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Posts Tagged ‘Lust’

Hier nun die nächsten drei Collagen aus der Reihe „Mondrian und die alten Meister“.

5. Vom Kunstwerk – zur leeren Stelle – zur leeren Hülle.

Kunstwerk leere Stelle leere Hülle

6.  Lust am Leiden – ein Yptychon I

Lust am Leiden

7.  Liebe & Lust – Erkenntnis & Erlösung – ein Yptychon II

Liebe Lust Erkenntnis Erlösung

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Ruhe in zerwühlten Kissen

Spür noch deine Hände

Dich Haut auf Haut

Eingehüllt in deine Wärme

Rieche ich deinen Duft

 

Satt von deinen Küssen

Süchtig nach mehr

Erlegen deiner Lust

Die meine entflammt hat

Bin ich dir verfallen

 

Die Erinnerung an deine Liebesworte

Zaubert ein Lächeln auf meine Lippen

Die Süße einer kostbaren Nacht

Die ich in deinen Armen lag

Und du in meinen

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Tage grau in grau

Fließen träge so dahin

Träume sterben aus

Wo Schweigen ist

Und Liebe Tausch

 

Nächte ohne Leidenschaft

Schwinden hin bedeutungslos

In sinnlos zerwühlten Kissen

Stirbt die Lust

Wo kein Begehren brennt

 

Ein besonderer Moment

Jemand ruft meinen Namen

Ich dreh mich um

Schau in ein lächelndes Gesicht

Und mein Herz tanzt

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Meine Sucht nach dir

 

Bist eine Droge

Ein Tropfen von dir

Auf der Zunge zergeht

Und, alles kehrt sich um

 

Unten ist oben

Hell ist dunkel

Kalt ist heiß

Gefangen ist frei

 

Der Duft deiner Haut

Dein Blick durch und durch

Deine Hand im Nacken

Dein Mund auf meinen Lippen

 

Hab dich geatmet

Dich getrunken

Bis zur Neige

Alles genommen

 

Durst nach dir brennt in meiner Kehle

Werde niemals satt

Mein Herz verzehrt sich

Mit dir beginnt das Leben

 

Dein Begehren ist mein Rausch

Deine Lust mein Elixier

Hör mein Flehen

Bitte, gib mir mehr von dir

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Meine drei Worte für den Text waren: Julimond, Küsse, Lust – herausgekommen ist ein Gedicht:

Ich dachte an Küsse
Küsse unter dem Julimond
Deine Lust in meiner Hand

Ich dachte an Lust
Küsse unter dem Julimond
Meine Haut auf deiner

Ich dachte an dich
Küsse unter dem Julimond
Mund auf roten Lippen

Ich dachte an Liebe
Küsse unter dem Julimond
Du nicht

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Du
Immer nur Du
Gedanken kommen und gehen
In mir endlos Du

Du
Immer wieder Du
Hallst in meinem Innern fort
Gebete meiner Lust in deinem Heiligtum

Du
Immer bei mir Du
Im Lärm des Tages
In der Stille der Nacht

Du
Immer nur Du
Deine Hände auf meiner Haut
Dein Atem auf meiner Seele

Du
Immer wieder Du
Die Farbe deiner Stimme
Treiber meines wilden Herzens

Du
Immer bei mir Du
Dein dunkelgrüner Blick
Reißt mich in deinen Abgrund

Du
Immer nur Du
Gebrannt in meine Erinnerung
Kann dich nicht vergessen

Du
Immer wieder Du
Bist alles was ich will
Kann dich nicht haben

Du
Immer bei mir Du
Wälze mich im Schmerz
Gib mir Liebe

Du
Immer nur Du
Festgebunden hingegeben deinem Willen
Unmöglich dich nicht zu begehren

Du
Immer wieder Du
Dein Mund nährt meine Sehnsucht
Verloren im Gewirr meiner Gefühle

Du
Immer bei mir Du
Kann nicht mit dir leben
Nicht ohne dich sterben

Du
Immer nur Du
Dir verfallen mit Haut und Haar
Herz meiner triumphierenden Muse

Du

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Ich träumte von dir
Ohne zu fragen stößt du mich
Tiefer in den Wahnsinn Liebe
Schöpfer meiner Lust

Wo kamst du her
Nach so viel hohlen Stunden
Wo gingst du hin
Nachdem der Traum entschwunden

Du hast mein Herz gefasst
Bist leis gegangen
Und nahmst es mit
Ohne mir deins zu lassen

Bin leer
Wenn du nicht bei mir bist
So müde vom Sehnen
Der Berührung deiner Hand

Ausgegossen in die Einsamkeit
In die Wüste Einerlei
Kein Blick mich hält
In der Nacht endloser Stille

Ich unter dir eingeschlagen
Mit glühendem Eisen
Du in mich getrieben
Mit roher Kraft

Treibst das Räderwerk neu an
Das mich längst tausendfach zermahlen
Bis nichts mehr übrig war
Das deine Gier mästen konnte

Unerfülltes Begehren brennt Male
In meine stöhnende Seele
Haut an Haut geleimt
Mund an Mund gekettet

Hast mich von dir losgerissen
Blutend aus offenen Wunden
Die Zeit nicht heilen will
Flehe ich dich an

Hab ein Herz
Gib mir meins zurück
Bevor ich an Liebe sterbe
Die du längst vergessen hast

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Seine Gedanken geordnet auf Papier zu bringen und die Magie der sich entfaltenden Wörter zu sehen versetzt uns in Verzückung. Doch der Weg dorthin kann sehr schmerzhaft sein. Der Schreibende schöpft aus seinem Leben, seinen Emotionen, den schönen und den schrecklichen. Schreiben ist verarbeiten.

Wie erklärt man einem Menschen das Gefühl, ein Loch in seinem Herzen zu haben? Ein schwarzes Loch aus Einsamkeit, Angst, quälender Sehnsucht, der Gier nach Liebe, Anerkennung. Gar nicht. Man könnte es einfach aussprechen. Man könnte, aber der Gedanke an den verständnislosen Blick, das Erspüren, wie sich der andere abwendet, der einem gerade noch sagte: „Du kannst mir alles sagen. Ich würde dich nie verurteilen.“

Ich habe es erlebt. Mehr als einmal. Ich möchte einfach zu gerne glauben es könnte wahr sein und mein Gegenüber versteht meinen Schmerz. Leider ist es nicht so. Also behalte ich es für mich, das schwarze Loch. Ich decke es mit Lachen und einem unkomplizierten Gemüt zu. „Immer nur Lächeln immer vergnügt, wie es da drin aussieht, geht niemand was an“, heißt eine Liedzeile aus einer Operette. Diese Lehre habe ich verinnerlicht. Es gibt Dinge, die ich erzähle – Alltägliches, Dinge, die anderen auch passieren können. Die dunkle Seite, die blutenden Wunden, offenbare ich nur in absoluten Ausnahmefällen. Ich bin ein Meister der Täuschung. Ich könnte Undercover-Spion sein. Gefühlsspion.

Meine Geburt war schwierig. Mein Leben stand tatsächlich auf der Kippe. Es wäre gut möglich gewesen, dass mich niemand von den Menschen um mich herum, jemals kennengelernt hätte. Der Zufall hat anders entschieden.

Der Zufall hat entschieden, dass ich schreiben sollte. Das Leben erkennen durch das Schreiben. Geboren werden durch Schreiben. In jedem Satz, jedem Wort steckt mein Blut, vermischt mit Tinte oder Druckerschwärze. Ich lebe meine Ängste, meine Zweifel, meine Liebe, meinen Glauben, meine Lust im Schreiben. Das habe ich schon immer getan. Als ich noch nicht schreiben konnte, dachte ich mir Geschichten aus und erzählte oder träumte sie. Heute schreibe ich sie auf.
Es hat lange gedauert, bis ich es erkannte, aber in einer Zeit, als ich dachte, ich könnte nie wieder Glück empfinden, hat mir das Schreiben das Leben gerettet. „Ich schrieb mir das Leben schön.“ Ich habe mir mein Gedanken-Gefängnis bunt geschrieben. In meinen Texten kann und darf ich alles sagen und tun. Ich muss nichts verheimlichen und nichts bereuen. Das Privileg des Künstlers.

Ich darf so viel Angst empfinden, wie ich sie nie zeigen würde. So viel Tränen vergießen, wie ich nie weinen würde. So viel Liebe erleben, wie ich sie nie hatte. So viel Wut raus lassen, wie ich nie zu lassen würde. So viel Lust und Begehren erfahren, wie ich nie erleben werde. In einer Welt leben, die immer heil und ganz sein wird, egal was draußen vor sich geht. Mit dem Tod ein Tänzchen wagen, auch wenn mir der Gedanke an das Ende, die Luft abschnürt.

Das schwarze Loch in meinem Herzen lässt sich nicht flicken. Ich lebe damit, obwohl ich mir wünsche es wäre anders. Was geschehen ist, ist geschehen. Nichts wird daran etwas ändern. Das Schreiben hilft mir den Schmerz im Zaum zu halten. Meinen Blick auf das Helle gerichtet, auch wenn die die Schatten mich auffressen wollen. Worte sind die Pflaster auf meiner Seele, die die Narben bedecken und mir einen Ort sichern, an den ich immer gehen kann. Meine Fantasie.

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Ich weiß, ich weiß … Winter, Schnee usw – aber für ein paar warme Gedanken ist hiermit gesorgt. *g*

Es war ein heißer Julinachmittag. Die Straßen von Paris waren staubig, unangenehme Gerüche stiegen aus der Gosse und die Hitze drückte aufs Gemüt. Tagelang herrschte diese schwüle Hitze schon. In meiner kleinen Dachkammer war es kaum zum Aushalten, obwohl ich alle Fenster geöffnet hatte. Ich lag auf meiner alten Couch, nur mit einem dünnen Spitzenunterrock bekleidet und fächelte mir Luft zu. Einen Unterschied in meinem Befinden machte das nicht, aber das Fächeln gab mir wenigstens das Gefühl nicht untätig zu sein.

Eigentlich hätte ich an meinem Bild weiterarbeiten müssen, das halb fertig auf der Staffelei stand. Die Hitze trocknete meine Ölfarben ein und das verdunstende Terpentin machte das Atmen doppelt schwer. Mister Miller, der Auftraggeber des Bildes, wollte am Abend vorbei schauen, um den Fortschritt des Meisterwerkes zu begutachten. Das Geld konnte ich gut gebrauchen, ebenso die Folgeaufträge, die ein solch spektakuläres Gemälde nach sich zog. Doch ich konnte mich einfach nicht aufraffen zu malen.

Mister Miller wollte ich allerdings auch nicht treffen, also beschloss ich mich anzukleiden und den Abend nicht zu Haus zu verbringen. Träge suchte ich ein leichtes Leinenkleid aus meinem Schrank, zog es an, suchte nach meinen Sandalen, meinem Sonnenschirm und machte mich auf den Weg zum Fluss.

Bei der Hitze war es entschieden zu weit, den Weg vom Montmatre bis an die Seine zu Fuß zurückzulegen. Ich winkte einer Mietdroschke, die vorbei fuhr, lächelte den Kutscher mit aller Liebenswürdigkeit an, zu der ich fähig war. Er beförderte mich zu einem Sonderpreis an mein Ziel. Zu dieser Jahreszeit, in der jeder, der es sich leisten konnte aufs Land flüchtete, waren schlechte Zeiten für Droschkenkutscher.

Der Fluss floss genauso träge dahin, wie ich mich selbst bewegte. Einige Boote mit weißen Segeln trieben auf der Strömung dahin, unter den Brücken lagen einige Bettler und schliefen, während Weindünste von ihnen aufstiegen, die ich sogar riechen konnte, obwohl ich in gebührendem Abstand vorüberging.

Mein Weg führte mich immer weiter am Ufer entlang, hinaus aus der Stadt. Unmerklich veränderte sich die Landschaft. Aus den großen Häusern wurden kleinere, Trauerweiden hingen über die Böschung am Ufer in den Fluss hinab und an einer flachen Stelle sah ich einen Fischreiher reglos auf Beute warten. Ich setzte mich unter einen Baum und wartete mit ihm, als er plötzlich zustieß und eine silbrige Forelle im Schnabel hielt. Er flog davon. Ich setzte meinen Weg fort, bis zu dem kleinen Bootssteg gegenüber der Kapelle Saint Jean. Von hier hatte ich einen guten Ausblick über die Weizenfelder und grünen Wiesen, auf einige Weingärten und den baumbewachsenen Friedhof, neben der Kapelle.

Auch hier lag eine große Hitze auf dem Land, die aber von einer leichten Brise hin und her bewegt wurde. Ich setzte mich auf den Steg, zog meine Sandalen aus, ließ meine Füße im Wasser baumeln und genoss das kühle Nass. Nachdem ich dort eine Weile selbstvergessen gesessen hatte, beschloss ich etwas weiter zu gehen und eine versteckte Stelle unter einer Trauerweide zu suchen, an der ich ohne gesehen zu werden ungestört baden konnte.

Unter einer großen Trauerweide, die weit über die Uferböschung hinaus ragte, streifte ich mein Kleid und meinen Unterrock ab und ließ mich ins Wasser gleiten. Meine erhitzte Haut sog die angenehme Kühle des Wassers auf. Ich schloss meine Augen und stellte mir vor, jeden Wassertropfen auf meinem nackten Körper zu spüren, wie Finger die mich sanft streichelten.
Plötzlich umfingen mich zwei starke Arme. Ich zuckte zusammen, wollte mich wehren, als eine sanfte dunkle Stimme sagte:

„Bitte wehr dich nicht, ich will dir nicht wehtun.“

Wie in Trance ließ ich ihn gewähren.

„Schließ die Augen, lass dich fallen, du wirst sehen wie schön das ist“, flüsterte er an meinem Ohr.

Ich gehorchte. Eine Gänsehaut überzog meinen Körper und meine Brustspitzen richteten sich auf. Er zog mich zu sich heran, ich spürte seine muskulöse Brust an meinem Rücken und lehnte mich zurück. Seine Körperwärme begann mich zu durchströmen, seine Lippen glitten über meinen Hals, meine Schultern. Seine Hände erforschten zärtlich und geduldig jede Stelle meines Körpers und meine Gedanken, die sich anfangs noch ängstlich in meinem Kopf drehten, begannen zu verblassen und meinen Gefühlen Platz zu machen. Er redete leise mit mir, wunderschöne Worte durchflossen mich und steigerten meine Erregung.

Es war ein Traum, es musste einer sein! Aber seine Hände, seine Lippen, sein Körper waren nur zu wirklich und als er spürte, dass jeglicher Widerstand hinweggeschwemmt war, drehte er mich zu sich und kam zu mir. Ich presste mich an ihn und als er sich langsam und immer tiefer bewegte, begannen Wellen über mich hinweg, durch mich hindurch zu gleiten. Wir genossen unsere Lust, bis zur Erschöpfung.

Als er mich später im weichen Gras in den Armen hielt, küsste er mich zärtlich und sagte mir seinen Namen ……

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„Ich habe Angst“, flüstere ich atemlos.
William hält mich so fest, dass ich mich nicht rühren kann. Mein Herz rast, pumpt das Blut durch meine Adern. Mein Puls überschlägt sich beinahe.
„Wehr dich nicht“, sein Atem streift meinen Hals, „dann ist es leicht.“
Seine irisierenden blauen Augen, die es mir so angetan haben, sind jetzt schwarz, wie Kohle. Als seine Lippen meinen Hals berühren, zucke ich zusammen. Mein Verstand lehnt sich dagegen auf, aber mein Herz ist in seine Fänge geraten. Sein einzigartiger Duft hält meinen Willen im Zaum, sein intensiver Blick schenkt mir eine Vorahnung von der Lust, die mich erwartet und sein Mund verspricht mir mit samtweichen Klängen und betörenden Worten den Himmel, in der Hölle, in die er mich ohne mit der Wimper zu zucken stößt.

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