Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Geist’

„Ich habe mich noch nie vor Gespenstern gefürchtet.“

Anthony ging zielstrebig auf die Kellertür zu.

„Nein, warte“, rief Dean, „nicht! Was, wenn dort wirklich ein Geist ist?“

„Quatsch!“, Anthonys Stimme klang ärgerlich, „du bist ein Angsthase. Das ist vielleicht eine Katze oder eine Maus.“ Er legte die Hand auf die Türklinke. „In solchen alten Häusern knackt und knarzt es eben, sagt mein Vater.“

Dean stand unschlüssig auf der Schwelle der Haustür und sah zu wie Anthony die Klinke der Kellertür herunterdrückte. Er fühlte eine scheußliche Enge in seinem Hals, konnte kaum schlucken und ein kalter Schauer jagte ihm eine Gänsehaut über den Rücken.

Read Full Post »

Die Nacht erstrahlt in deinem Glanz

Deine Musik beglückt meine Stille

Bewegt vom Rhythmus deines Herzens

 

Ein Wort von dir geflüstert

Bringt meine Seele zum Erklingen

Wie Glas bin ich in deiner Hand

 

Die Schwingung deiner Stimme

In meine tiefste Tiefe sinkt

Entlockst mir einen reinen Ton

 

Fasst mich mit zartem Griff

Küsst meinen Rand mit weichen Lippen

Nippst süßen Wein aus meinem Kelch

 

Rühr mich an mit deinem Geist

Der mich mit Leidenschaft befeuert

Die Worte überfließen lässt

 

Rühr mich an mit deinem Körper

Der mein Begehren weckt

Der Liebe fühlbar Form verleiht

 

Rühr mich an mit deiner Seele

Die mich erkennt und hält

Ein Spiegel meiner Wünsche

Read Full Post »

Mein bester Freund ist ein Geist. Aber niemand darf es wissen. Natürlich nicht. Wenn eine erwachsene Frau erzählen würde, dass sie einen Geist sieht und mit ihm spricht – ihr könnt euch denken, dann ist sie nicht mehr lange in Freiheit. Da kommen die Jungs mit der weißen Jacke und schwups, sitzt man in der Gummizelle, mit einer handvoll rosa Pillen. Das mag ja seinen Reiz haben, aber ich habe lieber einen klaren Kopf.

Wir waren nicht immer Freunde. Jonathan und ich. Im Gegenteil. Unsere erste Begegnung war ein Desaster. Stellen sie sich vor, sie haben nachts um zwei eine Reifenpanne in einer Gegend, in der sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und werden von einem Geist gefragt, ob er ihnen irgendwie helfen kann.

Zum Glück habe ich ein gesundes Herz, sonst wäre ich nicht nur in Ohnmacht gefallen, sondern hätte einen Infarkt bekommen.

Read Full Post »

Mister Smith steckt den Schlüssel ins Schloss. Er dreht ihn. Es knirscht. Die anderen Schlüssel an dem großen Eisenring stoßen geräuschvoll aneinander. Es kostet ihn Mühe die Klinke herunterzudrücken. Der Riegel klemmt. Erst nach mehrmaligem Ruckeln springt er auf.

Als Mister Smith die Flügeltür aufdrückt, geben die Scharniere ein unangenehmes Kratzen und Knarzen von sich. Um die Bilder vor der Sonne zu schützen sind die Fensterläden geschlossen. Mister Smith zündet Petroleumlampen an und verteilt sie an den Inspektor und seinen Sergeant. Eine nimmt er selbst und geht voran.

Der Ahnensaal ist riesig. Er hat die Form eines breiten Flures und läuft in der ersten Etage über die komplette Länge des Hauses. Der muffige Geruch abgestandener Luft und die Kälte jagen Rosalie eine Gänsehaut über den Rücken. Sie zieht die leichte Seidenstola enger um die Schultern.

„Sie zittern ja“, flüstert Anthony.

Hastig zieht er sein Jackett aus und legt es ihr um die Schultern. Rosalie erschnuppert Anthonys angenehmen Duft und genießt seine Wärme, die aus dem weichen Wollstoff in ihren Körper fließt. Dankbar nickt sie ihm zu und drückt kurz seine Hand. Anthony ist versucht seinen Arm um Rosalies Schultern zu legen, als er Nathans warnendem Blick begegnet. Er zuckt leicht mit den Schultern und zieht den Arm, unbemerkt von Rosalie, zurück.

Langsam schreitet die kleine Gruppe an den Porträts der de Clares vorüber. Mister Smith geht voraus, dicht hinter ihm die beiden Polizisten, gefolgt von Rosalie und Anthony und einige Schritte dahinter Gil.

Zwischen den Gemälden hängen Kerzenleuchter und weit über ihnen befinden sich die großen Kronleuchter. In der Dunkelheit wirken sie wie vielarmige Ungeheuer, die auf ihre Beute lauern. Es ist viele Jahre her, dass sie angezündet wurden und ihr warmes glitzerndes Licht bei einem glanzvollen Ball über ein fröhliche Menschenmenge verströmen durften.

„Und hier sehen sie eines der ersten Gemälde, auf denen das Collier abgebildet ist.“ Mister Smith hält inne. Er hebt die Lampe in die Höhe, damit das Porträt besser zu sehen ist. „Das Bild entstand ca. 1292 und zeigt Lady Johanna de Clare.“

Nathan und Rosalie treten näher an das Bild.

„Sie ist wunderschön“, flüstert Rosalie ehrfürchtig.

Das Ganzkörperporträt präsentiert eine Frau mit feinen, vergeistigten Gesichtszügen, in einem dunkelgrünen Samtgewand mit goldener Bordüre. Sie breitet die Arme aus und zeigt dem Betrachter ihre offenen Handflächen. Lady Johanna steht vor einer lieblichen Hügellandschaft. Auf langen blonden Haaren trägt sie ein fein gearbeitetes Diadem und um den Hals ein stilisiertes Collier mit einem Anhänger. Das Collier hat die Form eines Spitzenkragens.

Mister Smith setzt den Weg an der Ahnenreihe fort, Rosalie fällt es schwer sich von dem Gemälde zu trennen. Gerne hätte sie länger verweilt, um alle Einzelheiten aufzunehmen.

„Kommen sie, Miss Graville“, flüstert Nathan neben ihr.

Rosalie spürt seinen warmen Atem auf ihrem Hals und ihre Nackenhärchen stellen sich auf. Er legt ihr die Hand in den Rücken und schiebt sie sanft weiter. Anthony beobachte es und drängt sich zwischen den Inspektor und die junge Frau.

„Es gibt noch bessere Abbildungen des Colliers“, sagt er, nimmt ihre Hand und klemmt sie unter seinen Arm, „es ist wirklich einmalig.“

Nathan lässt sich nicht abschütteln. Er wechselt auf Rosalies andere Seite.

„Da wird gerade davon sprechen, Mister Douglas. Wie ich hörte sind sie der Experte, wenn es um die Gerüchte bezüglich der Verwendung des Colliers geht.“

Anthony stößt einen unwilligen Laut aus.

„Bitte Inspektor Robins“, sagt er kühl, „das sind keine Gerüchte, allenfalls Legenden und somit steckt ein Körnchen Wahrheit darin. Die unterirdischen Gänge existieren. Zur Zeit Heinrich des VIII, versteckten die de Clares dort katholische Ordensleute. Sie wurden von einem missgünstigen Verwandten verraten, die Gänge verschlossen. Heute weiß niemand mehr, wo der Eingang zu den geheimen Gängen ist.“

Mister Smith hält erneut vor einem Gemälde inne. Seine Begleiter bilden einen Kreis um ihn. Nur Gil hält sich abseits. Ab und an von den Rändern eines Lichtkegels erfasst, bewegt er sich wie ein Geist unter den Geistern seiner Ahnen.

„Das ist ihre Urgroßmutter, Lady Mary Rosalie de Clare, Miss Graville“, erklärt er in sachlichem Tonfall.
Rosalie zuckt erschrocken zurück. Ihre Finger krallen sich in Anthonys Arm, mit der freien Hand, fasst sie nach Nathans Arm.

„Sie sieht aus wie ich?“

Die junge Frau trägt ein schlichtes weißes Kleid. Sie steht aufrecht vor einem großen Fenster und blickt den Betrachter direkt an. Ihre blauen Augen werden von langen Wimpern gerahmt. Die blonden Locken sind kunstvoll aufgesteckt und leuchten im Licht der einfallenden Sonne wie gesponnenes Gold. In der Hand hält sie einen Pinsel und steht vor einer Staffelei. Um ihren schlanken Hals liegt das kostbare Collier. Ein Detail das nicht zu der schlichten Szene passen will.

Doch es sind nicht nur die äußeren Merkmale, die ihre Urgroßmutter mit ihr gemeinsam hat, auch die Form des Gesichts und der offene neugierige Ausdruck. Lady Mary Rosalie de Clare könnte beinahe Rosalies Zwillingsschwester sein. Nur ihre Lippen sind voller und das Blau ihrer Augen dunkler und geheimnisvoller, als bei ihrer Ahnherrin.

Rosalie löst ihre Hand von Anthonys Arm und tritt einen Schritt vor. Mit der anderen hält sie immer noch Nathans Arm. Beruhigend legt er seine warme große Hand auf ihre zierliche und drückt sie sanft.

„Die Ausführung des Colliers ist meisterhaft“, bewundert Rosalie die Malerei, „an jeder Spitze hängt eine große Perle oder ein kleiner Rubin und in der Mitte ein Anhänger, der die Form eines roten Sterns hat.“

„Die Legende besagt, wer den Stein in das dafür vorgesehene Schloss steckt, finde den sagenhaften Schatz, den die Normannen auf ihren Eroberungsfeldzügen durch England erbeuteten“, erklärt Anthony.

„So, so“, sagte Nathan und der Spott in seiner Stimme ist nicht zu überhören, „Sagenhafte Schätze und Legenden. Allen hübschen Geschichten zum Trotz müssen wir einen Dieb fassen und möglicherweise einen Mörder.“ Er wendet sich an Mister Smith. „Wenn sie bitte vorangehen.“

Mister Smith waltet seines Amtes und führt die Herrschaften zurück ins Arbeitszimmer. Gil hat nicht ein Wort gesprochen.

Read Full Post »

Nach dem Bild: Furcht vor dem Großen, von Michael Ludwig

Ich falle
In den Schatten
Stürze in den Abgrund
Niemand der mich sieht
Keine Hand
Die meine hält
Einsamkeit
Zerstörte Hoffnung
Verbranntes Herz

In einer Illusion
Von Dämmerung
Trifft mich ein Strahl
Leuchten blendet
Den stumpfen Blick
Eingehüllt in Silber
Dunkler Geist
Namenlos
Versprichst mir
Alles oder Nichts

Linderst den Schmerz
Gibst deinen Anteil
Forderst
Einen hohen Preis
Das Feld der Ehre
Nimmt die Seele
Für ein Trugbild
Täuschungen
Sind harte Währung

Ich lehne ab
Erhebe mich
Aus Staub und Asche
Verletzt
Doch nicht gebrochen
Verschmäht
Doch immer Ich
Bin frei
Geh meinen Weg

Read Full Post »

und
17 Gegenmaßnahmen, um sie sprudeln zu lassen!

1. Der Gedanke kreativ sein zu müssen. Ein „echter“ Künstler schafft „Großes“!

Wer bestimmt, was echt und groß ist? Du bist dein eigener Maßstab niemand sonst! Du gibst in deiner Arbeit den Ton an. Vergleiche dich nicht mit anderen. Lass dich anspornen und inspirieren, aber sei du selbst.

2. Auf das „leere Blatt“ (im Falle eines Schriftstellers oder Malers) starren und grübeln.

Die Lösung liegt in der Bewegung. Geh raus. Beobachte die Natur, setzt dich in ein Café, einen Zug, geh in ein Kaufhaus und beobachte Menschen. Höre deine Lieblingsmusik und klink dich aus. Deine Gedanken brauchen Input und Schwingungen, dann klappt es auch wieder mit der Kreativität. Aus den skurrilsten Funken können die tollsten Dinge entstehen. Erst sammeln, später sortieren.

3. Abwertende und unqualifizierte Kritik

Sie verletzt und lässt dich zweifeln, weil es keinen Ansatzpunkt gibt, an deinem Werk zu arbeiten. Abhaken, hinter dir lassen, weitermachen – auch wenn es am Anfang schwerfällt. Vielleicht schreibst du dir den Frust von der Seele? Titel: 10 Möglichkeiten meinen Kritiker um die Ecke zu bringen, oder so ähnlich *g*. (Buchtipp: „Tod eines Kritikers“ Martin Walser)

4. Schlechter Umgang

Trenne dich von überkritischen, sarkastischen, verletzenden Menschen. Such dir wohlwollende, konstruktive Freunde, die dich unterstützen und weiterbringen. Kreativität ist eine zarte Pflanze, die gepflegt werden möchte. Gut argumentierte Hinweise sind hilfreich, ein harsches Urteil nicht!

5. Unehrlichkeit

Wenn du auf der Stelle trittst, antriebs- und lustlos bist, sei ehrlich mit dir selbst. Die Symptome sind ein Zeichen für Veränderungen. Schreibe auf, was dich bedrückt und hindert. Handele danach. Schritt für Schritt.

6. Faule Ausreden – kann ich nicht, darf man nicht, mir fehlt die Ausbildung, ich muss für Familie/Freunde usw. da sein, Experten sagen … und so weiter. Jeder Künstler hat seine eigene Killerphrase.

Du hast die Wahl, was du denken möchtest. Willst du Opfer oder Schöpfer sein?

– Ich kann nicht. – Ich kann es noch nicht, aber ich kann es lernen.
– Das darf man nicht. –Wer ist man?
– Mir fehlt die Ausbildung – Mit meinem Talent werde ich es lernen.
– Ich muss für Familie/Freunde da sein. – Nur wer sich selbst liebt und achtet, hat genug Kraft sie an andere weiter zu geben. (Achtung: Burn-out)
– Experten sagen dies und jenes. – Experten sagen viel, wenn der Tag lang ist!

Für jede Killerphrase gibt es eine Gegenantwort. Schreibe deine Antworten auf deine persönlichen Killerphrasen auf. Setz deine Kreativität dafür ein, welche Chancen und Möglichkeiten sich dir bieten und nicht, warum etwas nicht funktionieren könnte.

7. Zwänge jeder Art. Zeitdruck, Konventionen, eine verquere Idee davon, wie du sein musst, um kreativ zu sein, usw.

Spreng die Fesseln und du wirst staunen, was möglich ist und wie verdammt gut sich das anfühlt! Sei Herr deines Lebens, es gehört dir. Finde deinen Weg. Auch eine gute Möglichkeit kreativ zu sein.

8. Perfektionismus – absoluter Killer!

Schieß ihn ab! – Tu doch mal absichtlich, was „man“ sonst nicht tut. Genieß es! Ab und an brauchst du eine „Sauerei“ oder ein Chaos.

9. Vermeidungsstrategien: Im Internet surfen, zu viel (und „blödes“) Fernsehen gucken. – Zeitfresser!!!

Sei konsequent, diszipliniert, setze dir feste Zeiten, wenn es um diese Zeitdiebe geht.

10. Arbeitssucht/Getriebensein

Pausen sind wichtig für den Geist! In der Entspannung kann er neue Wege gehen. Setze Prioritäten. Was ist für dich wirklich wichtig? Nur wer auch ausruht, kann sich wieder konzentriert seiner Arbeit zu wenden.

11. Angst vor Misserfolg?

Kann passieren. Aber allein sich der Welt zu stellen, ist ein sehr großer Erfolg für dich. Durch das Aushalten einer Enttäuschung wächst deine Persönlichkeit. Kopf hoch! Er ist noch dran. Das nächste Mal können wir aus unseren „Irrtümern“ lernen. Mein Lieblingsspruch: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue. Wenn nicht, tritt sie ein *g*.

12. Angst vor der eigenen Courage.

Alles wird gut! Wenn du dich traust. Die meisten Menschen bewundern jemanden, der den Mut hat seiner künstlerischen Stimme Ausdruck zu verleihen.

13. Angst vor Erfolg – was kommt dann?

Lass es auf dich zu kommen. Alles zu seiner Zeit. Mach dich nicht verrückt mit etwas, dass in der Zukunft liegt. Genieße den schöpferischen Prozess im Hier und Jetzt.

14. Was sagen „die anderen“, wenn ich solche „hochtrabenden Pläne“ habe?

Um es mit den „Ärzten“ zu sagen: „Lass die Leute reden, hör ihnen nicht zu (wichtig), die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun … das haben`n die immer schon gemacht.“ Für dich werden sie nicht damit aufhören. Das ist der blanke Neid, weil sie selbst keine Courage haben. Sie können dir nur leidtun.

15. Stimmen der Vergangenheit (Konditionierung) „Das schaffst du nie.“ – „Dazu bist du zu dumm, zu flatterhaft usw.“

Lass die boshaften Stimmen hinter dir. Du bist erwachsen. Gestatte ihnen nicht, dich heute noch zu verletzen. Gib diesen Stimmen und den dazugehörigen Personen keine Macht über dich. Hurra wir leben noch! Wenn alles nichts hilft, wende dich an einen Psychotherapeuten.

16. Die Frage: „Darf ich das tun?“

Es gibt gewisse Regeln, die zweifellos zu einem harmonischen Zusammenleben beitragen. Doch wenn es um die Kunst geht, gilt: Regeln sind dazu da, gebrochen zu werden. Und wenn dir das Ergebnis nicht zusagt, macht nichts. Neuer Versuch. Wie sagt das Sprichwort: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ In einer Sackgasse zu stehen und immer wieder gegen die Wand zu laufen, bringt dich nicht weiter.

17. Scheuklappen-Denken – „Das wurde schon immer so gemacht.“

Na und? Dann mach es doch mal anders! Und sieh, wohin es dich bringt. Abseits der Straße liegen die schönen Dinge des Lebens. Wie willst du sie finden, wenn du dich von dir selbst und anderen einschränken lässt? Wer das tut, was er immer tut, bekommt auch nur das, was er immer bekommt. Leg dich nicht fest. Sei offen für Neues und Ungewöhnliches. Versuch zu malen, wenn du schreibst oder zu schnitzen, töpfern, häkeln, neue Kochrezepte zu erfinden usw. – und umgekehrt. Die Möglichkeiten sind unendlich. Wer weiß, welche Horizonte sich auftun?! Besuche Museen, Ausstellungen verschiedenster künstlerischer Richtungen, beschäftige dich mit verschiedensten Themen und Kulturen und lass dich inspirieren. Neugier, Sehnsucht und ein hungriger Geist halten die Kreativität am brennen.

Lass dir von niemand vorschreiben, was Kreativität für dich zu sein hat. (Auch dafür gibt es genug Definitionen. Die einfachste Gleichung wäre: kreativ sein – schöpferisch sein.) Noch ein paar Tipps, die du dir ab und an ins Gedächtnis rufen kannst:

• Visualisiere deine Träume und Pläne.
• Sei leidenschaftlich und rückhaltlos, wenn es um deine Kunst geht.
• Sei, wer du bist, nicht was du hast.
• Sei experimentierfreudig und hab Freude an deinem Schaffensprozess.
• Sei optimistisch und dankbar.
• Finde deinen Rhythmus und bleibe im Fluss. Akzeptiere, dass es ruhige und stürmische Abschnitte gibt.
• Sei konzentriert, aber nicht verbissen.
• Warte nicht auf Erlösung von außen. Folge deinem Weg und lebe dein Leben. Verbringe die gegebene Zeit auf die schönste Weise, die du dir vorstellen kannst.
• Fang an. Jetzt! 🙂

„Kreativität ist
die Quelle der Persönlichkeit
aus ihr dringt
die Ader des Glücks
ans Licht.“
Wilma Eudenbach

 

Read Full Post »

Zur Geschichte:

Serafine Durham erfährt, dass sie ein herrschaftliches Anwesen geerbt hat. Der Haken: Die junge Frau muss Aldenham Park mit Aidan Black, einem begnadeten Shakespeare Darsteller, teilen. Das erste Zusammentreffen verläuft turbulent. Die einsame Serafine setzt alles daran in Aldenham ein Zuhause zu finden. Schnell stellt sie fest, das alte Haus birgt mysteriöse Geheimnisse. Serafine begegnet leibhaftigen Geistern, hört von einem bedrohlichen, uralten Fluch und wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Dabei wird sie von ihren Gefühlen für den attraktiven Aidan, seinem Freund Simon und einem begabten Jungmimen hin und her gerissen. Am Ende steht alles auf dem Spiel und Serafine muss sich entscheiden.

„Liebe ist der Schlüssel, und der Tod.“

Aldenham Park, Cover

ISBN-13: 9783738601398, 296 Seiten

Ich freue mich riesig, dass ich es endlich in den Händen halte! Ich hoffe, es findet seine Leser/innen. Es ist etwas speziell, da es fünf Anfänge und die passenden fünf Enden hat. Jede/r Leser/in kann sich seinen Lieblingsanfang und Ende aussuchen. Außerdem konnte ich meiner Neigung zu meinem Lieblingsdichter nachgeben und etwas über Shakespeare schreiben.

 

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: