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Posts Tagged ‘lernen’

Der Schreibtisch ist leer. Keine Notizzettelchen, keine Schmierblätter oder Ähnliches. Das Buch ist fertig. Kein Grund die Überreste liegen zu lassen, was geschrieben ist, ist geschrieben und was fehlt, wird nicht hinzugefügt werden. Sollte da noch etwas sein, dann wird es in einem anderen Buch auftauchen oder im Notiznirwana landen.

Pinnwand

Das beunruhigt mich nicht. Ich habe so viele Ideen, dieses Leben wird nicht reichen, aus allen Romane zu machen. Mit einem fertigen Buch haben sich Ideen für weitere ergeben. Ich gebe zu, ich bin nicht die schnellste Schreiberin. Es gibt so viel, das ich tun möchte und mit dem ich mich beschäftige – davon abgesehen, dass ich auch ab und zu mal arbeiten muss und Zeit mit meinem Mann (und Freunden) verbringen möchte.

Die Kinder sind aus dem Haus und ich habe den Zustand erreicht, in dem ich Dinge tun kann, die ich mir schon immer gewünscht habe. Reisen, lernen, Museen besuchen, Fotografieren, mich mit Kunst beschäftigen und welche machen – und Bücher schreiben.

Nach Gesprächen mit sehr fleißigen Kollegen habe ich festgestellt, dass ich trotz mehrerer Bücher immer noch sehr intuitiv schreibe. Es gibt Luft nach oben, bei Planung, Recherche usw. Ich arbeite daran. Schreiben ist meine Leidenschaft und ich werde nicht damit aufhören, solange ich es kann. Und so wird es ein neues Buch geben.

Pinnwand voll

Die Geschichte steht, sie ist schon weit fortgeschritten, ein großer Teil der Recherche ist gemacht, und ich freue mich darauf sie zu Ende zu schreiben. Nach den Erfahrungen mit dem letzten Buch wird es sicher schneller fertig werden. Immerhin, es gibt weitere Romane, Geschichten und Gedichte zu schreiben.

Doch es gibt noch etwas anderes: Den Wind auf der Haut, das Rauschen des Meeres und die Stille hören, das Blau des Himmels sehen, Lieben und Leben. Freude!

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Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloß.

Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, –
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt…

R.M.Rilke

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Folgende Worte stammen aus einem Roman Arthur C. Clarkes, dem Verfasser von „2001 Odyssee im Weltraum“:

„Man hat mich oft gefragt, ob ich irgendeine besondere Weisheit angesammelt habe, die ich künftigen Generationen weitergeben möchte … Meiner geliebten Tochter, Nicole, und allen anderen jungen Menschen auf der Erde, habe ich nur eine einzige, ganz schlichte Erkenntnis anzubieten. Ich habe in meinem ganzen Leben zwei Dinge von unbezahlbarem Wert gefunden – Lernen und Lieben.

Nichts sonst – nicht Ruhm und auch nicht Macht, nicht Erfolg um des Erfolgs willen – kann jemals so dauerhaft wertvoll sein. Denn wer am Ende seines Lebens wirklich sagen kann: „Ich habe gelernt“ und „Ich habe geliebt“ – der kann auch sagen: „Ich war glücklich.“

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Wir

wollen

glauben an

ein langes Jahr,

das uns

gegeben ist, neu, unberührt,

voll nie dagewesener Dinge,

voll nie getaner Arbeit, voll

Aufgabe, Anspruch und Zumutung.

Wir wollen sehen, dass wir`s nehmen

lernen

ohne allzu viel fallen zu lassen von dem,

was es zu vergeben hat,

an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes

von ihm verlangen.

R.M.Rilke

Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr. Gefüllt mit Liebe, Frieden, Freude, Freunden, Inspirationen, Ideen, Träumen und allen guten Dingen, die euch glücklich machen.

Eure Caroline

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Heute geht es mal nicht ums Schreiben oder nur am Rand.

Heute war mein erster Tag an der Uni Frankfurt, Campus Bockenheim. Ich bin so happy!!! Endlich darf ich studieren! Mit Studentenausweis und allem drum und daran. Hausaufgaben und Referat! Ist das genial 🙂 .Lernen ist cool!

Ich habe unter anderem das Seminar: Kreativ Schreiben – Geschichten meines Lebens – Teil I, besucht. Passend für meine Schreibkurse nächstes Jahr bei der Evangelischen Familienbildungsstätte Wetterau.

Ich habe sogar `ne eigene Parkmarke für meine kleine Möhre – Morris möge mir verzeihen. Morris ist mein 20 Jahre alter, nein nicht Lover, sondern mein Autochen, dass mich und meine Freundinnen Uschi und Dagmar und zurück sogar mit Nina, meiner anderen Freundin, die „normale“ Studentin ist, hin und zurückgebracht hat. Ein echtes Studi-Auto also.

Das Programm der U3L Frankfurt ist so vielfältig und aus den verschiedensten Wissensgebieten zusammengestellt, dass es beinahe unmöglich ist, nichts zu finden, dass man lernen könnte. Folgend erste Eindrücke:

Campus Bockenheim I

Campus Bockenheim I

 

Campus Bockenheim II

Campus Bockenheim II

 

campus-bockenheim-iii

Campus Bockenheim III

 

Campus Bockenheim IV

Campus Bockenheim IV

Meine Parkmarke !!!!

Meine Parkmarke !!!!

Flur - neue Mensa

Flur – neue Mensa

Mensa - Foyer

Mensa – Foyer

Seminarraum

Seminarraum

Hörsaal

Hörsaal

Neu - Studis

Neu – Studis, Uschi, Dagmar und ich 🙂

Uschi und die Sachertorte ;-)

Uschi und die Sachertorte 😉

Erster Uni-Tag Ende!

Erster Uni-Tag Ende!

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Der Herbst kommt – auch wenn es auf dem Kalender noch nach Sommer aussieht. Morgens ist es frisch und die Nächte lassen einen wieder aufatmen und schlafen. Die Stare in den großen Thuja-Bäumen sind bedeutend ruhiger geworden und die Eichhörnchen springen mit ihrer Beute für ihre Wintervorräte durch die Gegend, Spinnen sind emsig damit beschäftigt Netze zu weben. Wenn die Felder abgeerntet werden, sind das die ersten Anzeichen – außerdem dröhnt unser Nachbar mit dem Laubbläser herum – samstags um halb neun. Jetzt ist es offiziell.

Ich mag den Herbst. Die Farben und das Wetter. Die Düfte nach gemähtem Gras und trocknendem Stroh, den Geruch nach Erde, Wasser und nassem Laub. Das süße Aroma der letzten Rosen. Die Lebensgeister kehren zurück, nachdem die Sommerhitze das Tempo gedrosselt hat. Es macht wieder Spaß Tee zu trinken und Suppe zu essen.

Ich bedauere nur, dass auch dieses Jahr so schnell und erbarmungslos dem Ende entgegensteuert. Wie schnell ist die Zeit dahin gerast und immer deutlicher wird mir, wie wichtig es ist, das Leben nicht zu verwarten, sondern jeden Moment zu schätzen. Die kleinen Dinge noch viel mehr. Ein Gespräch mit den Freunden, der Familie, ein ruhiger Moment auf dem Balkon, Sonnenuntergänge, ein Spaziergang durch den Park, die Katze, die auf dem Schoss schläft usw. – die Liste ist lang.

Die letzten Monate waren angefüllt mit so vielen Schreckensmeldungen, dass es nicht leichtfällt sich immer wieder auf die schönen Momente zu konzentrieren und sich nicht von den Katastrophen die Freude nehmen zu lassen. Ich denke dann immer an einen Satz, den ich in einer Zeitschrift gelesen habe: Der Sinn des Lebens ist es zu leben. Ich füge für mich an: Der Sinn des Lebens ist es so gut zu leben, wie ich kann. Das bedeutet zu sehen wenn ich helfen kann, mitfühlend zu sein, mich nicht zu verhärten, nicht von Misstrauen getrieben zu sein, innere Ruhe zu bewahren, immer wieder dazu lernen. Jeden Tag neu.

Jede Jahreszeit hat ihre eigene Schönheit. Wir sollten weise mit dem umgehen, was uns geschenkt wurde. Der Erde, unserem Leben und unserer Zeit.

 

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Zeitlos

Alterslos faltenlos
Gesichtsloses Zeitalter
Mit brennendem Siegel

Kinder kommen
Kinder gehen
Wir halten ihre Hände
Müssen sie lassen

Rasende Jahre
Auf dem Weg
Ohne Ziel

Immer weiter gehen
Bis die Seele sich löst
Sehe mir zu
Ohne zu verstehen

Endet es hier
Auf dem Weg zu dir
Wie lange noch
Niemals ankommen

Weiter wissen
Immer lernen
Zeitlos werden
Immer jungen Herzens

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