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Posts Tagged ‘Leiden’

Hier nun die nächsten drei Collagen aus der Reihe „Mondrian und die alten Meister“.

5. Vom Kunstwerk – zur leeren Stelle – zur leeren Hülle.

Kunstwerk leere Stelle leere Hülle

6.  Lust am Leiden – ein Yptychon I

Lust am Leiden

7.  Liebe & Lust – Erkenntnis & Erlösung – ein Yptychon II

Liebe Lust Erkenntnis Erlösung

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Sehnsucht quillt in zähen Tropfen

Rinnt in langen Striemen

Zieht Schmerzen über meine Haut

Suche Erfüllung die mein Leiden heilt

 

Du könntest meine Qualen lindern

Deine Hand auf meine Wunden legen

Mein aufgewühltes Herz zur Ruhe bringen

Doch du bist weit fort

 

In der Stille meines Zimmers

Höre ich deine samtige Stimme

Die meine Seele berührt

Mein Inneres erzittern lässt

 

Jedes Wort von deinen Lippen

Geht mir unter die Haut

Zieht mich unaufhaltsam zu dir hin

Brauch dich wie die Luft zum Atmen

 

Deine Muse die mich zärtlich küsst

Mir ein Stück Ewigkeit gewährt

Komm zu mir

Liebe mich

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Hausarrest, Mondlicht, Musik, Schokolade

Mondlicht scheint in mein Zimmer. Ich sitze auf dem Fensterbrett und schaue hinaus in den Garten. Musik dringt durch das offene Fenster zu mir herein. Die Party ist in vollem Gange und ich habe Hausarrest. Schon seit drei Tagen. Ich komme mir vor wie Cinderella, nur dass keine gute Fee erscheinen wird und mich von meinem Leiden befreien wird. Mein Herz blutet. Das Loch lässt sich auch nicht mit Schokolade stopfen. Ich werfe die Tafel aus dem Fenster.

Er ist dort. Jean. Darum bin ich hier. Er hat um meine Hand angehalten. Aber ich bin nur die andere. Das Anhängsel, dass allen Probleme bereitet. Jean war für Samantha vorgesehen und nicht für mich. Ich versuche die Tränen herunterzuschlucken. Ich muss dieses Haus verlassen, koste es was es wolle.

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Selbst die Meister der Literatur hatten manchmal Probleme mit dem Wollen und dem Können:

„Die Wahrheit jedoch ist, dass die übervolle Seele sich bisweilen in eine völlig leere Sprache ergießt, denn niemand von uns kann jemals das wirkliche Ausmaß seiner Wünsche, seiner Gedanken oder seiner Leiden ausdrücken; und die menschliche Sprache gleicht einem zersprungenen Kessel, auf dem wir krude Rhythmen wie für Tanzbären trommeln, während wir uns danach sehnen, eine Musik zu machen, bei der die Sterne schmelzen.“                                          Gustave Flaubert

 

Die Sterne hören mein Seufzen.

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Leiden eines Schriftstellers

Ich suhle mich in meiner Einsamkeit
Dünge meine Zweifel mit Finsternis
Suche die Fülle in meiner inneren Leere
Spür den endlosen Regen fallen

Schwer trägt die Erde meine Last
Immer tiefer sinke ich in den Morast
Kein Weg mehr zu erkennen
Nur endlose Straßen ohne Ziel

Tintenspuren auf Papier
Zerlaufen durch den Regen
Tausend Fragen quälen mich
Die Antworten bleib ich schuldig

Manchmal Schreien, manchmal Flüstern
Eingesperrt in meinem Kopf
Kann ich der Hölle nicht entfliehen
Trost ist nur ein Wort

Nichts hat mehr Bedeutung
Als die die ich nicht finden kann
Nicht eine Minute hab ich Ruhe
Nicht ein Traum kühlt meine Sinne

Wie lange kann die Fackel brennen
Wenn sie an beiden Seiten angesteckt
Bis der letzte Atemzug vergangen
Der letzte Gedanke vergessen ist

Jedes Wort ein Segen und ein Fluch
Zugleich und nicht desgleichen
Sind meine Drogen und mein Rausch
Stark und bitter, wie die Liebe

Es fängt nicht an
Und hört doch niemals auf
Die Flamme brennt bis zum Ende

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