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Posts Tagged ‘Dach’

Sicher gibt es das ein oder andere Ziel zu erreichen. Aber in diesen Zeiten bin ich einfach froh, dass ich soweit gesund bin, eine Arbeit habe und ein Dach über dem Kopf. Dass es gute Freunde in meinem Leben gibt. Welche Ziele gilt es da so dringend zu erreichen, im Angesicht der Katastrophe?

Ich bewundere die, die so hart arbeiten, um schneller, höher, weiter zu kommen. Vielleicht ist es für mich gerade an der Zeit einfach nur zu leben und das zu tun, was mir gut tut und Spaß macht!

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Dach, Eischnee, Gabel, weinen

Ich ziehe die Vorhänge zurück und traue meinen Augen kaum. In der Nacht hat es geschneit! Unser Garten liegt unter einer silberweißen glitzernden Schneedecke begraben. Das Dach des Gartenhäuschens sieht aus, als hätte ihm ein Konditor eine Haube aus Eischnee aufgesetzt.

Die Spatzen und Meisen besetzen das Futterhäuschen vor meinem Fenster. Lautstark und mit wedelnden Flügeln streiten sie um jedes Korn.

Die Freude über diesen herrlichen Morgen treibt mir Tränen in die Augen. Mein Wunsch erfüllt sich. Noch einmal den Zauber einer Winterlandschaft erleben.

„Hast du Lust auf einen Spaziergang nach dem Frühstück?“, hörte ich Leons sanfte Stimme hinter mir.

Er legt die Arme von hinten um mich und blickt über meine Schulter hinaus. Ich genieße den Moment der Geborgenheit und seiner Wärme.

„Ja, sehr gerne“, sage ich leise.

„Dann zieh dich an, der Tisch ist gedeckt“, er küsst mich auf die Schläfe und macht sich auf den Weg in die Küche.

Zum Glück sieht er die Tränen nicht, die sich aus meinen Lidern stehlen. Ich muss es ihm sagen. Endlich! Es wird Zeit Leon meinen Abschied anzukündigen. Er soll ihn nicht völlig unvorbereitet treffen.

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Juninacht
Kurz vor Mittsommer
Aus unruhigem Traum erwacht
Regen trommelt auf das Vordach
Die Vögel schweigen
Noch einmal schlafen
Deine Hand auf meinem Rücken

Zwitschern weckt mich
Aus dem Urwald meines Gartens
Aufstehen, duschen,
Frisch für den Tag
Kaffeeduft erfüllt die Küche
Schnell noch etwas schreiben

Bücherflohmarkt im Kirchturm
Ich suche nichts
Die Bücher finden mich
Mein rotes Buch von gestern
Manchmal schreibt die Kunst das Leben
Manchmal auch das Leben die Kunst

Schätze liegen auf dem Tisch
Aufgestapelt warten sie auf die Besichtigung
Schnell noch einen Kuchen backen
Morgen kommt Besuch
Musik dringt aus den Boxen
„I wanna know“
Ich will wissen …

Wer du bist?

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Warten, warten, warten

Die Uhr tickt lautlos

Glas klirrt im Container

Autos rollen vorbei

Eine Tür fällt zu

Ein Hund bellt in der Ferne

 

Warten, warten, warten

Die Katze schläft auf dem Sofa

Ein Vogel zwitschert auf dem Dach

Ein Windstoß bewegt die Wäsche

Ein Windspiel klingt leise

Der Tag ist hellgrau

 

Warten, warten, warten

Lautlos Stunde um Stunde

Jeden Tag warten

Auf den nächsten Tag

Warten bis zum Ende

Alle Tage meines Lebens

 

Warten, warten, warten

Die hellgrauen Tage vergehen

Langsam löscht das Licht die Farben

Aus hellgrauen Tagen werden schwarze

Langsam löscht die Zeit das Leben

Warten, warten, warten

Bis ans Ende aller Tage

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