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Posts Tagged ‘Grenze’

„Leben Sie so intensiv Sie können. Alles andere ist ein Fehler.

Was Sie im Einzelnen tun ist nicht so wichtig, solange sie nur wirklich leben. (!!!)

Was haben Sie gehabt, wenn Sie vom Leben nichts gehabt haben?

Was man verpasst hat, ist dahin.

Täuschen Sie sich nicht. Jede Zeit, von der man das Glück hat, sie noch zu erleben, ist die richtige Zeit.

Leben Sie. (!!!)“

Henry James 1903

Was für Herny James vor über 110 Jahren galt, gilt heute in diesen unruhigen Zeiten umso mehr. Wenn wir die Möglichkeit des Lebens in diesem Moment nicht nutzen, könnten wir es Morgen schon bereuen.

Es gibt diesen schönen Spruch, der uns so leicht über die Lippen geht: Man bereut am Ende seines Lebens das, was man nicht getan hat und nicht das, was man getan hat.

Der Spruch ist nicht nur schön daher gesagt, er ist wahr. Das Jagen nach Geld und Gut, der Ärger über andere Menschen, unötige Hektik nützen uns nichts. Wenn wir am Ende unseres Lebens angekommen sind, egal wann es sei, ist es sicher nicht, das Büro, an das wir uns gerne erinnern. Sondern es sind die schönen Dinge, die wir erlebt und getan haben.

Erfülle Deine kostbare Lebenszeit mit schönen Dingen. Es gibt nur einen einzigen Moment, in dem Du etwas erleben kannst: Und der ist jetzt!

Lebe, liebe, lache und genieße jede Sekunde!

„Ich will reisen so weit ich kann,

bis zur Freude in meiner Seele,

will meine Grenze weiter ziehen

und fühlen, wie ich wachse;

will leben, dasein, „sein“

und die Wahrheit in mir hören.“

Doris Warshay

 

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Das Orchester wird leiser. Gleich ist es soweit! Ich drehe mich nach links. Der große Zeiger der Standuhr steht schon auf zwölf und der Sekundenzeiger überschreitet die Elf. Dann der erste Schlag. Mein Gott warum habe ich nur solange gewartet. Ich muss gehen. Sofort! Nur noch sechs Schläge, bis die Masken fallen.

Mein Herr wird mich erkennen. Dann gibt es keine Gnade. Ich habe die Grenze überschritten. Einmal schön sein. Einmal von ihm bemerkt. Er denkt ich bin eine von ihnen. Diesen sinnlich, erregenden Damen.

Ich bin nur die Kinderfrau. Jeden Tag im grauen Kleid. Keinen Schmuck, mit einem strengen Dutt. Ein Schatten, ein Niemand. Liebe ihn unbemerkt und ungebeten. Aber heute Abend hier hat er mich begehrt, hat mir Avancen gemacht. Wenn er wüsste, wer ich wirklich bin. Noch in dieser Nacht würde ich in der Gosse landen.

Noch zwei Schläge. Wo ist der Ausgang? Die berauschte Menschenmenge nimmt mir die Sicht. Sie drängen sich zusammen wie eine Herde Schafe, aufgeschreckt durch den Glockenschlag. Er darf mich nicht erkennen. Ich tauche unter, wieder auf. Er bleibt mir auf den Fersen. Der letzte Schlag. Ich sehe die Tür direkt vor mir. Die Hand auf der Klinke. Er packt mich, dreht mich zu sich herum. Die Maske fällt. Jetzt ist alles vorbei. Mein angsterfüllter Blick stürzt in seine blauen Augen.

Die Tür geht auf, er zieht mich fort und flüstert triumphierend:

„Ich wusste, dass du es bist.“

Der Text entstand nach der Aufgabe: Masken II, aus meinem Blog Schreiberlebentipps

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