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Posts Tagged ‘Dreitagebart’

…dann kommt DAS dabei heraus. Es war ein sonnigen Tage, alles war so leicht, so luftig … und ich ging meiner Arbeit nach. Wahrscheinlich hatte ich zuviel Zeit zu träumen. Ich ließ mich in diese besondere vertraute und kribbelnde Nähe fallen, die ich erlebte. Er war keine Schotte, aber er könnte es sein. Tja und dann, nichts wie nach Hause und das Gefühl, das Aufreizende der Situation in den PC getippt. Aus allem wird Geschichte … wenn die Fantasie Blüten treibt:

Der Schotte

Verstohlen sehe ich ihn von der Seite an. Der rotbraune Dreitagebart unterstreicht sein kerniges Äußeres. Eine ein Meter 85 große, geballte Ladung Männlichkeit aus Muskeln, Sehnen und festem Fleisch. Große, wohlgeformte Hände, kastanienfarbiges Haar, das sich im Nacken kräuselt. Ein kräftiger Körper, mit starken Armen, bedeckt mit Härchen, die in der Sonne, die durch die Frontscheibe des Autos fällt, golden schimmern. Dazu klare blaue Augen mit langen Wimpern in einem gut geschnittenen Gesicht. Ein Mund, den ich gerne küssen würde. Ich verspüre unbändiges Verlangen meine Finger in seinen Haaren zu vergraben. Ganz zu schweigen von dem Wunsch, dass mich seine forschen Hände packen, mir die wenigen Kleidungsstücke von meinem erhitzten Körper reißen und meine Wollust befriedigen.

Ich wende mich der Landschaft zu und versuche meine Gedanken unter Kontrolle zu bringen. Himmel, was ist los mit mir! Ok, ich habe lange keinen Sex gehabt, aber deswegen würde ich mich einem Fremden normalerweise nicht sofort vor die Füße werfen. Nur gut, dass er meine Gedanken nicht lesen kann. Als er vor einer halben Stunde anhielt, meine Koffer aus meinem Pannenauto in seinen Range Rover warf, als hätten sie kein Gewicht, hielt ich den Atem an. So habe ich mir einen echten Schotten vorgestellt. Ein Gentleman, doch auf eine gewisse Weise rau und wild. Nicht wie die degenerierten, gelackten Typen in den Städten. Er hielt mir die Beifahrertür auf. Ich nahm seinen betörenden Duft nach Wind, Wasser und Gras wahr. Samtig, dunkel, rauchig wie ein guter Whiskey lief er mir die Kehle hinunter und ich hatte das Gefühl einen Schwips zu bekommen.

Liam, so hat er sich vorgestellt, fährt die schmale gewundene Straße zu dem imposanten Herrenhaus entlang. Gleich bin ich am Ziel meiner Reise und bedauere es jetzt schon, weil sich unsere Wege trennen müssen. Ich will diesen Mann. Begehrte ihn in der ersten Sekunde, als ich ihn sah und kann an nichts anderes denken. Liam hält vor dem Haus und öffnet mir die Autotür.

„Wir sind da. Ich hoffe, es gefällt ihnen.“

„Es ist wundervoll.“

Ich empfinde es tatsächlich so, aber mein Enthusiasmus wird von dem Gedanken gebremst, dass er sich gleich verabschieden wird.

„John“, ruft er laut, „Miss Kent ist da!“

Die Tür wird geöffnet. Ein Mann Mitte fünfzig kommt heraus.

„Wie schön“, John lächelt mich freundlich an, „wir haben noch gar nicht mit ihnen gerechnet. Nicht wahr, Master Liam.“

„Stimmt“, Liam lacht über mein überraschtes Gesicht, „ich habe unseren Gast kurz hinter Galway aufgegabelt. Autopanne. Veranlasse doch bitte alles Nötige.“

Donnernder Herzschlag presst mein kochendes Blut durch meine Adern und treibt mir die Röte ins Gesicht. Liam O`Flaherty ist der Laird von Connacht. Das Clanoberhaupt, dessen Ahnenreihe ich dokumentieren soll. Ich muss zugeben, er entspricht dem Bild, dass man sich von einem Highlander macht ohne wenn und aber.

„Nun, Miss Kent, entspreche ich ihrem Bild eines Clanchefs“, fragt er mit einem spöttischen Zug um den Mund.

„Voll und ganz“, sage ich und denke, mehr als du dir vorstellen kannst.

….Fortsetzung folgt….und wie!

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