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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Marian kam um die Mittagszeit am Zentralbahnhof an.

Seine Mutter hatte ihn gewarnt.

„Pass nur ja auf, dass du nicht in den Menschenmassen verloren gehst“, erklang ihre kritische Stimme noch in seinen Ohren.

Bis zum Schluss, er stand schon auf dem Bahnhof von Unterhofen, hatte sie versucht ihn zurückzuhalten. Diesmal ließ Marian sich nicht beirren und brach zum größten Abenteuer seines Lebens auf.

Onkel Henri hatte im einen Lehrplatz in seinem Betrieb angeboten. Automobile! Das Fortbewegungsmittel der Zukunft. Henris Auto war das erste, das er überhaupt zu Gesicht bekam und die Leidenschaft hatte Marian sofort gepackt. Um nichts in der Welt hätte er sich abhalten lassen, die Chance die Henri ihm bot zu ergreifen.

Marian zwängte sich durch das Gedränge zwischen den ankommenden und abfahrenden Zügen. Er war froh, dass er nur einen kleinen Koffer und einen Rucksack bei sich hatte, auch wenn es ihm ärmlich vorkam. Er genoss die neuen Eindrücke, Geräusche, Gerüche, ja saugte sie geradezu in sich auf. Plötzlich vernahm er eine bekannte Stimme.

„Marian! Hier sind wir!“

Er drehte sich in die Richtung aus er den Ruf vermutete. Dort stand Onkel Henri. Marian hob die Hand und winkte, als er das hinreißende Geschöpf an der Seite seines Onkels bemerkte. Viola, Henris Frau.

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Wir

wollen

glauben an

ein langes Jahr,

das uns

gegeben ist, neu, unberührt,

voll nie dagewesener Dinge,

voll nie getaner Arbeit, voll

Aufgabe, Anspruch und Zumutung.

Wir wollen sehen, dass wir`s nehmen

lernen

ohne allzu viel fallen zu lassen von dem,

was es zu vergeben hat,

an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes

von ihm verlangen.

R.M.Rilke

Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr. Gefüllt mit Liebe, Frieden, Freude, Freunden, Inspirationen, Ideen, Träumen und allen guten Dingen, die euch glücklich machen.

Eure Caroline

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Du wiegst dich hin und her Im Takt der Melodie Bewegst dich vorwärts Fühlst den kommenden Sturz Hast wieder vergessen Das du an der Kette hängst Das ist kein böser Traum Du hörst mich lachen Und bekommst einen Bonbon. Gute Vorstellungen Werden belohnt. © 2016 by T.R. aka Wortman Das Ergebnis von Carolines 365-Tage-Projekt.

über Ohne Titel 3 — Wortwelten

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Die Maschine

So kann es gehen, wenn man keine Angst vor Kannibalen hat 🙂

DunkelWelteN

Es war wieder einer dieser heissfeuchten Tage. Mitten im Dschungel lief Morgan Winter der Schweiß in kleinen Rinsälen den Körper herunter. Er war Mitte dreißig, groß, schlank und Archäologe. Morgan fühlte sich auf seinen Reisen immer ein wenig wie Indiana Jones. Die Filme hatte er sich während seiner kargen Freizeit schon unzählige Male angesehen.
Das er sich wieder einmal durch diesen Dschungel kämpfte, hatte einen besonderen Grund. Es wurden ihm Gerüchte zugetragen, dass ein kleiner Indianerstamm eine geheimnisvolle Maschine besitzen sollte. Das dieser Stamm als Kannibalen bezeichnet wurde, störte Morgan nicht. Ihn interessierte ganz allein nur dieses geheimnisvolle Gerät.

Nun war er schon seit vier Tagen unterwegs, und hatte noch keine Anzeichen für irgendetwas Unnatürliches entdeckt.
Morgan machte eine Pause. Er kramte sein Fernglas aus dem Rucksack und suchte die Umgebung ab. Gerade als er sein Fernglas weglegen wollte, blinkte etwas in nordöstlicher Richtung auf. Es sah aus wie die…

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Warum ist der Flur mit zerbrochenem Glas bedeckt? Ich bückte mich, um die Scherben genauer zu betrachten. Vorsichtig nahm ich eine größeres Stück zwischen Daumen und Zeigefinger. Wenn ich es ins Licht hielt konnte ich eine Bemalung erkennen. An einer Ecke bemerkte ich etwas dunkles Pechartiges. Blei, dachte ich und befühlt es sacht. Ein Stück Glas aus einem zusammengesetzten Fenster. Ich betrachtete weitere größere Glasstücke. Mein Verdacht erhärtete sich. Einige Teile ließen sich wie ein Puzzle zusammensetzen. Es enstanden Fragmente von Schriftbänder, Verzierungen und Personen. Faszinierend, ging es mir durch den Kopf, allerdings erklärt es nicht, warum dieses scheinbar antike Fenster, in tausend Stücke zerbrochen, in meinem Flur liegt.

 

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Hochhaus, Hoffnung, Besteck, Baiser

Hoffnung ist wie ein frisch aufgeschlagenes Baiser. Ein Luftzug und mit einem Ruck fällt es in sich zusammen, wie ein Hochhaus, an dem ein Sprengmeister kunstvoll seine Sprengladungen angebracht hat. Ein Besteck aus Ladung und Zünder, das Beton und Glas in seine Einzelteile zerlegt.

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Nervös zupfe ich an meiner weißen Bluse herum. Durchatmen, alles wird gut, versuche ich mich zu beruhigen. Es ist das erste Mal, dass ich an einer Auktion teilnehme. Unter anderen Umständen könnte mir das Ganze Spaß machen, aber mit dem Druck im Nacken, habe ich einfach nur ein flaues Gefühl im Magen und versuche konzentriert zu sein. Ich setze mich in die letzte Reihe, damit ich alle Anwesenden sehen kann.
Unruhig drehe ich das kleine Schild mit der Nummer 112 hin und her. Unerwartet habe ich den Eindruck beobachtet zu werden. Ich hole den Schminkspiegel aus meiner Tasche und schaue vorsichtig über meine Schulter. Verflixt! Sie haben den schwarzen Lord geschickt. Wenn ich hier heil herauskomme, werde ich ewig leben.

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