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Posts Tagged ‘Lesung’

Im Zuge meiner Aufräumaktion ist mir (mal wieder) dieses Prospekt von Kein&Aber in die Hände gefallen. Es ist aus dem Jahr 2012/2013 und trägt die interessante Frage:

In welchem Moment hatten Sie die Idee für Ihr Buch?

btr

Davon abgesehen, dass die einzelnen Beiträge der vertretenen Schriftsteller schon jeweils eine Geschichte für sich sind – eine Geschichte vor der Geschichte sozusagen, ist es doch eine Überlegung wert, sich selbst einmal darüber Gedanken zu machen und mit befreundeten Schreibern darüber zu sprechen.

Wer weiß, vielleicht sitzen wir eines Tages vor einer interessierten zukünftigen Leserschaft und werden genau danach gefragt: Wie sind sie zu ihrer Geschichte gekommen?

Bei dem Roman, den ich gerade in Arbeit habe, erinnere ich mich noch gut. Ich hatte mich mit meiner Freundin Katja zum Frühstück mit anschließendem Schreiben verabredet. Ich hatte einige Schreibimpulse vorbereitet und zog ein Zitat von Mary Shelley aus Frankenstein. Die erste Seite entstand und ist inzwischen auf stolze 681 Seiten angewachsen und steht kurz vor der Vollendung.

Wie ist es zu der Idee für deinen Roman/Geschichte/Novelle gekommen?

Schreib darüber, wer weiß, vielleicht kannst du die Erinnerung eines Tages gut gebrauchen.

Liebe Grüße und viel Spaß beim Schreiben

Caro

 

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Jeah! Zwei Karten von 30 für eine Lesung von Ted Williams, Fantasy – und Bestsellerautor aus Kanada, erhascht(!!!). Ted Williams, Klett Cotta Verlag

Die Lesung findet in der Buchhandlung Schutt, Arnsburgerstraße 76, Frankfurt statt. Eine besonders „urige“ Buchhandlung mit Antiquariat. Genauso stellt man sich Buchhandlungen in Romanen vor. Ich war schon einmal zu einem Wochenend-Schreibkurs von der VHS-Frankfurt dort und war begeistert. Allein das Antiquariat ist eine Schreibanregung für eine Geschichte.

Ich bin schon sehr gespannt, auf den Autor und die Geschichte. Wann hat man schon die Gelegenheit einen international bekannten Schriftsteller so hautnah zu erleben? Also nochmal: jeah!!!

 

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Aufgabe 1: Schreibe eine Liste mit Stichworten, die dich an den gestrigen Tag erinnern:

Bücherei, Laugenstange Camembert, Fluss, Quelle, römisches Moasik, Statuen, Park, Brunnen, Fontäne, Enten, Cafe, Lesung, Vernissage, Treppe, Müdigkeit, Katze, Ring, ein Wort gibt das andere, demokratische Abstimmung, rotes Auto, es muss rot sein, Traurigkeit, Erschöpfung, Kurort, Drogerie, kühl, blonde Frau im engen rosa Top, Geruch von Bratwurst, hier stehe ich richtig, Allegria, Brief einwerfen, Umweg, Geld leihen, alte Liebe, neue Problem, hier habe ich nichts verloren, ich hatte noch kein Konzept, ich kenne viele Maler,

Aufgabe 2: Schreibe einen Text, mit einem oder mehreren Details aus der Liste.

„Es muss das Rote sein!“

Noras Stimme klang leicht hytserisch. Sie drehte sich vor dem großen Spiegel und schüttelte den Kopf. Es war die zehnte Robe, die sie anprobierte.

„Hätte ich das Rote nur gleich gekauft, als ich es im Schaufenster sah!“

Die Verkäuferin sah mich ratlos an, besagtes Kleid war für eine andere Dame reserviert worden. Ich zuckte bedauernd mit den Schultern. Es brauchte nur noch den einen kleinen Tropfen, bis sich Nora in eine ihrer selbstgebastelten Krisen hineingesteigert hätte.

„Nora, ich bitte dich“, sagte ich streng, „du weißt genau, dass Frederick verheiratet ist. Er wird seine Frau mitbringen – glaubst du wirklich, es wäre gut dermaßen aufzufallen?“

Ich nahm einen Schluck Kaffee und schlug die Beine übereinander. Frederick war ihre große Liebe – gewesen. Eigentlich. Leider hatte der Umstand, dass er vor kurzem heiratete, nicht gerade ein Grund ihn aus Noras Gedanken zu verbannen. Sie sah mich mit verständnislosem Blick an.

„Das ist mir egal! Diese Tussi, die er seine Frau nennt, ist zwanzig Jahre jünger!“, geräuschvoll zog sie den Vorhang der Umkleidekabine zu, „ich werde auffallen! Er soll sehen, was er für dieses Kücken weggeworfen hat.“

Ich verkniff mir zu sagen, dass sie damals sehr unzufrieden mit der Beziehung gewesen war. O-Ton: „Wenn er nicht aufhört sich wie ein Single zu benehmen, kann er gehen.“ Und dass das Kücken, das erste von dreien war, bis er das vierte heiratete.

„Ich habe dein Seufzen gehört!“, ertönte Noras dumpfe Stimme hinter dem Behang.

„Das kannst du gar nicht“, erwiderte ich, „es war nur in meinen Gedanken.“

„Siehst du, ich wusste es!“, sie zog den Vorhang auf, „so kann ich nicht gehen!“

Nora trat aus der Umkleidekabine. Das figurbetonte dunkelblaue Kleid, mit tiefem Rückenausschnitt und Schlitz sah fantastisch an ihr aus. Sie hatte die Figur eines Modells und manchmal auch die Allüren.

„Du siehst noch in einem Sack besser aus, als alle Frauen die ich kenne“, stellte ich neidlos fest.

„Du musst so was sagen, du bist meine Freundin“, sagte sie und zog kritisch die Augenbrauen zusammen.

„Wenn es dich glücklich macht, dass zu denken, bitte. Ich hindere dich nicht dran.“

Ich nahm ein Keks von dem kleinen Silbertablett und steckte es genüsslich in den Mund. Mit Nora in dieser Situation zu diskutieren brachte überhaupt nichts. Das musste ich aussitzen.

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Denke an einen deiner letzten Urlaube. Gab es ein besonderes Detail – ein Haus, eine Person, ein Fundstück, einen Ort, eine Gefühl – das dich besonders berührt hat?

Das ist die eigentliche Aufgabe für die Nummer 228 meines 365-Tage-Projekts. Eine Aufgabe, die mir sehr gut gefällt, da ich auf meinen letzten Kurzreisen so viel gesehen, gelesen, fotografiert habe, dass es für eine Menge Geschichten reichen würde. Zurzeit habe ich allerdings einfach zu wenig Zeit mich dieser Aufgabe intensiver zu widmen. Im Moment sitze ich jeden Tag einige Stunden an meinem zweiten Buch und schreibe. Zum Glück hatte ich mir im Vorfeld viele Notizen gemacht.

Dazu habe ich ein Angebot der Familienbildungsstätte Wetterau bekommen, aufgrund des Interesses in der KreativNacht, einen Einführungsabend zum „Kreativen Schreiben“ zu gestalten. Also einen kleinen Vortrag, dazu eine Lesung aus den Kurstexten (die im Lauf der Jahre entstanden sind) und eine Schnupperstunde für kreatives Schreiben. Eine gute Gelegenheit dem Stigma, das dem Schreiben anhaftet, den Schrecken zu nehmen.

Demnächst werde ich mich mit meiner Verlegerin treffen und ihr ein paar weitere interessante Ideen unterbreiten. Wenn ich sie dafür begeistern kann, was ich hoffe, werde ich in den nächsten Monaten mit Projekten ausgelastet sein.

Allerdings werde ich die Aufgaben für mein Projekt weiter posten und so gut es geht, die Texte dazu schreiben. So ist auch die Nummer 228  nur verschoben und nicht aufgehoben. Um einen kleinen Teil der Aufgabe anzugehen, erfolgt hier meine Liste (sicherlich nicht vollständig) über welche Punkte ich schreiben könnte. Das macht es etwas einfacher bei passender Gelegenheit direkt anzufangen.

Liste Weimar:

  1. Goethe-Haus:  Schreibzimmer, Bibliothek, Garten, Skulpturen, Medusa
  2. Schiller-Haus: Schreibzimmer, Porträts, Liebe zu zwei Frauen, über Schillers Schreibgewohnheiten (sehr interessant!)
  3. Schloss Tiefurt: Grotte, Musentempel, Teepavillon, lauschige Plätze
  4. geatmete Geschichte
  5. verfallene Häuser, Verfall
  6. Friedhof
  7. losgelöst von allen Dingen
  8. verschollen im Nirgendwo
  9. plötzliche Wintereinbrüche
  10. Schloss Belvedere: Labyrinth, geheime Gänge und Türen
  11. Opferstätte im Moor, Pferde als Grabbeigaben
  12. usw …

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Die ev.Familienbildungsstätte Friedberg/Wetteraukreis hatte eine tolle Nacht geplant. Es gab allerhand Aktivitäten, von Malen über Singen, Bauchtanz, Singen, Nähen, Lesung und Schreibwerkstatt, Basteln usw. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls bestens gesorgt.

Das Foto zeigt mich vor der Lesung, …

Lesung 2

… die diesmal nicht nur einen „einfachen“ Hörwert hatte, sondern bei der ich Texte aus meinen Schreibwerkstätten gelesen habe , um die verschiedenen Möglichkeiten von Textimpulsen zu zeigen. Darunter ein Gedicht von Hilde Domin:

Herbstaugen

Presse dich eng
an den Boden.

Die Erde
riecht noch nach Sommer,
und der Körper
riecht noch nach Liebe.

Aber das Gras
ist schon gelb über dir.
Der Wind ist kalt
und voll Distelsamen.

Und der Traum, der dir nachstellt,
schattenfüßig,
dein Traum
hat Herbstaugen.

Ein Text, der aus Assoziationen der Farbe Blau entstand und Eingang in mein Buch „In den Tiefen meiner Lust“ fand.

Blau (Folgend die Worte, die in meinem Text verwendet wurden)

Meer – Himmel – Polareis – Kälte – Tinte – Blaubeeren – blaue Augen – blaue Stunde – Tagblau – Nachtblau

Außerdem ein Song von Billy Paul, der mich zu meinem Text „Misses Jones und Ich“ inspirierte.

Des weiteren ein Text inspiriert von einem Bild, dem ersten Satz eines Buches und einer skurrilen Todesanzeige (man gönnt sich ja sonst nichts.)

Um 21 Uhr versammelte sich dann eine Gruppe von 5 Teilnehmern, und dem netten Herrn von der Wetterauer Zeitung (der einen kleinen Einblick in eine kreative Schreibwerkstatt gewinnen wollte), in einem Seminarraum zu einer Schreibsession. Jeder Teilnehmer konnte drei Texte mit nach Hause nehmen. Ein Rundentext, als Eisbrecher sozusagen, ein Gedicht über die Liebe und ein Text, inspiriert von Farben, unter anderem rosa, blau und grün.

Es war ein toller Abend, auch wenn leider weniger Gäste da waren, als erhofft. Allerdings war dies die erste Kreativ-Nacht der Familienbildungsstätte in dieser Form. Es wäre schön, wenn sie nächstes Jahr wieder stattfindet, dann mit wachsender Resonaz.

Ich habe auf jeden Fall großen Spaß gehabt, nicht nur weil die Zuhörer der Lesung Interesse an meiner Arbeit zeigten, sondern auch und besonders, weil ich anderen den Anstoß zu einem ganz persönlichen Text geben durfte. Das zeigt eine Mail, die ich heute morgen bekam, in der eine der Teilnehmerinnen des Workshops, mir ihren fertiggestellten Text schickte.

Welche größere Belohnung kann es für einen Schreibkursleiter geben?

PS.: Die Themen meiner Kurse sind auf meiner Seite  https://schreibraumeigensinn.wordpress.com/ zu finden. Wer Interesse an einem Kurs hat, sei es bei der Familienbildungsstätte oder auch an anderer Stelle, möge mich sehr gerne ansprechen.

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Freitag den 03.06.2016 – KreativNacht von 18:00 – 24:00 Uhr

Zwischen 18:30 und 19:30 werde ich zwei Mal zwanzig Minuten aus meinen Büchern lesen – vielleicht auch Texte, die in meinen Schreibkursen entstanden sind – und um 21 Uhr wird es dann für Interessierte und alle die Spaß am Schreiben haben eine kleine Schreibsession geben. Ihr seid herzlich eingeladen!

Viele kreative Angebote laden ein einen kreativen Abend in den Räumen der ev. Familienbildungsstätte Wetterau (in Friedberg, Bismarckstr.2) zu verbringen.Lyrik, Schreibwerkstatt, Basteln, Nähen, Farbberatung und vieles mehr. Außerdem gibt es etwas zur leiblichen Stärkung.

Alle sind herzlich willkommen. Anmeldung erwünscht.

Weitere Informationen:

Programm 2016, ev. Familienbildungsstätte Wetterau

und bei mir 🙂

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Plakat mit Feder

Hier möchte ich euch die teilnehmenden Autoren vorstellen:

Veronika M. Dutz erblickte in der Geburtsstadt der Gebrüder Grimm das Licht der Welt. Nach Ihrer kaufmännischen Ausbildung arbeitete Sie in verschieden Bereichen. Literatur begeistert und begleitet Sie ihr ganzes Leben. Sie reist leidenschaftlich gern, nie ohne ein gutes Buch im Gepäck. Veronikas Gedichte & Kurzgeschichten sind in verschiedenen Anthologien erschienen. Ihre neusten Projekte sind eine historische Liebesgeschichte und ein Zeitreise-Fantasy-Roman. Autorin Veronika M. Dutz

Nina Elflein lebt in Bad Nauheim und studiert in Frankfurt Germanistik und Soziologie. Sie schätz Literatur und blickt gerne auf die Menschen. In der Literatur ebenso, wie im wirklichen Leben. Nina schreibt sozial kritisch oder märchenhaft schön. Seit 2014 nimmt Sie an Lesungen teil. Auf ihrem Blog: Schreibwerk schreibt Sie über das Schreiben und Ihr Studium. Für 2016 plant Sie eine Fortbildung im Schreibzentrum der Goethe Universität.

Robert Maier, geb. 1961 Frankfurt, lebt heute in Bad Vilbel. Von Haus aus Physiker arbeitet Er in der IT als Projektmanager. Robert bewegt sich in unterschiedlichen Genres. Er fühlt sich im Bereich Krimi und Science-Fiction ebenso wohl, wie in sozialkritischen Glossen und Mystischem. Unverzichtbarer Bestandteil seiner Geschichten ist Humor. Im Februar erscheint sein Roman „Pankfurt“ beim Charles Verlag, Frankfurt. Neustes Projekt ist ein Frankfurt-Krimi, in dem ein Rentner, mit nicht immer legalen Methoden, einen Mordfall löst.

Mario Momberger, Jahrgang 1987, geboren und aufgewachsen in Bad Nauheim, arbeitet nach Fachabi & 2 Ausbildungen mit Schwepunkt Informatik, als technischer Manager in Eschborn. Sein großes Interesse gilt der Astronomie, Quantenphysik, Metaphysik, Philosophie, Logik und Paradoxa. Mario schreibt seit seinem zwölften Lebensjahr. „Ich schreibe, um andere Menschen in eine fremde Welt eintauchen zu lassen und gedanklich davonzutragen.“ Er ist ein bemerkenswerter Gedichteschreiber und Wortspieler. Wochsereat-Halbkomik

Caroline Susemihl, geb. 1965 in Hameln, lebt heute in Bad Nauheim. 2013 schloss Sie ein Studium zur Poesiepädagogin ab. Neben dem Schreiben von Prosa und Lyrik leitet Sie Kurse für kreatives Schreiben Schreibraum Eigensinn, engagiert sich bei einer Literaturzeitschrift, des Charles Verlages. Caroline liebt es Geschichten zu erzählen, möchte unterhalten, aber auch zum Nachdenken anregen. „Ein bisschen die Welt retten und ein bisschen unsterblich sein.“ Sie hat sechs Bücher veröffentlicht, an mehreren Anthologien teilgenommen. Das bekannteste Buch: Aurelia, Nymphe der Lust, Pseudonym: Maria Bertani erschienen bei blue panther books. (carolinesusemihl.wordpress.com)

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