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Posts Tagged ‘Muse’

Meine Auktions-Liste:

1.  Der Nebelwanderer, von Caspar David Friedrich
2.  Die Skulptur von Dyophoros
3.  Die Büchse der Pandora
4.  Kapitän Ahabs Speer
5.  Das Original – Manuskript von Jane Austens „Persuasion“
6.  Den Schreibgriffel der Muse Kalliope
7.  Meinen Schicksalsfaden
8.  Einen Samen der Weltenesche Yggdrasil
9.  Mein verlorenes Kuscheltier – den weißen Hasen
10.  Das zwei Zimmerhäuschen in den Niederlanden

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Du
Immer nur Du
Gedanken kommen und gehen
In mir endlos Du

Du
Immer wieder Du
Hallst in meinem Innern fort
Gebete meiner Lust in deinem Heiligtum

Du
Immer bei mir Du
Im Lärm des Tages
In der Stille der Nacht

Du
Immer nur Du
Deine Hände auf meiner Haut
Dein Atem auf meiner Seele

Du
Immer wieder Du
Die Farbe deiner Stimme
Treiber meines wilden Herzens

Du
Immer bei mir Du
Dein dunkelgrüner Blick
Reißt mich in deinen Abgrund

Du
Immer nur Du
Gebrannt in meine Erinnerung
Kann dich nicht vergessen

Du
Immer wieder Du
Bist alles was ich will
Kann dich nicht haben

Du
Immer bei mir Du
Wälze mich im Schmerz
Gib mir Liebe

Du
Immer nur Du
Festgebunden hingegeben deinem Willen
Unmöglich dich nicht zu begehren

Du
Immer wieder Du
Dein Mund nährt meine Sehnsucht
Verloren im Gewirr meiner Gefühle

Du
Immer bei mir Du
Kann nicht mit dir leben
Nicht ohne dich sterben

Du
Immer nur Du
Dir verfallen mit Haut und Haar
Herz meiner triumphierenden Muse

Du

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Woronesh

„Und diese Stadt ist ganz zu Eis erstarrt,

Wie unter Glas ruhn Bäume, Firste, Schnee.

Unsicher ist des bunten Schlitten Fahrt,

Trägt der Kristall, auf dem ich zögernd geh.

Woroneshs Dom ein Krähenschwarm umgellt,

Und Pappeln und das Pastinagewölbe,

Verwaschen, trüb, von Sonnenstaub getönt,

Und ein Hauch der Schlacht vom Schnepfenfeld

Verströmt das Land, machtvoll und sieggekrönt.

Und jäh wie die erhobenen Pokale

Klirrn Pappeln über uns mit ihren Ästen,

Als feierten auf unserem Hochzeitsmahle

Die Freudenstunde Tausende von Gästen.

Jedoch in des verbannten Dichters Zimmer

Stehn wechselnd Angst und Muse ihre Wacht.

Nun kommt die Nacht,

Und einen neuen Morgen kennt sie nimmer.“

4.März1936

Poetische Worte einer bemerkenswerten Dichterin.

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„Die stille Weid` an dem was wir bereiten,
das ist der Lohn, den uns die Musen schenken.“
C.F.Raßmann

„O`Dichtkunst! Welche ein schmerzliches Geschenk des
Himmels bist du!“                                  Heinrich Laube

Es ist schon eine wunderliche Sache mit der Dichtung. Sie springt uns geradezu an, wenn wir es nicht erwarten. Du denkst an nichts Besonderes, lässt deine Gedanken schweifen und da ist sie! Die Muse streift dich, nur ganz sacht.

Was macht es aus, dass jemand unsere Muse wird und das ganze Räderwerk unserer Kreativität entfacht? Ein Blick, ein Duft, ein betörender Ton und der Funke der Leidenschaft brennt lichterloh.

Es scheint zu sein, wie mit der Liebe. Du begegnest ihm (ihr) und dein Blick bleibt an ihm haften. Eure Augen treffen sich. Du bemerkst den lässigen Gang, sein Selbstbewusstsein, dieses unwiderstehliche Lachen. Vielleicht der Biss in einen Apfel, die blonden Härchen auf seinen gebräunten Unterarmen vermischt mit Sommerluft oder der kühlen Brise eines Herbstmorgens.

Und dann schreibe ich. Für mich. Einsam an meinem Schreibtisch – fließen die Worte aus mir heraus. Wie C.F.Raßmann schreibt, weiden wir uns still an dem, was die Musen uns schenken. Aber ehrlich, das stimmt nicht wirklich. Nicht in meinem Fall. Ich bin eitel und wünsche mir Beifall oder zumindest Zustimmung. Vielleicht ist es eine Sucht – eine Sehnsucht, es möge jemand meine Texte lesen. Im günstigsten Fall die Muse, die mich inspiriert hat und sich in meinen Worten wieder findet.

Meine Musen wissen nicht, dass sie Musen sind. Es ist immer nur eine „ferne Liebe“. Aber in meinen Fingerspitzen kribbelt es, mich zu zeigen und mich nicht hinter meinen Texten zu verstecken. „Sieh nur, das bist du!“

Es passiert nie – nur der Gedanke, „was wäre wenn …“ ist wie ein Aufputschmittel. Noch ein Text und noch ein Text. Einsam an meinem Schreibtisch. Mit der Hoffnung, dass meine Muse doch eines Tages diese Zeilen lesen könnte und sich wieder erkennt. „Sieh nur, das bin ich.“

Manchmal wünschte ich mutiger zu sein und der Muse meine Texte in die Hand zu drücken – aber so soll es wohl nicht sein. Also bleibe ich still und schreibe, solange ich Worte habe.

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„Da sind wir, Noelle, schau!“

Isidor deutet auf ein Licht ganz in der Nähe. Er läuft vertrauensvoll darauf zu, während ich zögernd folge.

Vor mir steht ein Nomadenzelt ungewöhnlicher Größe. Ich mir sicher, dass es vorhin noch nicht da gewesen sein kann, denn in der Ebene, hätte es auffallen müssen. Normalerweise würde ich mir Gedanken darüber machen. Jetzt ist es mir egal. Wieso sollte ich meine Energie darauf verwenden über ein riesiges Nomadenzelt mitten in der Einöde nachzudenken, wenn irgendwo da draußen ein ominöser Schatten lauert, der mich wegen ein paar Notizbüchern verfolgt und mir ans Leder will.

„Komm, ich will dir meinen Meister vorstellen!“, Isidor winkt mich heran.

„Ach, Isidor“, seufze ich müde.

Der Junge schiebt mich energisch vor sich her ins Zelt hinein. Kostbar ausgestattet mit Teppichen, Fellen, edlen Teakholzmöbeln, seidenen Vorhängen wird es von Lampen erhellt und macht den Eindruck direkt aus 1000 und einer Nacht hier hergezaubert worden zu sein.

„Ist es nicht wundervoll.“

Ehrfürchtig steht Isidor neben mir und seine großen Augen glänzen vor Entzücken.

„Ja, ganz toll.“

Ich lasse mich auf einem Bodenkissen nieder. Meine Füße tun mir weh, mein Rücken fühlt sich an, als wäre er um 10 Jahre gealtert und mein Hirn verweigert mir jeglichen Enthusiasmus.

„Guten Abend“, ertönt eine volle Stimme hinter mir.

„Guten Abend“, erwidere ich den Gruß und drehe mich nach dem Sprecher um.

„Ich sehe ihr seid erschöpft.“

Der Mann tritt aus dem Schatten und kommt auf mich zu. Seine weißen Haare sind zu kunstvollen Zöpfen geflochten und seine hellen Augen sehen mich aufmerksam an. Langsam komme ich mir vor wie eine besonders leckere Auslage in einem Delikatessenladen.

„Ihr seid wirklich so außergewöhnlich, wie ihr mir geschildert wurdet“, sagt er und ein Lächeln huscht über seinen Mund.

„So? Wer hat ihnen denn das geschildert?“, frage ich gereizt.

„Nun“, sagt er geheimnisvoll, „ich habe gute Verbindungen.“

„Oh, alles klar. Bloß keine klaren Worte, alles schön im Dunkeln lassen. Es wäre ja auch zuviel verlangt, mir zu sagen, was los ist. Stattdessen lassen mich alle wie einen Tölpel durch die Gegend laufen. Wenn interessiert schon, dass ich verfolgt werde und demnächst vielleicht in Luft auflöse. Gibt es eigentlich einen von euch, der mir die Wahrheit gesagt hat?“

Der Meister der Elemente sieht mich überrascht an. Er hat wohl damit gerechnet, dass ich mich mit der Situation zufriedengebe. Pech. Ich habe keine Lust mehr auf diese Spielchen und bin Müde. Vielleicht ist alles nur ein Spiel. Ein dummes abgekartetes Spiel. Ich sehe mich um. Da fällt mir eine Lagerstatt auf. Viele weiche Kissen liegen darauf. Ich stehe auf, ziehe meine Schuhe aus und mache es mir bequem. Der Meister sieht mir mit großen Augen zu.

„Mein Name ist Milan.“

Es ist das Letzte, was ich höre, bevor mich ein todesähnlicher Schlaf überfällt.

Ich sah dich

Dunkel deine Silhouette

Gegen die Abenddämmerung

Komponiere dir ein Lied

Aus Stille und Septemberlicht

Irgendwo in dieser Straße

Die mir völlig unbekannt

Lebst du hinter einem leuchtenden Fenster

Zum Teufel mit der Sehnsucht

Ich weigere mich Masken zu tragen

Die mein Gefühl verschleiern

Das Herz ist ein geräumiger Friedhof

Und die bitteren Stricke

Die mich an dich binden

Werden mir zur Falle

Bis die Liebe fragt

Warum weinst du

Ich weiß keine Antwort

Suche sie vergeblich

In meinem Herzrevier

Das übervoll und unendlich leer

Vor meinen Augen steht

In dem ich Worte zu Grabe trage

Denn du bist nicht hier

Um sie entgegen zu nehmen

In dieser verzweifelten Nacht

In der ich vor deinem Haus warte

Auf ein Zeichen von dir

So wünscht ich mir

Du würdest dich erinnern

An meine Augen und mein Lachen

Meine Liebe die du darin sahst

Doch du hast mich verloren

Du konntest nicht glauben

Dass es noch Engel gibt

Das Liebe existiert

Die dir begegnen könnte

So floss mein Herz davon

Mit den Strömen meiner Tränen

Doch meine Liebe hielt sich fest

Am Strohhalm meiner Sehnsucht

Und wenn mein Herz brennt

Es in der Dürre vertrocknet

Der Regen es flutet

Der Sturm es verweht

Nichts kann diese Sehnsucht tilgen

Denn sie durchdringt mich

Jede Pore meiner Haut

Jede Zelle meines Körpers

Hat dich aufgesogen

Du bist ein Teil von mir

Verschmolzen mit meiner Fantasie

Solange ich träumen kann

Wirst du bei mir sein

Umsponnen von unsichtbaren Traumfäden

Spielst du das Theater meiner Sinne

Für ein Lächeln von dir

Sprenge ich meinen Elfenbeinturm

Lege mich in Schutt und Asche

Gebe mich auf

Gebe mich hin

Erschöpft lasse ich den Stift erschöpft. Nachdem ich aus einem traumlosen Schlaf erwachte, fand ich ein Tablett mit Speisen und Getränken vor meinem Lager. Mein Magen knurrte, wie ein wilder Löwe. Ich stillte meinen Hunger, trank ein Glas Wein und holte eines der Notizbücher aus meinem Rucksack.

„Der Beginn eines verschwundenen Zeitalters“.

Genau dass entsprach meinem Zustand. Alles begann neu und doch war es schon verschwunden. Ich wusste nicht wo, bei wem, in welcher Zeit ich mich befand. Alles was ich kannte war verschwunden. Und der, den ich am meisten verloren glaubte, war Raoul. Trotzdem war er es, der mir als Erstes einfiel, als ich meine Augen öffnete.

Ich angelte mir einen Stift aus meinem Mäppchen und meine Worte hatten Lust auf ein Gedicht. So schrieb ich alles so, als säße er vor mir, würde mich mit seinem wunderbaren braungoldenen Blick anschauen und mir die Worte von den Lippen ablesen. Meine Worte fielen wie mit kristallenem Klingen aus meiner sehnsüchtigen Seele und flossen aufs Papier. Aus Allerweltsgedanken wurden silberne Fische im Ozean meiner Sinne. Jedes Wort duftete nach Sinnlichkeit und Lust, die mich fast um den Verstand brachte. Wenn Raoul jetzt hier vor mir stände, würde aus meiner wollüstigen Erinnerung eine Begierde entspringen, dich ich nicht zurück halten könnte.

In meinen Träumen, und auf dem Papier, konnte ich mir alles vorstellen. Gegen die Realität konnte ich gar nichts tun. Dichter leiden an ihrer ach so großen Fantasie. An der Vorstellung der perfekten Liebe, der alles Umfassenden. Und doch hält die Wirklichkeit dem niemals stand. Wenn noch nicht einmal die Götter die Liebe halten konnten, wie sollte es dann jemals ein schwacher von Zweifeln geplagter Mensch können? Das Leid löste Poesie und Lyrik aus, als würden die Musen allein deswegen existieren.

Ich überlege, ob sie Amor dazu auffordern manchmal daneben zu schießen, um einen neuen Dichter zu erschaffen. Warum? Hatten die Musen keine eigene Stimme? Bedienen sie sich der Menschen, um ihren Neigungen nach Kunst Ausdruck zu verschaffen, da sie selbst nur den Anlass geben, aber nicht die Schöpfer sind? Wir sind also nichts anderes als der Spielball der Götter. Wie schon in allen Zeiten vor uns. Nur unser angeblich so fortschrittlicher Glaube hindert uns, die Mächte hinter der Fassade zu sehen.

„Ja, so ist es, Noelle“, höre ich eine silberhelle sanfte Stimme.

Irritiert blicke ich auf. Mein Blick sucht fieberhaft die Umgebung ab, aber ein großer Teil des Zeltes liegt im Schatten. Plötzlich schimmert vor mir ein silberner Nebel auf, der sich zu der Gestalt einer Frau verdichtet. Ich kann nicht anders, als sie anzustarren. Noch nie in meinem Leben habe ich eine so schöne Frau gesehen. Ihr Körper wird nur durch einen zarten Schleier bedeckt und lässt ihre Reize in aller Deutlichkeit zur Geltung kommen. Ihre langen goldenen Locken fallen ihr bis zu den Hüften hinab, wie flüssiges Gold und ihr Gesicht ist ein vollkommenes Bild an Proportion. In der Hand trägt sie eine Laier.

„Sie mich an.“ Traurig blickt sie an sich herab und vergießt eine goldene Träne. „Die Götter haben mir die vollkommene Schönheit gegeben. Ich bin Erate, die Geliebte, und gleichwohl ich alle inspiriere, werde ich von niemandem inspiriert.“

Sie kommt näher und ein lieblicher Duft aus Frühlingsblumen schwängert die warme Luft.

„Ich trage die Leier, als Erkennungszeichen und kann sie doch niemals spielen, weil ich keine Seele habe, wie ihr Menschen. Freud und Leid sind mir fremd. Liebe und Ekstase löse ich aus, fühle sie aber niemals selbst.“

„Was für ein schreckliches Schicksal“, flüstere ich benommen von den schweren Wohlgerüchen, die Erate verströmt, „aber du hast eben eine Träne vergossen.“

„Das ist nur ein Abbild für dich“, sagt sie, „die perfekte Illusion der perfekten Frau. Ich stelle die Abhängigkeiten her und pflanze so den Gedanken zur Schöpfung von Kunst in die Seelen der Menschen.“

„Warum erzählst du mir das?“, frage ich ärgerlich, „wenn wir alle nur ein schlechtes Experiment und die Liebe so eine groß angelegte Täuschung ist, warum bist du dann hier?“

Ein perlendes Lachen entspringt ihren sinnlichen Lippen und wie sie gekommen, verschwindet sie wieder. Ein kalter Schauer läuft mir über den Rücken. Ich habe das Gefühl am Rand des Wahnsinns zu stehen. Nichts ist real, aber doch ist nicht alles Illusion.

Mir fällt da ein russischer Dichter ein, der sich, getrieben von dem Wunsch Schriftsteller zu werden, in schwülstiger Poesie verstieg. Um dem Ganzen ein Ende zu setzen, ging er ins Leben hinaus. Er arbeitete in vielen Berufen, lernte viele Menschen kenne, lebte an verschiedenen Orten. Er schrieb in diesen 10 Jahren seines Wanderdaseins kein Wort. Als die Zeit gekommen war, ließ er sich nieder und begann zu schreiben und hörte sein ganzes Leben nicht mehr damit auf. Leben, um zu schreiben. Das Leben muss gelebt werden, mit allen Höhen und Tiefen, aber es darf die Fantasie nicht auslöschen. Beides muss sich in einer ausgleichenden Symbiose verbinden.

Was mich wegen dieser Sache sehr verwundert ist, dass viele Schriftsteller zu einer ungewöhnlichen Verstiegenheit und größenwahnsinnigen Exzentrik neigen, die dieser Form von Kunst, in meinen Augen, nicht angemessen erscheint. Es ist eine leidenschaftliche Gabe schreibend die Welt zu erkunden, berechtigt aber nicht zu Stolz und Arroganz. Auch wenn ich erhoffe, dass mein Kunst zu meinem Lebensunterhalt und zu meiner Anerkennung beiträgt, so ist dies nur ein Aspekt, der geringe Bedeutung einnehmen muss, im Gegensatz zu der Freude und Befriedigung, die das Schreiben verschafft. Und habe ich nur einen einzigen Leser erreicht und seine Herz erfreut, seine dunklen Stunden leichter gemacht, seine langweiligen mit Spannung gefüllt, seinen unbedarften Geist zum Überlegen gebracht, dann habe ich mein Ziel erreicht. Ich habe unterhalten.

Ich wende meinen Blick von der Dunkelheit ab, hin zu der Seite in meinem Notizbuch. Vor mir steht ein Satz, den ich nicht gedacht, der mir aber aus der Feder geflossen ist.

„Ein Mädchen in schwarzen Seidenstrümpfen, anmutig wie sie wiegenden Schrittes den Raum erobert …“

Ich kann sie direkt vor mir sehen.

„Lasziv beugte sie sich vor und schaute dem Mann an der Bar in die Augen. Sie hauchte ihm ein „Hallo“ entgegen und eine verführerische Wolke ihres Parfüms hüllte ihn ein und macht seine Sinne schwach. Das stillschweigende Versprechen ihm alles zu gewähren verblendete ihn. Er vergaß alles, sah nur noch ihre dunklen Augen mit den langen Wimpern, die erhitzen Wangen und die weiße Haut ihres Brustansatzes, der aus ihrem Mieder quoll. Er dachte nicht mehr an seine Frau, seine Kinder, er gab alles für den Augenblick der Begierde. In ihrem kleinen Zimmer strich er über ihre seidenbestrumpften Beine, berührte andächtig das blaue Strumpfband und löste ihr das Mieder. Ihre rosa Knospen und ihre weißen Brüste wurden von seinen Händen und Lippen gekost, bis sie sich ihm hingab und er einen kurzen Moment der Leidenschaft erlebte. Dann wurde es hell, er legte einen Schein auf ihren Nachtisch, zog sich an und ging wortlos. Für diese wenigen Minuten der Ekstase verfiel er in Schwermut. Denn sein Zuhause erschien im plötzlich glanzlos und leer.“

Ich setze den Stift ab. Lese die Zeilen noch einmal. Interessant, denke ich. Einfach so. Ein Wort an das andere reihen und sehen was passiert. Das gefällt mir sehr. Ich warte einen Moment und schon erscheint ein neuer Satz:

„Sie suchte in Büchern eine eingebildete Sättigung ihrer persönlichen Lebensbegierden. Kein Buch, keine Buchhandlung und keine Bibliothek waren vor ihr sicher. In ihren vier Wänden standen Bücher in allen Zimmern. Die Regale und Schränke vollgestopft mit herrlichen Romanen, die sie verschlang und die ihre Sehnsüchte schürten, obwohl sie sich niemals in Gesellschaft begabt, um Menschen kennenzulernen. In den Ecken stapelten sich Atlanten und Bildbände ferner Länder, die ihre Reiselust entfachten, obwohl sie nicht reiste. Auf dem Beistelltisch in der guten Stube lagen Bücher über Tiere, die sie liebte, obwohl sie nie eins besessen hatte. Die Küchenschränke waren angefüllt mit Kochbüchern aller Art, die ihre Leidenschaft für gutes Essen förderten, obwohl sie nicht kochen konnte. Auf ihrem Nachtisch lagen erotische Romane, die ihr die Nächte versüßten, obwohl sie niemanden hatte, der diese Lust mit ihr teilte.“

Ich halte inne. Geht es mir nicht ähnlich? Ich höre viele aufregende Dinge, begegne interessanten Menschen und doch lebte ich nicht wirklich. Ich sitze in Zügen, steige an Bahnhöfen aus und wieder ein. Meine Lebensgier stille ich durch Komplimente attraktiver Männer, die ich nie wieder sehe, wenn sie an der nächsten Station aussteigen. Bis jetzt hat mir das nichts ausgemacht, aber nun gibt es Raoul. Er hatte etwas in mir ausgelöst, dass ich nicht wieder rückgängig machen konnte. Buchstaben erschienen:

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Ich sehe Raoul an. Sein Blick hält meinen fest.

„Was für eine schrecklich, traurige Geschichte“, sagt er leise.

„Aber Saphira ist doch glücklich geworden. Niemand sollte betrogen werden. Man muss sich der Liebe eines anderen als würdig erweisen und sie niemals als selbstverständlich hinnehmen.“

„Was wurde wohl aus Asch?“, überlegt Raoul.

„Hier steht noch ein Satz“, stelle ich fest, „Asch wanderte über das Sandmeer und beobachtete, seine Geliebte Saphira, damit ihr nie wieder jemand wehtun konnte. Als seine Tage zu Ende gingen, wurde er zum Sternbild des Falken, um über ihre Kinder und Kindeskinder zu wachen.“

„So hat die Geschichte doch noch ein gutes Ende gefunden.“

„Ja, ich denke auch“, ich schlage das Buch zu, „und wir haben gesehen, dass man doch noch einmal lieben kann, wenn man einen Menschen findet, der es wert ist.“

Raoul sieht mich sehr aufmerksam an, aber bevor er noch etwas sagen kann, erhebe ich mich und frage ihn:

„Was meinst du, wollen wir einen Kaffee holen und etwas zu essen?“

„Gerne, das ist eine gute Idee“, antwortet Raoul, „aber ich zahle.“

„Das nehme ich an“, freue ich mich.

„Wenn du mir nachher noch etwas vorliest“, feilscht er.

„Na gut, weil du so nett bist“, lächele ich.

Als ich Raouls funkelnden Blick auffange macht mein Herz einen Satz und für eine Sekunde denke ich, wie wohl ein Kuss von ihm schmeckt. Aber dann erinnere ich mich daran, dass ich erst meinen Bahnhof finden sollte, und folge Raoul in das Bordrestaurant.

„Was möchtest du essen?“

Raoul und wirft einen interessierten Blick in die Karte.

„Was gibt es denn Leckeres?“

„Ich würde Bandnudeln mit Steinpilzen empfehlen.“

„Das hört sich gut an. Möchtest du ein Glas Wein dazu trinken?“

„Gerne danke!“, ich sehe ihn aufmerksam an, „warum ist es dir so wichtig, dass ich dir vorlese?“

Raoul räuspert sich und blickt einen kurzen Moment aus dem Fenster. Dann lächelt er und sagt leise:

„Früher war es mir nie wichtig, dass mir jemand vorliest. Aber als ich die Melodie deiner Stimme hörte, war es um mich geschehen. Du weißt, dass ich die Musik liebe und deine Stimme hat ihren ganz eigenen wundervollen Klang.“

Sanft nimmt er meine Hand in seine. Schweigend schauen wir uns an. Wie viel können Blicke sagen. Wie viel das Halten der Hand. Ich könnte die nächsten 200 Seiten füllen, ohne ein einziges Wort über etwas anderes (was auch immer es sei) zu verlieren. Und auch wenn die Liebe das Herrlichste und Wichtigste ist und das Thema über, das man am meisten redet, könnte ich ja die Geschichte vom Verlorensein und Finden nicht weiter erzählen. Wenn ich in Raouls Augen sehe, sein Lächeln mein Herz erwärmt und seine schöne Hand meine festhält, dann fühle ich etwas, wie „gefunden“. Alles in mir fühlt sich zu ihm hin und von ihm angezogen.

„Ihr Wein“, sagt der freundliche Kellner, „die Pasta kommt gleich.“

„Danke“, erwidert Raoul und nimmt sein Glas, „wollen wir anstoßen?“

Ich nicke zustimmend und mit einem feinen Klingen stoßen wir die Gläser zusammen. Der Kellner bringt die Pasta und wünscht uns einen guten Appetit. Das Essen ist ausgesprochen gut.

„Ich muss sagen, dass hast du gut ausgesucht, Noelle“, lob Raoul.

„Danke, ich hab eben gut getippt. – Da fällt mir etwas ein. Ich würde mich freuen, wenn du mir etwas auf einem Instrument vorspielen würdest.“

„Gerne, warum nicht“, antwortet er, „ich schaue nachher einmal nach, was ich für Instrumente eingepackt habe“, sagt er geheimnisvoll.

„Darf ich dich fragen, wie lange du schon in diesem Land wohnst?“

Raoul überlegt einen Moment.

„Ich weiß es nicht. Mir kommt es manchmal vor als sei es gestern gewesen, aber ich weiß, es kann nicht sein. Ich bin zum ersten Mal hierher gekommen, als ich auf einer Konzerttournee war. Ich hatte ein großes Orchester und einen Chor dabei. Es war wunderbar, aber irgendwann wurde mir der Rummel zu groß. Dann sah ich bei einer Autogrammstunde dieses schöne Mädchen, schlich ich mich davon und flüchtete mit ihr in ihre kleine Wohnung.“

Er macht eine kleine Pause und ich habe schon die Befürchtung, er wird die Geschichte nicht weiter erzählen. Aber er fährt fort:

„Wir verbrachten ein paar wundervolle Tage miteinander. Wir machten Picknick auf der Dachterrasse, lebten unter einem mondbeschienenen Himmel, verschliefen die heißen Tage. Durch sie wurde ich neu inspiriert. Alle Kräfte, die sich in den langen anstrengenden Tourtagen ausgezehrt hatten, wurden wieder aufgefüllt. Sie war meine Muse. Der Fluss, der meinen See füllte und obwohl wir alles teilten, fehlte nur noch eins. Ich wollte sie. Ganz. Nicht nur ihren Geist, auch ihren Körper. Aber ich war mir auch klar darüber, dass ich wieder gehen musste, ohne sie zu besitzen. Sie war ein reines Geschöpf und mir zu nehmen, was man nur dem Menschen gibt, den man liebt und dann zu gehen, brachte ich nicht fertig.“

Raoul seufzt inbrünstig und sieht mich mit einem fiebrigen Glanz in den Augen an. Sein Blick trifft mich und ein schmerzhaftes, wehmütiges Gefühl erfüllt meine Seele.

„Sag mir, warum tut Liebe nur so verdammt weh?“

Raoul fragt mich und ich spüre, dass er einen harten Panzer um sein Herz geschnürt hat, damit er seine Schmerzen nicht fühlen muss.

„Weil Liebe das Einzige ist, das wir haben“, antworte ich, „was wäre die Alternative gewesen?“

„Ich hätte mir alles nehmen können“, sagt er schlicht, „sie stand vor mir, nackt und bereit mir alles zugeben, was immer ich gefordert hätte.“

„Und warum hast du es nicht getan?“

„Weil es unfair gewesen wäre, sie zu lieben und am nächsten Tag fortzugehen, ohne zu wissen, wann ich zurückkommen kann.“

In seiner Stimme liegt soviel Trauer, dass es mir ins Herz schneidet.

„Dann hast du wirklich geliebt“, flüstere ich, „du hast verzichtet und dass obwohl es direkt vor dir lag.“

„Und doch war es nicht so großherzig, wie es sich jetzt anhört“, erwidert Raoul tonlos, „ich habe Tausende Nächte wach gelegen und sie vor mir gesehen. Den makellosen Körper, die runden prallen Brüste mit den rosa Knospen, die sinnlichen Lippen und die schlanken Schenkel, die das Allerheilige verbergen. Und glaub mir, in jeder dieser Nächte habe ich das getan, wozu ich in der Wirklichkeit nicht in der Lage war, ich habe sie geliebt, wie ein Rasender. Ich habe jeden Winkel ihres Körpers berührt, geküsst und geschmeckt. In jeder verfluchten Nacht habe ich ihr einen Orgasmus bereitet und meinen verweigert, um mich für meine Feigheit zu quälen, die mich in die Flucht geschlagen hat.“

Seine Augen haften auf meinem Gesicht, nehmen jede Regung auf, jedes kleinste Zucken, das über meine Wangen huscht, während er redet, um meine Reaktion zu sehen.

„Ja“, sagt er dann leise, „ich war feige. Der schlimmste aller Feiglinge. Ich hatte das Mädchen gefunden, dass ich hätte lieben können. Doch ich habe meine Kunst, meine verdammte, wunderbare Kunst über die Liebe und das Leben gestellt. Nun siehst du mich hier sitzen, dir mein finsteres Herz und meine Wut offenbaren und eine Chance betrauern, die niemals wieder kehren wird.“

Tränen laufen mir über die Wangen. Jedes seiner Worte ist ein Hieb in mein Herz. Ich weiß, alles was er mit erzählte, ist die Wahrheit.

„Warum bist du nicht zu ihr zurückgekehrt?“, frage ich mit bebenden Lippen.

„Ich wollte zurückkehren. Wie oft habe ich es versucht. Wie oft vor ihrem Haus gestanden. Manchmal habe ich sie sogar gesehen. Aber als ich dann endlich den Mut gefunden hatte, war sie fort. Weggezogen in eine andere Stadt. Inzwischen weiß ich nicht einmal mehr, ob alles nur ein Traum war, um mich für meinen Hochmut zu strafen.“

„Darf ich ihnen einen Kaffee bringen?“, höre ich den Kellner neben mir fragen.

„Ja, bitte zwei Espressi“, bestellt Raoul.

Seine Hand greift nach meiner.

„Deine Hände sind ganz kalt“, stellt er fest, „verzeih, dass ich dich traurig gemachte.“

Ich bringe ein schwaches Lächeln zustande. Raoul nimmt meine Hände zwischen seine und reibt sie sanft. Dann, ganz überraschend, beugt er sich vor und haucht sanfte Küsse auf meine Handrücken, während er mein Gesicht nicht aus den Augen lässt. Mein Herz setzt für einen Schlag aus und ein wildes Kribbeln zieht sich meine Arme hinauf, bis zu meinen Schultern, über meinen Hals. Behutsam wischt er die Tränen von meinen Wangen.

„Du bist schön“, sagt er leise.

Verlegen schlage ich die Augen nieder. Wann hat mir ein Mann das letzte Mal so etwas gesagt? Es muss in einem früheren Leben gewesen sein. Ob es tatsächlich wahr ist, oder hatte ich es mir nur eingebildet? Das ist das Problem des Verlorenseins. Viele Dinge, die waren, verblassen und gehen ins Reich der Mythen und Märchen hinüber. Es mag sein, dass es einem tieferen Sinn dient zu vergessen, aber wenn es so ist, dann habe ich es noch nicht herausgefunden. Will ich das überhaupt? Herausfinden. Vergessen. Wie wichtig ist das alles? Warum kann mein Hirn nicht aufhören, die Gedanken hin und her zu drehen. Ich weiß nicht, wohin ich gehe, wie lange es dauert, ob ich dort das finde, was ich mir erhoffe. Allerdings kann ich auch nicht dorthin zurück, woher ich gekommen bin, denn ich kenne den Ausgangspunkt nicht. Nun, immerhin befinde ich mich in netter Gesellschaft. Sogar in sehr netter Gesellschaft.

Ich sehe in Raouls Augen, spüre die Wärme seiner Hände. Mein ganzes Sein sehnt sich danach ihm ganz nah zu sein. Aber ich befürchte, dass der Glanz in seinem Blick nicht mir gilt, sondern dem Mädchen, dass er verlassen hat, und dass ihn so beherrscht. Wer weiß, was mich auf dieser Reise noch alles erwartet, und welche Überraschungen das Leben für mich bereithält. Ich muss an den Rat von Herrn Grimm denken, erst dort auszusteigen, wo ich wirklich zu Hause sein werde.

„An was denkst du?“, fragt Raoul und drückt meine Hand, „du siehst so nachdenklich aus.“

„Ich dachte daran, nur dort zu bleiben, wohin ich gehöre“, antworte ich, „aber wer weiß, vielleicht ist es ja auch kein Ort, wo ich bleiben werde. Dieses Rätsel muss ich erst noch lösen.“ Und denke, „schließlich könnte es ja auch sein, dass der Weg das Ziel ist und nicht die Frage, wo es ist, sondern wer es ist.“

„Wollen wir wieder ins Abteil zurückgehen? Ich habe noch ein Lied bei dir gut“, schlägt Raoul vor.

„Gerne, ich freu mich schon.“

„Und wenn du lächelst, so wie jetzt, dann bist du noch schöner, und deine Augen strahlen wie ein Frühlingstag im Mai.“

So etwas hat allerdings noch niemand zu mir gesagt, daran würde ich mich garantiert erinnern, egal wie verloren ich bin, oder würde in diesem Fall vergesslich eher zutreffen.

 

Zurück im Abteil müssen wir feststellen, dass wir nicht mehr allein sind. Zwar ist niemand zu sehen, aber ein fremder Trolley liegt im Gepäcknetz und ein Rucksack steht auf einem der Sitze. Ich vermute, dass es ein Mann ist, denn ein leichter Duft von Aftershave liegt in der Luft und der ist definitiv nicht von Raoul.

„Oh, wir haben Gesellschaft bekommen“, sagt Raoul.

Ich habe das Gefühl, das ihm diese Tatsache nicht gefällt. Er nimmt eine kleine Flöte aus seinem Rucksack und spielt mir eine traurige Weise. Irgendwo habe ich sie schon einmal gehört, die Melodie ist mir nicht unbekannt und sie schlägt eine Saite in meinem Herzen an.

Wenn ich doch nur hoffen könnte. Aber worauf? Auf Raoul, den Ort den ich finden will oder auf etwas, von dem ich heute noch nichts weiß. Vielleicht, weil ich es nicht mag zu warten und nicht zu wissen worauf. Auf jedem Bahnsteig warte ich auf den nächsten Zug, der mich meinem Ziel näher bringt. Aber worauf wartet mein Herz.

Warum zerbreche ich mir den Kopf über solche Ideen? Es ändert nichts, denn die Änderung ist vorprogrammiert. Sie ist das Elixier des Lebens oder der Grundbestandteil. Immer wird sich etwas ändern, dass wir nicht vorausgesehen haben, weil wir blind vor Liebe, Hass, Trauer sind oder es im Dunkel der Zukunft liegt, die wir nicht zu ermessen vermögen. Wir können nicht einmal unsere eigene Entwicklung einschätzen, besonders wenn sie in engem Zusammenhang mit anderen Menschen steht. Wie weit bewegen sich die einzelnen Figuren auf dem Weg vor oder verharren in ihrer Position? Allein dieser Umstand hat zur Folge, dass die Anziehungen stärker oder schwächer sind und sie uns zu anderen Menschen hintreibt oder die Anziehung auf sie größer wird. Mir fällt der Satz wieder ein, den ich in einem Buch über „Liebe im Laufe der Geschichte in der Literatur“ gelesen habe: Niemand kann verführt werden, der nicht verführt werden will. Es kommt darauf an, wer verführt und wie geschickt er vorgeht. Beherrscht einer das Spiel und verschließt der andere die Augen davor, weil er möglicherweise schon von der Person in Besitz genommen wurde, dann kann so eine Verführung schnell vonstattengehen. Ehe es die Protagonisten gewahr werden, stecken sie in einem schönen Schlamassel.

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Ich bin total im Rausch. Stehe unter Strom, wie aufgezogen. Sitze am PC schreibe, lese, fabuliere, fantasiere und vergesse die Zeit und alles andere. Als ob zwischen mir und dem Rest der Welt eine unsichtbare Mauer stünde. Kriege nicht mit, was mir jemand sagt, was im Fernsehen läuft oder was sonst alles passiert. Neben mir könnte eine Bombe einschlagen und ich würde es nicht merken.

Erst brannten die Nudeln an, der Topf ist hin, jetzt sind es die Kartoffeln. Eigentlich sollten es Pellkartoffeln werden, aber ich hab gleich den nächsten Schritt gemacht, Bratkartoffeln. Wenn das so weiter geht, gibt es demnächst nur noch kalte Küche und garantiert einen Familienstreik. Wie dem auch sei … nur der PC hört mein Seufzen, wenn mir wieder der Brandgeruch um die Nase weht.

Ist das Essen anbrennen lassen, nicht eigentlich das Klischee für`s verliebt sein? Wenn, dann bin ich mächtig verliebt in die Muse der Literatur. Diese launische Geliebte, die gibt und zurückhält, wie es ihr gefällt, ohne Rücksicht auf meine Gefühle. Sie verabreicht ihre Droge in unregelmäßigen Abständen, um sich meiner Unterwürfigkeit zu versichern … eine Droge, die süchtig macht (hast du erst reingeschnuppert gibt es kein zurück), aber keinem schadet. Es sei denn, man zählt die Kartoffeln dazu … bitte, verzeiht einer Schreibsüchtigen eure Brandwunden …!

 

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