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Posts Tagged ‘Exkursion’

Am 3.11. habe ich an dieser Stelle von der geplanten Reise zu einem Konzert der Band PROJEKTiON in Doetinchem, Provinz Gelderland, Niederlande, berichtet. Heute nun der  Bericht vom Konzert. Eigentlich reicht ein Wort: Cool! Aber dabei möchte ich es nicht bewenden lassen, sondern ausführlicher berichten.

Das Konzert fand im Muziek Cafe Merleyn, Grootstraat, Doetinchem statt. Wie Uschi, meine liebe Reisebegleitung, und ich an Ort und Stelle erfuhren, fanden vom Samstag 19.11. bis zum Freitag 26.11. – jeden Abend Konzerte statt, an denen über 40 Bands aus verschiedenen Teilen der Niederlande teilnahmen.

Die Band PROJEKTiON, bestehend aus den Musikern: Richard Immink (drums and vocals), Frank van Eerden (guitar and vocals), Herman Wiggers (lead vocals), Peter Pampiermole (keyboards and vocals), Jürgen ten Have (bassguitar and vocals) stellten Lieder aus ihrer aktuellen CD Realitivity vor.

Den Auftritt könnt ihr bei Youtube anschauen:

PROJEKTiON, 25.11. 2016, Muziek Cafe Merleyn

Es war toll die Musik live zu hören, zu fühlen und in die Stimmung einzutauchen.

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Frank van Eerden, E-Guitarre

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Frank van Earden, Richard Immink, Hermann Wiggers, Jürgen ten Have, Peter Pampiermole (von links nach rechts)

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Jürgen und Peter

konzert-ii

Uschi und ich haben sehr nette Menschen kennengelernt und interessante Gespräche geführt, die wir dankenswerterweise in Deutsch führen konnten, da unser Niederländisch gleich null ist. Es ist ein Privileg in einem anderen Land seine eigene Sprache sprechen zu können, auch wenn die Grenze zu Deutschland nur ein paar Kilometer entfernt ist. Das ist ein liebenswertes Zeichen von Gastfreundschaft und ein Entgegenkommen, dass man nicht für selbstverständlich nehmen sollte.

Musik überwindet Grenzen – das ist eine allseits akzeptierte Ansicht. Doch im Grunde sind es die Grenzen in unseren Köpfen, die überwunden werden müssen. Wir alle wollen in Frieden arbeiten, unseren Hobbys nachgehen, unsere Kinder aufziehen, Kunst machen – in Frieden leben. Dazu gehört gar nicht so viel. Ein offenes Herz und ein interessierter Geist, ein wenig Zutrauen an das Gute in den Menschen, echte Freundlichkeit, Akzeptieren anderer Anischten und Toleranz für andere Arten zu leben – das, was wir auch für uns selbst erhoffen und im Besondern: keine Pauschalisierungen. Wir kennen alle, die „geflügelten“ Vorurteile gegenüber anderen Nation, die sich leider in vielen Köpfen festgesetzt haben und die uns um wunderbare Begegnungen und Erlebnisse bringen können, wenn wir sie zulassen. Ich kann so eine kleine Exkursion nur jedem empfehlen und sich ins Leben zu stürzen.

Uschi und ich hatten eine sehr schöne Unterkunft im Cafe Bulten in Winterswijk, wie ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt.

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In Winterswijk gibt es übrigens ein Museum in dem Gemälde und Zeichungen von Piet Mondrian zu sehen sind, der dort einen Teil seiner Jugend verbracht hat, dazu ein Heimatmuseum und eine hübsches Zentrum in dem es gemütliche Cafes und Restaurants gibt und viele schöne Geschäfte in denen man holländische Spezialitäten und andere besondere Kleinigkeiten erwerben kann. Usw… 😉

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Eine weitere Besonderheit der Gegend ist ein nationaler Landschaftspark von 22.000 Hektar und in einem nahegelegnen Steinbruch findet jedes Jahr eine Konzertwoche statt, die unter einem besonderen Motto steht und ausgesprochen sehenswert ist. Steengroeve-Theater

Es kostet nur wenig Mühe sich über weitere Sehenswürdigkeiten zu informieren. Leider konnten wir in knapp 24 Stunden nur einen winzigen Bruchteil von den Schönheiten der Umgebung sehen, aber das ist ja auch ein guter Grund wiederzukommen, das Land zu erkunden und viele liebenswerte Menschen kennenzulernen.

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Nirgendwo, (liegt am) Ende der Wel:

Das fand der Forscher Professor Jang Egal heraus, als er den geheimnisvollsten Punkt des Planeten am 12.12.1212, nach dem großen Umbruch, erreichte. Er war der einzige der 12 Forscher, der die Reise unbeschadet überstand. Dass er von dort zurückkehrte kann nicht ausgeschlossen werden. Die einen sagen: ja, wir haben ihn gesehen. Die anderen: nein, davon haben wir nie gehört.

Da der Kartograph der Gruppe auf mysteriöse Weise ums Leben kam, stehen weiterhin keine genauen Karten zur Verfügung, welchem Zustand Prof. Jang durch die Exkursion abhelfen wollte. So sind wir weiterhin auf wage Informationen von Pilgern und Zugvögeln angewiesen.

Nur eins kann mit Sicherheit gesagt werden: Alle Wege führen nach Nirgendwo.

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