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Posts Tagged ‘Fall’

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Mein Schrei verhallt

In unaussprechlicher Stille

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen verlorener Träume

Rühren an mein Herz aus Eis

Entzünden meine verwundete Seele

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Flügel zerschmettert am Leben

Nichts kann mich halten

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen an Licht

Legen meine Seelenhaut in Flammen

Lodern auf im freien Fall

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Gleißend hell durch alle Himmel

Zu den unvergänglichen Sternen

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen an Liebe

Vollkommen unversehrt und rein

Am Anfang aller Tage

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Finde Ruhe und Geborgenheit

In deinen ausgebreiteten Armen

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen an Freude

Die niemals schweigt nicht ruht

Sich niemals beugt

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Funken Hoffnung

Aufgestiegen in die Dunkelheit

Erhellen sie die Nacht der Welt

Damit ein neues Leuchten werde

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Alistair beobachtete Rowenna seit geraumer Weile. Sie hatte sich als zäher erwiesen, als er dachte. Vor allem wunderte er sich über ihr immenses Wissen, was die schwarzen Künste betraf. Das konnte für seine Pläne hinderlich sein, andererseits brauchte er sie. Alistair hatte das Gefühl Rowenna war seinem Charme nicht abgeneigt. Er hielt es für ein Leichtes sie von seinen Ideen zu überzeugen und sie auf seine Seite zu ziehen. In diesem Fall konnte es von Vorteil sein, dass Rowenna sich mit Magie auskannte.

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Traum

„Traum ist Brokat der von dir niederfließt,

Traum ist ein Baum, ein Glanz der geht, ein Laut -;

ein Fühlen das in dir beginnt und schließt

ist Traum; ein Tier das dir ins Auge schaut

ist Traum; ein Engel welcher dich genießt

ist Traum. Traum ist das Wort, das sanften Falles

in dein Gefühl fällt wie eine Blütenblatt

das dir im Haar bleibt: licht, verwirrt und matt -,

hebst du die Hände auf: auch dann kommt Traum,

kommt in sie wie das Fallen eines Balles -;

fast alles träumt -,

du aber trägst das alles.“

Auszug aus Rilkes „Und sagen sie“, Paris Juni 1906

Rilke ist einer der besten Dichter, die ich je gelesen habe. Tatsächlich findet er Worte für Dinge, Situationen, Gefühle, für die es kaum welche gibt. Ich finde ihn großartig.

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Ein Versuch

Ein surrealistisches Gedicht in 10 Worten … eine Aufgabe aus „Schreiberlebentipps“. Ich habe es versucht 🙂 – hier das Ergebnis:

Mitternacht meiner Seele

Tiefster Fall

Es klingelt

Du schriebst Licht

PS.: Mitternacht der Seele ist ein Begriff aus dem Buch: Und Nietzsche weint, von Irvin D. Yalom.

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