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Posts Tagged ‘Lärm’

Im Dunkel der Schränke reifen die Sommerkleider. Warten auf einen Sommer, der niemals wiederkommt. Längst vergangen sind die Zeiten, in denen die Wiesen, Wälder und Gärten sich in leuchtend bunte Farben kleideten, die Luft vom Geschwirr der Vögel flirrte und in Mensch und Tier die Lust zu leben weckte.

Leer und öd ist es. Beton und Eisen überziehen die Welt. Müll, sichtbar und unsichtbar sind die neuen Farben. Lärm und Dissonanzen verstopfen uns die Ohren, verhindern, dass wir denken können.

Nach dem großen Krieg, den dumme, machtgierige Diktatoren anzettelten und dem sie ihre Völker opferten, verfiel das Land bis zur Unkenntlichkeit. Es lag im Todeskampf, getränkt mit Blut. In den Jahrtausenden, in denen es geknechtet und ausgebeutet wurde, hatte es nach der Schlachtung seiner Kinder die Lust am Leben verloren. Könnte ich so viele Tränen weinen, den Schmutz wegzuwaschen, ich weinte sie alle.

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Du
Immer nur Du
Gedanken kommen und gehen
In mir endlos Du

Du
Immer wieder Du
Hallst in meinem Innern fort
Gebete meiner Lust in deinem Heiligtum

Du
Immer bei mir Du
Im Lärm des Tages
In der Stille der Nacht

Du
Immer nur Du
Deine Hände auf meiner Haut
Dein Atem auf meiner Seele

Du
Immer wieder Du
Die Farbe deiner Stimme
Treiber meines wilden Herzens

Du
Immer bei mir Du
Dein dunkelgrüner Blick
Reißt mich in deinen Abgrund

Du
Immer nur Du
Gebrannt in meine Erinnerung
Kann dich nicht vergessen

Du
Immer wieder Du
Bist alles was ich will
Kann dich nicht haben

Du
Immer bei mir Du
Wälze mich im Schmerz
Gib mir Liebe

Du
Immer nur Du
Festgebunden hingegeben deinem Willen
Unmöglich dich nicht zu begehren

Du
Immer wieder Du
Dein Mund nährt meine Sehnsucht
Verloren im Gewirr meiner Gefühle

Du
Immer bei mir Du
Kann nicht mit dir leben
Nicht ohne dich sterben

Du
Immer nur Du
Dir verfallen mit Haut und Haar
Herz meiner triumphierenden Muse

Du

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Poem 6.4

Die Nachtzeit

Tage voller Hektik
Stunden angefüllt mit Lärm
Komm Nacht
Lass mich ruhen
In deinen sanften Armen

Tage voller Beschäftigung
Gedanken kommen und gehen
Die Nacht kommt
Der Schmerz schwillt an
Erfüllt jeden Raum

Tage voller Hoffnung
Stunden gefüllt mit Licht
Schleppend vergeht die Nacht
Steh am Abgrund meiner Kraft
Ich will springen

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