lass dich fallen, du wirst sehen wie schön das ist“, flüsterte er an meinem Ohr.

Ich gehorchte. Eine Gänsehaut überzog meinen Körper und meine Brustspitzen richteten sich auf. Er zog mich zu sich heran, ich spürte seine muskulöse Brust an meinem Rücken und lehnte mich zurück. Seine Körperwärme begann mich zu durchströmen, seine Lippen glitten über meinen Hals, meine Schultern. Seine Hände erforschten zärtlich und geduldig jede Stelle meines Körpers und meine Gedanken, die sich anfangs noch ängstlich in meinem Kopf drehten, begannen zu verblassen und meinen Gefühlen Platz zu machen. Er redete leise mit mir, wunderschöne Worte durchflossen mich und steigerten meine Erregung.

Es war ein Traum, es musste einer sein! Aber seine Hände, seine Lippen, sein Körper waren nur zu wirklich und als er spürte, dass jeglicher Widerstand hinweggeschwemmt war, drehte er mich zu sich und kam zu mir. Ich presste mich an ihn und als er sich langsam und immer tiefer bewegte, begannen Wellen über mich hinweg, durch mich hindurch zu gleiten. Wir genossen unsere Lust, bis zur Erschöpfung.

Als er mich später im weichen Gras in den Armen hielt, küsste er mich zärtlich und sagte mir seinen Namen ……

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Bei einem Akrostichon bilden die Anfangsbuchstaben aufeinanderfolgender Verse aneinandergereiht ein Wort, einen Namen, oder einen Satz.

 

Clowns

Auf

Rädern

Ohne

Lachen

In

Nassen

Erden

 

Säuseln

Ulmen

Sanft

Ein

Märchen

In

Hainen

Lustvoll

 

Claro, Alfi.

Alles wird gut.

Rita hat es sicher nicht so gemeint.

Otto hat das auch gesagt.

Locker, ohne Bindungen, ist doch auch nicht schlecht.

In diesen unsicheren Zeiten.

Nele ist toll?

Endlich!

 

Sand in gläsernen Uhren läuft

Unaufhörlich

Sand in gläsernen Uhren läuft

Endlich aus

Meere ausgeschüttet aus Tränen

In mir ertrunken

Himmel verdunkelt sich Stück für Stück

Leuchten Abgründe

 

Cancan

Auf dem Tanzboden

Roter Rock und schwarzer Strumpf

Oh lala

Lolita mit dem Zopf

Im Sektglas Bläschen blubbern

Nächte samtschwer sternenklar

Erdenthoben

 

Sternschnuppen regnen

Unter dem bleichen Mond

Sangen wir laute Lieder

Eine Nachtigall verstummte

Morgen früh ist alles vergessen

In den Rosengärten werden wir erwachen

Hals über Kopf

Liebe uns überrollte

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Damals

Und ich steh still vor deinem Haus

Seh zum Fenster hinauf

Denke an dich

An dein Gesicht

Seh dein Lächeln

So wie damals

 

Deine Name steht noch an der Tür

Ich will klingeln

So wie damals

Lief davon

In letzter Sekunde

Damals

 

Nehme mein Herz in die Hand

Heute

Du öffnest mir die Tür

Lächelst und sagst

Ich warte schon

Seit damals

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