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Posts Tagged ‘Hoffnungen’

Mein historischer Krimi ist heute um satte 1210 Worte gewachsen – als ich erst mal dran war, rutschte es – zum Glück. Immerhin gab es noch nicht mal einen Toten und fünf Worte wollen noch untergebracht werden. Vorzugsweise die Worte, die etwas mit dem Mord zu tun haben. Z.B.: Blutlache 😉 . Ob das Stückchen bis Sonntag fertig wird?

Außerdem arbeite ich gleichzeitig noch an einer sexy Weihnachtsgeschichte für eine Anthologie – küssen Weihnachtsmänner besser, schärfer, wilder, aufregender? Na mal sehen, ob ich die Verlegerin mit meiner Idee aufs „Kreuz legen“ kann *g*. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Ich bin schon froh, dass ich überhaupt im Schreiben bin – vielleicht liegt es an der Musik im Ohr – ich schreibe gerade unter erschwerten Bedingungen, muss mit Kopfhörern schreiben. Erst habe ich mich dagegen gewehrt, aber mit der Akzeptanz und dem richtigen Groove im Ohr läuft es langsam wieder. Es besteht also noch Hoffnung und immerhin sitze ich nicht, wie Stephen King, in einer Abstellkammer. Ich kann den Himmel sehen, wenn er nicht  gerade grau ist 😉 .

Allen Schreibern wünsche ich viele Musenküsse und einen geeigneten Ort zum Schreiben!

Caro

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Hier noch ein Text von einem mir bisher unbekannten Autor:

Ich fühlte mich nun viel besser und war voller Hoffnungen. Ich spürte den Kuss immer noch auf meinen Lippen, als wäre er ein körperlicher Gegenstand; ich hütete ihn sorgsam und bewahrte ihn wie einen Schatz an Entzücken, was für einen Verliebten das erste Süße Erlebnis ist. Der Kuss wird nämlich von dem schönsten aller Körperorgane gezeugt; denn der Mund ist das Organ der Sprache, und die Sprache ist der Schatten der Seele. Die Vereinigung zweier Münder lässt köstliches Wonnegefühl in die Brust hinabströmen und zieht die Seelen zu den Küssen empor. Ich kann mich nicht erinnern, jemals zuvor ein derartiges Glück empfunden zu haben; damals erfuhr ich zum ersten Mal, dass nichts einem Liebeskuss an Glückseligkeit gleichkommt.

Aus: Leukippe und Kleitophon

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Beginnt mit einem Gedicht 🙂 . Die Aufgabe für heute war: schreibe ein Gedicht über das neue Jahr. Hier ist meins:

Das neue Jahr
Glatt und weiß
Ein unbeschriebenes Blatt
Mit angesengten Rändern

Das neue Jahr
Beginnt im Nebel
Schält sich schläfrig
Aus der Dunkelheit

Das neue Jahr
365 Tage Hoffnungen
Träume, Erwartungen
Nichts ist vorüber

Das neue Jahr
Es fängt wieder an
Der gleiche Trott
Oder eine neue Spur

Es liegt allein
In unserer Hand
Das neue Jahr

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Augenblicke

Ich sehe in seine Augen. Verlockende Augen. Meine Hoffnungen sind in ihnen ertrunken. Tränen fließen. Er hält mich in seinen Armen. Ich spüre die Wärme seines Körpers. Mein Herz schleudert haltlos hin und her.

„Pass auf dich auf, Kleine“, sagt er.

Ich verstumme. Nur in meinem Kopf brüllen die Stimmen wie im Orkan. Alles tobt.

„Ich will, dass du mich liebst! Ich will nicht gehen! Verdammt! Verdammt!“

Er küsst mich. Der Schmerz umklammert mein Herz und quetscht es in seiner Faust zusammen, bis die Knöchel weiß werden. Immer fester, bis der letzte Tropfen fällt. Ich gehe. Mein zerfetztes Herz wiegt zentnerschwer. Die Tränen trocknen. Die Wunde heilt alle Zeiten.

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