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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Du wiegst dich hin und her Im Takt der Melodie Bewegst dich vorwärts Fühlst den kommenden Sturz Hast wieder vergessen Das du an der Kette hängst Das ist kein böser Traum Du hörst mich lachen Und bekommst einen Bonbon. Gute Vorstellungen Werden belohnt. © 2016 by T.R. aka Wortman Das Ergebnis von Carolines 365-Tage-Projekt.

über Ohne Titel 3 — Wortwelten

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Die Maschine

So kann es gehen, wenn man keine Angst vor Kannibalen hat 🙂

DunkelWelteN

Es war wieder einer dieser heissfeuchten Tage. Mitten im Dschungel lief Morgan Winter der Schweiß in kleinen Rinsälen den Körper herunter. Er war Mitte dreißig, groß, schlank und Archäologe. Morgan fühlte sich auf seinen Reisen immer ein wenig wie Indiana Jones. Die Filme hatte er sich während seiner kargen Freizeit schon unzählige Male angesehen.
Das er sich wieder einmal durch diesen Dschungel kämpfte, hatte einen besonderen Grund. Es wurden ihm Gerüchte zugetragen, dass ein kleiner Indianerstamm eine geheimnisvolle Maschine besitzen sollte. Das dieser Stamm als Kannibalen bezeichnet wurde, störte Morgan nicht. Ihn interessierte ganz allein nur dieses geheimnisvolle Gerät.

Nun war er schon seit vier Tagen unterwegs, und hatte noch keine Anzeichen für irgendetwas Unnatürliches entdeckt.
Morgan machte eine Pause. Er kramte sein Fernglas aus dem Rucksack und suchte die Umgebung ab. Gerade als er sein Fernglas weglegen wollte, blinkte etwas in nordöstlicher Richtung auf. Es sah aus wie die…

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Warum ist der Flur mit zerbrochenem Glas bedeckt? Ich bückte mich, um die Scherben genauer zu betrachten. Vorsichtig nahm ich eine größeres Stück zwischen Daumen und Zeigefinger. Wenn ich es ins Licht hielt konnte ich eine Bemalung erkennen. An einer Ecke bemerkte ich etwas dunkles Pechartiges. Blei, dachte ich und befühlt es sacht. Ein Stück Glas aus einem zusammengesetzten Fenster. Ich betrachtete weitere größere Glasstücke. Mein Verdacht erhärtete sich. Einige Teile ließen sich wie ein Puzzle zusammensetzen. Es enstanden Fragmente von Schriftbänder, Verzierungen und Personen. Faszinierend, ging es mir durch den Kopf, allerdings erklärt es nicht, warum dieses scheinbar antike Fenster, in tausend Stücke zerbrochen, in meinem Flur liegt.

 

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Hochhaus, Hoffnung, Besteck, Baiser

Hoffnung ist wie ein frisch aufgeschlagenes Baiser. Ein Luftzug und mit einem Ruck fällt es in sich zusammen, wie ein Hochhaus, an dem ein Sprengmeister kunstvoll seine Sprengladungen angebracht hat. Ein Besteck aus Ladung und Zünder, das Beton und Glas in seine Einzelteile zerlegt.

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Nervös zupfe ich an meiner weißen Bluse herum. Durchatmen, alles wird gut, versuche ich mich zu beruhigen. Es ist das erste Mal, dass ich an einer Auktion teilnehme. Unter anderen Umständen könnte mir das Ganze Spaß machen, aber mit dem Druck im Nacken, habe ich einfach nur ein flaues Gefühl im Magen und versuche konzentriert zu sein. Ich setze mich in die letzte Reihe, damit ich alle Anwesenden sehen kann.
Unruhig drehe ich das kleine Schild mit der Nummer 112 hin und her. Unerwartet habe ich den Eindruck beobachtet zu werden. Ich hole den Schminkspiegel aus meiner Tasche und schaue vorsichtig über meine Schulter. Verflixt! Sie haben den schwarzen Lord geschickt. Wenn ich hier heil herauskomme, werde ich ewig leben.

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Quelle: Vernissage “Malerei trifft Schmuck”

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Das schmiedeeiserne Tor des botanischen Gartens quietschte, als Sandrine es aufschob. Es war früher Morgen. Über den Feldern rund um die Stadt schwebten zarte Schleier aus Nebel. Sandrine liebte diese Tage, noch Sommer und doch etwas herbstlich. Altweibersommer. Es duftete nach gemähtem Gras und Blumen.

Zu dieser Stunde lag der Garten ruhig und geheimnisvoll da. Sandrine stellte sich vor, wie die Bäume miteinander wisperten und sich die mysteriösen Geschehnisse der letzten Tage erzählten. Im Stadtanzeiger stand die Schlagzeile, die ganz Neustadt bewegte: Mysteriöse Zeichen im botanischen Garten entdeckt – Hexenzirkel oder Satanisten am Werk?! Darunter war ein großes Foto mit rätselhaften Zeichen abgebildet.

Sandrine hielt das Ganze zuerst für einen dumme Jungenstreich oder einen Trick der örtlichen Presse das Sommerloch zu füllen, aber bei ihren Nachforschungen in der Unibibliothek fiel ihr ein Buch über alte Schriften in die Hände. Einige sahen den Zeichen auf dem Foto sehr ähnlich und weckten ihre Neugier.

Sandrine legte den Weg zu den Gewächshäusern zurück, ohne dass ihr eine Menschenseele begegnete. Es mochte an der Uhrzeit liegen oder dran, dass die Einwohner Angst hatten, den Park zu betreten. Am Tag zuvor verschwand eine junge Frau und die Polizei nahm an, dass es etwas mit den Vorfällen im Park zu tun hatte. Wohin Sandrine auch ging, es gab kein anderes Gesprächsthema.

Sandrine ritzte das Polizeisiegel an der Tür des Gewächshauses mit einem kleinen Taschenmesser auf, zog einen Dietrich aus ihrer Umhängetasche und steckte ihn in das Schloss der Gewächshaustür. Ihr Bruder hatte ihr genau erklärt, was sie tun musste. Nach ein paar kleinen Drehungen mit dem Dietrich hörte sie ein leises Knacken. Das Schloss sprang auf. Sandrine sah sich noch einmal um und betrat dann das erste der alten Gewächshäuser.

Durch die offenen Oberlichter zog ein kühler Lufthauch herein. Es herrschte eine gespannte Stille, die beinahe greifbar war. Sandrine kannte die Gewächshäuser seit ihrer Kindheit. Ihr Vater hatte dort viele Sonntagvormittage mit ihr und ihrem Bruder verbracht und ihnen die Fauna und Flora des Gartens erklärt. Sie wusste, wo der Fotograf das Bild mit den Zeichen aufgenommen hatte.

Aufmerksam arbeitete sie sich auf den schmalen Plattenwegen vorwärts. In jedem neuen Abschnitt des Gewächshauses hielt sie inne und lauschte. Dort, wo die Seerosen in einem großen Bassin wuchsen, gurgelte die Pumpe, kleine Luftblasen stiegen zur Oberfläche des Wassers auf, sonst konnte sie nichts Auffälliges entdecken.

Sandrine erreichte das Palmenhaus. Die Tür war durch ein extra Siegel gesichert. Sie ritze es auf und trat ein. Sprühnebel aus winzigen Wassertröpfen rieselten auf sie herab, die von einer speziellen Anlage geregelt wurden. Sandrine wendete sich der Außenwand des Hauses zu. Sie bestand nicht aus Glas, sondern aus roten Backsteinen. Das Gewächshaus war an dieser Stelle in die Parkmauer intergiert. Früher gab es dort ein Fenster zur Straße. Vor einigen Jahren wurde es zugemauert, damit niemand in Versuchung geriet hineinzusteigen.

Sandrine blieb wie erstarrt stehen. Das Fenster bedeckte ein riesiges Spinnennetzt, dessen Seidenfäden mit den Tröpfchen der Sprinkleranlage bedeckt waren. In der Mitte lag eine fette haarige Spinne auf der Lauer.

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Schaut euch dieses Bild an und lasst euch inspirieren!!! Es ist toll. Ich kann mir vorstellen, dass dadurch einige sehr interessante Texte entstehen könnten.

Liebe Grüße Caro

Michael Ludwig/Köln - Charaktere - skizzierte und gemalte Portraits - ....mehr als nur gefällig

Heute Malen, irgendwie Anders…….

………….Der Abend, Lust auf Malen (drawing)
Das Thema begleitet mich seit einer Woche:

„Wie ist es, wenn uns das Große begegnet,
nicht gleich von Körper und Handeln?“
Furcht……….Vertrauen, vielleicht Beides…….!?

Auch wenn ich „EINE“ Form gewählt habe,
beziehe ich dies auf alle Formen des Glaubens….

Und wie umsetzen: volles Gefühl reinlegen und..

Fläche mit den Fingern malen (Acryl-Farbe)
– inspiriert durch die Technik meiner Freundin Monika,
„https://energiebilder.wordpress.com/“
Vorbeischauen lohnt sich…-

Verbinden mit dem Meinen,
so Akzente mit dem Pinsel setzen
und ein wenig Wisch-, besserTupftechnik

mein Bild, meine Malerei

Furcht vor dem Großen Furcht vor dem Großen

Gute Nacht
                          und einen schönen Tag

                             Michael

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Ein interessanter, sehr gut geschriebener und überlegter Beitrag! Ich bin begeistert. Vielen Dank! 🙂

DINGFEST

hand_feder_04

Der Roman der Zukunft: schon immer und oft und ausgiebig ist darüber diskutiert worden, wie er auszusehen habe. Die gleiche Frage gibt es ja für die Lyrik, das Theater und Literatur an sich.
O es etwas Derartiges überhaupt geben kann -DER Roman, DAS Gedicht, DAS Drama der Moderne- sei einmal dahingestellt. Ein paar Überlegungen müssen dazu erlaubt sein:

Neulich stieß ich auf einen Artikel, der bemerkte, dass es heutzutage praktisch unmöglich sei, literarische Figuren in Situationen zu bringen, die nicht mittels Handy oder Internet zu lösen seien. In unzähligen Durbridge-Krimis sehen sich die Ermittler in Notsituationen erst einmal vor die Aufgabe gestellt, möglichst schnell eine Telefonzelle zu finden. Jemand wartet vergeblich auf einen alles entscheidenden Brief?  Heute –trotz regelmäßiger Poststreiks- kein Thema mehr, schickt man eben eine Mail oder SMS! Kafkas Landvermesser im Roman Das Schloss könnte heute leicht vor seiner Abreise Wikipedia über die Gewohnheiten und Begebenheiten seines Bestimmungsortes befragen…

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