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Posts Tagged ‘Brüste’

Brüste, Kompass, Wohnzimmer, locker

Wo ist mein Kompass! Ich weiß, dass ich ihn im Wohnzimmer, in die kleine verschließbare Schublade, in meinen Sekretär gelegt habe.

Unglaublich! Am Schloss bemerke ich Kratzer. Aufgebrochen? Wer könnte an meinem Kompass interessiert sein?

Martin, der Misterkerl! Er muss es gewesen sein. Er hat mich ein paar mal gefragt, ob er sich den Kompass leihen kann. Ich habe es abgelehnt.

Eigentlich bin ich recht locker, wenn es darum geht etwas zu verleihen. Nur bei meinem Kompass nicht. Mein Vater hat ihn mir vererbt. Der hat ihn von seinem Vater und der von seinem und so weiter, und so weiter.

Ich spüre, wie sich ein furchtbarer Druck auf meine Brust legt. Wenn ich den Kompass nicht bald zurückbekomme, ist es zu spät. Er will gefüttert werden und ich bin die einizige, die weiß, wo sein Futter ist.

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Ich bin platt! Echt! Richtig platt! Ich habe einen Band aus erotischen Gedichten und Kurzgeschichten (und schönen Zeichnungen) zusammengestellt – „In den Tiefen meiner Lust“ – und wollte ihn bei einem bekannten Selfpublishing-Verlag veröffentlichen lassen. Gestern kam die E-Mail: Aufgrund des Inhalts werden sie das Buch nicht verlegen. Also habe ich, brav, wie ich bin, angerufen, um zu erfragen, weswegen. Sind es die Bilder oder der Text? Antwort der genervten, unfreundlichen Frau am anderen Ende: alles. Aha!

Wenn es nicht so dämlich wäre, würde ich darüber lachen. Erstens: vermutlich hat niemand überhaupt hinein geschaut (Stichwort: Schlagwortsuche). Zweitens: ich habe einen erotischen Roman geschrieben, der ganz öffentlich über einen „normalen“ Verlag zu haben ist. Drittens: ich habe noch nicht einmal richtig hingelangt *ggg* und das ist jetzt tatsächlich zweideutig zu verstehen! Also nicht, dass die Texte und Gedichte nicht erotisch wären, aber gegen den Roman … ! Ich lass das mal so stehen.

Ich weiß nicht ob ich mich ärgern oder geschmeichtelt fühlen soll?! Schließlich bin ich nicht Henry Miller(ich habe seine Bücher gelesen, da kann „Shades of Grey“ einpacken). Andererseits – und das hat doch was – ich bin ein verbotener Schriftsteller. Und das in Zeiten, in denen dir nackte Brüste, Hintern und Penise, direkt ins Gesicht springen. Eine skurrile Geschichte. Ach, übrigens: ich lache darüber!

Dann muss es eben anders gehen. Ich will die Texte und die Gedichte. Ich will sie in einem Buch! Fallen ja, liegen bleiben nein.

PS.: Ich mag Henry Miller. Soweit dazu!

P.P.S.: Wen die Wörter: Penise, Brüste und Hintern entsetzen, möge sie bitte diskret überlesen. *ggg*

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Nur ein Kuss

Ich liege im Bett und wälze mich von einer Seite zur anderen. Durch einen winzigen, tröstenden Kuss hat John mein Herz und meinen Mund in Brand gesetzt. Der Stoff auf meiner Haut scheuert meine Seele wund.

Gott, wie sehr ich mich nach ihm sehne. Seiner Berührung, seinem Atem auf meiner Haut. Küssen, die meinen Körper bedecken. Ich kann es nicht mehr aushalten. Die Erregung ist wie ein wildes Tier in meinem Kopf. Sie schüttelt mich im Fieber meiner Gier nach Zärtlichkeiten.

Ich stehe vor seiner Tür. Lausche. Meine Hand auf der Klinke. Kein Geräusch dringt zu mir. Die Tür schwingt lautlos auf. Das Mondlicht wirft lange Schatten. John atmet ruhig, in Träumen versunken.

Mein T-Shirt, mein Slip liegen auf dem Boden. Ich gleite unter seine Decke. Haut an Haut. Schmiege mich an ihn. Meine Augen geschlossen. Rieche ich ihn. Atme ihn ein. Könnte ich das Tuch sein, das ihn bedeckt, seine Form erfasst.

Johns Atem geht schneller, unregelmäßig. Seine Hände fassen mich, geleiten, streicheln, packen. Ich werde das Wachs unter ihm. Seine Lippen tasten, kosten, schmecken meine Haut, meine Säfte. Ich möchte schreien vor Lust. Sein Mund schließt meine Lippen. Meine Brüste drängen seinen Händen entgegen. Mein Schoß öffnet sich für seinen Stoß. Ich bin gespannt bis zum Zerreißen. Sein Mund auf meinem Mund, seine Zunge im Tanz mit meiner Zunge, stößt John zu. Immer wieder, immer mehr. Schneller, wie von Sinnen peitscht er meinen Körper zur Explosion. Meine Finger krallen sich in sein festes Fleisch. Mein rasendes Herz überschlägt sich. In der Wucht unseres Orgasmus schlagen unsere Körper zusammen, wie Wellen, die am Fels zerschmettern. Meine Möse umklammert pulsierend seinen Schwanz, der wild zuckend seinen Samen sät. Wortlos miteinander verschmolzen. Nur Fühlen. Will mich in seiner Leidenschaft auflösen. Alles geben, ohne Reue. Nichts denken. Kein Morgen und kein Nein. In dieser Nacht ist alles möglich. Niemand da, der Fragen stellt. Ich will ihn so sehr, dass alle Träume in meinem brennenden Verlangen nach ihm verdunsten. Johns Lippen suchen meinen Mund.

„Ich will dich. Immer wieder.“

Sein heißer Atem streift meine Haut.

„Komm.“

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