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Posts Tagged ‘Hände’

Worte,

Tausend Tausende.

Orkan in meinem Kopf.

Der Schrei so laut,

Den niemand hört.

 

Warum?

Nur ein paar Blicke.

Ein paar Worte.

Wahr, erdichtet.

Niemand weiß es.

 

Nicht du.

Nicht ich.

Gefühle sind.

Du gingst vorbei.

Ich sehe dir nach.

 

Muss ich nun schweigen?

Worte setzen nach Verstand?

Sind wir entfernte Freunde?

Ist heute nicht,

Was gestern war?

 

Zwei Seelen im Einklang.

Außerhalb von Zeit und Raum.

Müssen sich finden,

In einem Leben.

Kann Liebe zeitlos sein?

 

Mein Herz ist offen.

Dankbar für dich.

Meine Hände ausgestreckt.

Lass uns wir sein.

Liebe kann alles.

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Hinter den Schatten

„Hinter den Schatten geht es weiter“, hörte ich die sanfte Stimme und spürte einen leichten Druck.

Ich wollte mich Bewegen, aber meine Füße rührten sich nicht vom Fleck.

„Woher“, begann ich.

„Vertraue mir“, sagte er und seine Stimme schmeichelte sich noch intensiver in meine Gedanken.

Wie gerne wollte ich es. Wollte glauben, dass hinter dem bedrohlichen Dunkel etwas besseres auf mich wartete. Doch ich konnte die Kälte der schwarzen Wand vor mir förmlich mit Händen greifen. Und wie sehr ich ihn auch liebte, der Schrecken, der von der Finsternis ausging, ließ alle Alarmglocken in meinem Kopf schrillen und lähmte mich.

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Es gab tausend Chancen, die wir nicht ergriffen.

Wir begegneten dem Unbekannten, und vermochten nicht die Hände danach auszustrecken.

Uns fehlte der Mut, wir ließen zu, dass uns die Angst lähmte.

So breitet sich die Zukunft vor uns aus, glatt, langweilig, absehbar.

Eine ungefaltete Karte, frisch aus dem Druck, die keinen Reisenden begleiten wird.

Wir liegen am Wegrand, Steinen gleich, über denen die Zeit ungenutzt verstreicht.

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Du bist meine blaue Stunde

Traum zwischen Tag und Nacht

Dein Duft flutet meine Gedanken

Deine Augen halten meinen Blick

Deine Hände legen Feuer auf meine Haut

 

Du bist meine blaue Stunde

Lässt meine Fantasien blühen

Niemand wird es wissen

Es ist nur ein bittersüßer Traum

Der meine Nächte ausweitet

 

Du bist meine blaue Stunde

Geboren in ungezählten Stunden

Aus Einsamkeit und Sehnsucht

Deine Worte wurden mein Verlangen

Löschten alles andere aus

 

Du bist meine blaue Stunde

Bist mein und doch nie mein

Ich darf dir nicht gehören

Doch mein Herz besitzt du schon

So wird es immer sein

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Ich sitze beim Essen. Die Kerze strömt einen sanften Duft aus. Musik läuft im Hintergrund. Meine Kehle wird eng, schnürt sich immer weiter zu, bis die ungehörten Schreie mir als Tränen in die Augen steigen. Ich esse. Kann nicht aufhören.

Tränen rinnen mir über die Wangen. Sie verschmelzen mit dem Essen auf der Gabel. Ich schmecke die Einsamkeit auf meiner Zunge, schlucke sie mit jedem Bissen. Mühsam versuche ich die Tränen zu unterdrücken, sie abzuwischen. Es kommen immer neue. Der Strom endet nicht, wenn der Damm gebrochen ist.

Ich spende Trost, bin da, wenn man mich braucht, lache und bin gutgelaunt, halte alles aus, was man mir auch aufbürdet, ich bin stark. Bis der Augenblicke kommt in dem ich es wieder erkenne – ich bin allein. Mehr als das. Ich bin einsam. Eisige, gefrorene Einsamkeit, die alles lähmt, mir alles nimmt.

Das Monster bricht aus seinem gut gehüteten Gefängnis. Es schlägt seine Krallen in den letzten Rest Hoffnung. Mit seinem gierigen Maul verschlingt es jedes andere Gefühl. Taucht jeden Sinn in abgrundtiefe Finsternis.

Ich bin allein mit meinem Schmerz, meiner Traurigkeit, meiner Sehnsucht nach Liebe, Händen, die mich halten. Getrennt von allen Menschen löst sich die Camouflage der Fröhlichkeit in der Lauge aus Einsamkeit und Qual. Ich werde unsichtbar. Kein Wort wird noch gehört. Kein Schluchzen ist es wert sich umzudrehen.

Ich esse, schlucke salzige Tropfen. Kann nicht aufhören. Muss immer weiter trinken. Den Schmerz meiner Seele herunterwürgen, bis mir das Herz zerbricht und ich endlich frei sein kann. Nur noch ein Hauch, der vermischt mit den Morgennebeln entschwindet im Licht der aufgehenden Sonne.

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Liebe wohin gehst du

Schleichst dich leise hinaus

Löst dich auf im Alltagseinerlei

 

Strecke die Hände nach dir aus

Will dich halten

Du bist nur noch ein Hauch

 

Ich fleh dich an

Mit jeder Faser meines Herzens

Du hörst nur ein Flüstern

 

Du drehst dich nicht um

Meine Einsamkeit rührt dich nicht an

Verzweifelt ringe ich nach Luft

 

Dein Schweigen martert meine Seele

Schüttet Schmerz in meinen Körper

Der mich lähmt und hilflos macht

 

Du warst ein Teil von mir

Hieltest mich am Leben

Stilltest meinen Hunger

 

Du erfülltest mich mit Träumen

Gabst mir Hoffnung

Wo ich keine sah

 

Nun bist du vergangen

Aufgelöst im Alltagseinerlei

Geblieben ist nur Leere

 

Das Licht wird schwächer

Bald kommt die Dunkelheit

Lass meine Hände mutlos sinken

 

Liebe ist alles

Es gibt kein Morgen ohne sie

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Ruhe in zerwühlten Kissen

Spür noch deine Hände

Dich Haut auf Haut

Eingehüllt in deine Wärme

Rieche ich deinen Duft

 

Satt von deinen Küssen

Süchtig nach mehr

Erlegen deiner Lust

Die meine entflammt hat

Bin ich dir verfallen

 

Die Erinnerung an deine Liebesworte

Zaubert ein Lächeln auf meine Lippen

Die Süße einer kostbaren Nacht

Die ich in deinen Armen lag

Und du in meinen

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