Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Herz’

Worte,

Tausend Tausende.

Orkan in meinem Kopf.

Der Schrei so laut,

Den niemand hört.

 

Warum?

Nur ein paar Blicke.

Ein paar Worte.

Wahr, erdichtet.

Niemand weiß es.

 

Nicht du.

Nicht ich.

Gefühle sind.

Du gingst vorbei.

Ich sehe dir nach.

 

Muss ich nun schweigen?

Worte setzen nach Verstand?

Sind wir entfernte Freunde?

Ist heute nicht,

Was gestern war?

 

Zwei Seelen im Einklang.

Außerhalb von Zeit und Raum.

Müssen sich finden,

In einem Leben.

Kann Liebe zeitlos sein?

 

Mein Herz ist offen.

Dankbar für dich.

Meine Hände ausgestreckt.

Lass uns wir sein.

Liebe kann alles.

Read Full Post »

In meinen Träumen konnte ich mir alles vorstellen, aber gegen die Wirklichkeit konnte ich nichts unternehmen. Sie ist noch genauso kalt, grau und lebensfeindlich, wenn ich die Augen öffne. Wieso ausgerechnet ich den Super-Gau überlebt habe, ist mir ein Rätsel. Ich bin mir keines Vorteils gegenüber anderen Mitgliedern meiner Spezies bewusst. Nur eins ist sicher, nachdem ich aus einem tiefen Schlaf erwachte, bin ich allein.

Seitdem kämpfe ich jeden Tag ums Überleben. Die Suche nach anderen habe ich aufgegeben. Mein einziger Begleiter ist ein einäugiger Rabe. Und nur in meinen Träumen finde ich für kurze Zeit ein wenig Trost. Wie oft habe ich mir gewünscht, im Schlaf, während eines besonders schönen Traumes, zu sterben. Doch das Glück ist mir nicht vergönnt. Immer wieder erwache ich. Jeden Tag schlägt mein Herz aufs Neue und pumpt das Blut durch meine Adern.

Ich bin bereits auf den Gedanken verfallen, dass dieses graue Leben Traum und meine Träume die Realität sind. Andererseits fühlt es sich nicht so an. Immer wieder stellt sich die Frage: warum?

Read Full Post »

Der Gespensterwald wurde von Erinnerungen heimgesucht, brüchig die Zweige, die winzigen Knochen gleich unter Marks Stiefeln knirschten. (Der schwarze Dolch)

Kälte kroch seinen Rücken hinauf und ein beklemmendes Gefühl spannte sich um seinen Brustkorb. Ich habe keine Angst, prahlt er vor seinen Freunden, doch längst bohrte sie sich unaufhaltsam in sein Herz und seine Gedanken. Niemand, der einmal den Gespensterwald betrat, kehrte unversehrt daraus zurück. Auch wenn nicht jeder körperlichen Schaden nahm, auf seiner Seele lag der Schatten des Todes. Einmal gezeichnet gab es kein Mittel diese Wunde zu heilen

Read Full Post »

R.I.P Liebe

Bild18

Read Full Post »

Der Hexenturm

Das erste, das mir auffiel, als wir uns dem Turm näherten, war die außergewöhnliche Stille. Kein Ton war zu hören. Es schien, als gäbe es kein lebendes Wesen in der Nähe des Turms. Nicht einmal der Wind gab ein Geräusch von sich. Dafür hörte ich meinen Herzschlag, wie Donnerhall in meinen Ohren und fragte mich angstvoll, ob sie ihn auch hören konnten. Mein Verstand schrie mich an umzudrehen und fortzulaufen, doch meine Füße folgten Aramis. Die Angst legte sich wie ein Eisenpanzer um mein Herz. Jeder Schritt kostete mich Mühe und mein Körper wurde immer schwerer. Ich fragte mich, woher Aramis den Mut nahm ohne zu zögern einen Fuß vor den anderen zu setzen. Ich wusste, wie man Hexen tötete, das war mein Beruf, meine Begabung sozusagen, doch so viel Bosheit, wie sie der Turm ausstrahlte hatte ich noch nie erlebt. Sie griff mit spitzen eisigen Fingern nach mir und wollte sich in mein Herz bohren. Das durfte niemals geschehen.

Read Full Post »

Sommer im Treibhaus

Die Hitze lastete wie ein Mantel aus Blei auf der kleinen Stadt, in der jeder jeden kannte und die selten einen Fremden zu sehen bekam. Doch genau auf dem Höhepunkt der nervenzehrenden Schwüle hielt ein Wagen auf der Hauptstraße vor dem einzigen Hotel. Seine Ankunft wurde kaum bemerkt. Jeder, der in der Lage war sich zurückzuziehen, hatte sich einen möglichst schattigen Platz gesucht und hielt Siesta.

Der Fremde holte eine Reisetasche aus dem Kofferraum. Er stieg die drei Stufen zur Veranda hinauf, öffnete die Tür und trat ein.

Jimmi Shulman, einer der wenigen, die ihn ankommen sahen, berichtete später, dass die Kälte, die der Mann ausstrahlte, ihn derart erschütterte, dass er das Gefühl nicht loswurde eine eisige Klammer hätte sich um sein Herz gelegt.

Read Full Post »

Ich war 41, als ich das Loch entdeckte.

Es war winzig. Ein Nadelstich durch Pappe. Zuerst fiel es mir nicht auf, aber irgendwann fühlte ich den leicht aufgeworfenen Rand unter meinen Fingerspitzen und bemerkte die winzige Menge Blutes, die austrat. Ich machte mir keine Gedanken. Jeder hatte irgendwo seine Schwachstelle, meine war das Loch in meinem Herzen. Ein paar Tropfen Blut am Tag konnte ich verkraften. Ich verließ mich auf meinen Körper. Bis dahin hattte er mich nicht im Stich gelassen.

Ich sollte mich täuschen. Es dauerte etwa zwei Monate und aus den klitzekleinen Tropfen war ein stetiges Rinnsal geworden. Wenn ich nicht bald anfing, den Blutfluss zu stoppen oder wieder etwas zu zuführen, dann erreichte der Verlust die kritische Phase.

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: