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Posts Tagged ‘Erlösung’

Hier nun die nächsten drei Collagen aus der Reihe „Mondrian und die alten Meister“.

5. Vom Kunstwerk – zur leeren Stelle – zur leeren Hülle.

Kunstwerk leere Stelle leere Hülle

6.  Lust am Leiden – ein Yptychon I

Lust am Leiden

7.  Liebe & Lust – Erkenntnis & Erlösung – ein Yptychon II

Liebe Lust Erkenntnis Erlösung

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Ich hasse diese Tage an denen ich das Gefühl hat, es wäre besser ich hätte mir die Decke über den Kopf gezogen und wäre liegen geblieben, weil das was kommt auf keinen Fall gut werden kann. Warum passieren „solche“ Dinge? Ich weiß es nicht. Ich bin ratlos und hilflos. Auch wenn es mich nicht direkt betrifft, so kann ich mich doch nicht völlig davon frei machen. Familie ist Familie. Und ich frage mich, welchen Teil „Schuld“ ich trage? Gibt es ungute Geschichten, die sich über Generationen fortsetzen, wie ein Abdruck auf einem Stempel … ich hatte gehofft die Tinte würde langsam verblassen – aber scheinbar gibt es das nicht im echten Leben. Erlösung von dem „Fluch“. Als Schriftsteller wäre das die Basis für eine Geschichte. Aufhebung des Fluchs. Aber wenn ich es in der Realität betrachte, fürchte ich, dass es kein Happy End gibt und das macht mich so wütend, dass ich am liebsten etwas kaputt schlagen würde. Verdammt noch mal!

Stöcke und Steine

Stöcke und Steine
Brechen Knochen
Deine Worte
Meine Seele

Warum
Immer wiederholt
Sich die Katastrophe
Deja vu

Wann
Endet es
Am Ende
Aller Tage

Wie viele
Tränen
Müssen fließen
Herzen zerbrechen

Wut
Rotes Knäul
Brennt
In meinem Bauch

Halt an
Jetzt
Hör auf
Sofort

Stöcke und Steine
Brechen Knochen
Nie wieder!

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Dieser atemlose Schmerz, der mein Herz zusammenpresst, mir die wildesten, schrecklichsten, schönsten Gedanken durch den Kopf jagt. Dieses hoffnungslose Sehnen, das mich jeden Tag, jede Stunde, jede Minute begleitet. Immer auf der Suche nach Erlösung und doch zu wissen, niemals werde ich Ruhe finden. Da ist noch was. Das kann nicht alles gewesen sein. Ein Kampf gegen Windmühlen, gegen den unsichtbaren Feind, der sich Schicksal schimpft.

Ich sehne mich nach Leidenschaft ohne Grenzen, einer Freiheit, die jede Wahl lässt. Ich habe sie nicht. Egal was andere sagen. Ich muss mich fügen, zufrieden sein und weiß, dass ich es nie sein werde. Meine Suche wird niemals zu Ende sein. Wie könnte sie? Träume sterben nie, auch wenn sie viele unerfüllbar sind, aber meine Fantasie hält sie am Leben.

Es gibt Momente, in denen ich einen Einblick in das Glück der Erfüllung werfen kann, aber nichts bleibt, wie es ist. Ich kann nicht stehen bleiben, das liegt nicht in meiner Natur. Ich kann mich nicht mit dem Alltäglichen zufriedengeben, auch wenn es mir teilweise das Hirn vernebelt und mich für einige Stunden taub und stumm werden lässt. Meine Gedanken lassen sich nicht fesseln, meine Geschichten sich nicht in Ketten legen.

Ich will nicht stumpf sein. Will fragen, auch wenn ich keine Antwort bekomme. Will wissen, auch wenn es niemand interessiert. Will erzählen, auch wenn nur einer zuhört.

Sehnsucht fühlen. Immer wieder den Schmerz in meiner Brust spüren, der mir sagt: Du lebst. Eines Tages werde ich mit meiner Sehnsucht sterben, wenn ich sie heute nicht mehr fühlen könnte, wäre ich schon tot.

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