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Für Alfred Walther Heymel, Dezember 1907, Rilke

Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten,
gleiten leise doch in uns hinein,
aber wir verwandeln alle Zeiten;
denn wir sehnen uns zu sein…

Blick von meinem Schreibtisch aus

Blick von meinem Schreibtisch aus

Tage wie dieser – mit unglaublich blauem Himmel, weißen Wattewolken, frisch gereinigter Luft, nach einem nächtlichen Donnerwetter, am PC sitzen und schreiben, die unangenehmen Dinge alle erledigt, Wohlfühlmusik im Hintergrund und eine Tasse Milchkaffee – gibt es Besseres? Einfach sein. Nur gerade im Hier und Jetzt. Dahingleiten, in den Tag hineingleiten. Ohne Hektik tun, was sich ergibt. Gedanken und Träumen nachhängen. Einfach sein, ohne sein zu müssen. Ich möchte diesen Moment festhalten. Er ist flüchtig, wie das Glück. Doch in mir hat er einen leuchtenden Abdruck hinterlassen.

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Mein Herz tanzt
Mein Herz singt
Die Melodie
Die ich vergessen glaubte

Dann kamst du
Durch Zauberhand
Und Würfelspiel
Ein Zufall in mein Leben

Bin ich traurig
Bin ich fröhlich
Angefüllt mit Glück
Musen küssen wild

Berausche mich
An Fantasien
Überdosis der Gefühle
Fast verschüttet

Erstarrt im Alltagseinerlei
Erlahmte Flügel
Wollen schlagen
Fliegen mit dem Wind

Zu Wolken, Sternen
Sonne, Himmelblau
Wann stürzt Ikarus
Ins Meer

Herz über Kopf
Falle ich in dich
Über dich, du über mich
Mit dir, du mit mir

Wohin
Das weiß ich nicht
Die Funken fliegen
Lodern hoch

Mein Inneres kehrt
Sich nach außen
Worte brennen
Unvergänglich

Hinterlassen
Zeichen auf der Seele
Deinen Abdruck
Dauerhaft

Warum
Das weiß ich nicht
Mein Herz tanzt
Mein Herz singt

Grund genug

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