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Posts Tagged ‘Diskussion’

„Dein Plan wird uns sehr wahrscheinlich töten. – Ich bin dabei.“

„Das dachte ich mir. Und ehrlich, dass macht mir Sorgen! Dein Hang zu selbstmörderischem Verhalten, ist beängstigend.“

Dean grinste und seine grünen Augen funkelten.

„Aber du brauchst mich. Ich habe den Plan.“

Er tippte sich an die Schläfe. Ich zuckte mit den Achseln.

„Leider! Aber da das Ganze ist sowieso ein Himmelfahrtskommando, auch ohne deine suizidale Ader. Darum ist es egal.“

„Richtige Einstellung“, stellte Dean selbstzufrieden fest.

Unter anderen Umständen hätte ich eine Diskussion über das Für und Wieder seines rücksichtslosen Verhaltens angezettelt, doch es blieb nur wenig Zeit das Ende der Welt abzuwenden, und die wäre definitiv verschwendet gewesen.

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Thema: Dialog III

„Geht alle nach Hause, die Diskussion ist beendent!“

„Die Diskussion ist erst beendet, wenn ich es sage!“

Schweigen.

„Jetzt ist die Diskussion beendet.“

 

Mir fällt noch eine Menge mehr zu der ersten Zeile ein, aber das würde über den reinen Dialog hinausgehen und die zwei Seiten sprengen.

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Der Regen verwandelte den schmalen Pfad in einen Pfuhl aus Matsch und toten Blättern. Die Nässe hatte längst meine Haut erreicht. Ich hatte das Gefühl, sie kröche durch meine Poren und suche sich einen Weg in die Zellen meines Körpers. Jeder Schritt war eine Qual. Der Dreck klebte an meinen Stiefeln und die Kleidung war beschwert vom Wasser.

„Warum sind wir nochmal hier?“, hörte ich die Stimme von Anna hinter mir, „dass ich mich von dir zu solchen Himmelfahrtskommandos überreden lasse! Warum haben wir nicht gewartet bis der Regen aufhört. Ellie wird schon nichts passiert sein.“

Ich hätte antworten können. Die Worte lagen mir auf der Zunge. Andererseits wäre garantiert eine längere Diskussion daraus entstanden und dazu hatte ich in diesem Moment keine Lust.

Immerhin war dieses Undercoverding nicht meine Idee gewesen. Im Gegenteil! Ich hatte mich strikt dagegen ausgesprochen, Aber auf mich hatte niemand hören wollen. Wir mussten Ellie finden, bevor ihr etwas zustieß, falls es nicht schon zu spät war. Seit zehn Stunden war sie überfällig und ich hatte ein sehr ungutes Gefühl bei der Sache. Welche Rolle spielte da das bisschen Regen. Was man sich einbrockt muss man halt auslöffeln. Leider musste ich mitlöffeln, weil ich die Verantwortung für die beiden trug.

Abrupt hörte der Regen auf.

 

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Ein Taxi, ein alter Feind und der Valentinstag

„Valentinstag ohne Date“, ich hörte das Bedauern in Sannes Stimme.

„Ich bitte dich, das ist doch ein Tag wie jeder andere Kommerz ohne Ende.“

„Trotzdem, ich finde du solltest dich mal wieder ins Leben und die Liebe stürzen.“

Ich zuckte mit den Schultern. Liebe wurde weit überschätzt. Am liebsten hätte ich Sanne meine Meinung gesagt, aber diese elende Diskussion hatten wir so oft, und heute hatte ich keine Lust dazu.

„Sei nicht sauer, ich muss los“, ich umarmte sie, „ich wünsche dir viel Spaß!“

„Wir sehen uns morgen.“

Ich nickte ihr zu und verließ die Wohnung. Das Taxi wartete schon.

„Hallo Colja, schön, dass du mich fährst“, freute ich mich.

Er lächelte.

„Du weißt doch, wenn ich es einplanen kann, immer.“

„Danke“, sagte ich und gab ihm die Adresse. „Wartest du auf bitte auf mich? Ich könnte einen Freund brauchen, wenn das Gespräch vorüber ist.“

Unsere Blicke begegneten sich im Rückspiegel. Er brauchte nichts zu sagen, sein Blick sagte alles. Ich war umso erleichterter, dass Colja mich begleitete, als ich in wenigen Minuten einem Menschen gegenüber stehen würde, den ich abgrundtief hasste.

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